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D&D ist Doof (geworden)

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Thalamus Grondak:
Bei uns gibt es max. 1-3 Kämpfe pro Abend. Und ja, ich bin einer der Spieler, die Überleben: Wüste steigern nachdem mein Char ein paar Wochen in der Wüste zugebracht hat, auch wenn ich nie wieder dorthin zurückkehre.
Meiner Spieler brauchen wahrlich keine Angst um ihre Chars zu haben, da bin ich schon mehr als fair.
Außerdem versuche ich seltenst meine Werte durch eine Geschichte zu begründen, sondern ich Fuße meine Werte auf die Geschichte, auch wenn ich dadurch ein Attribut runterschrauben muß.
         

Riot:
Zum einen kann ich Thalamus zustimmen, zum andren nicht

Die Kämpfe bei D&D sind alles andre als langweilig, WENN man weis, was sein Char kann. Da haben wir auch schon das Problem.
Was ein Char kann, definiert sich durch die Werte und ich hab die Erfahrung machen müssen, das die Werte und nicht die Persönlichkeit bei D&D
im Vordergrund stehen. Bzw. D&D ermöglicht es sehr einfach, durch die zig Optionen (da reicht das Grundregelwerk), effektive Chars zu baun.

Es verführt einfach. In unserer Gruppe gibt es eine Spirale des Minmaxen, früher, als keine Ahnung vom System hatte, stand das RP im Vordergrund.
Heute sind es die Kämpfe, das RP wird nur noch nebensächlich geführt. Mir macht das nur noch insofern Spass, als das ich ne Menge ausprobieren kann.

Und meist nen Char hab, der die andren in den Schatten stellt  :(
Ka wieso, bei D&D fang ich an, zu minmaxen. Das war bei AD&D nich so, da hab ich gezockt, was ich wollte und mir wars egal, ob der Kerl "effektiv" war , hautpsache die Story stimmt

Bei andren Systemen sieht das auch wieder anders aus, da steht das RP im Vordergrund (kann also keiner behaupten wir sein elende Powergamer^^)

D&D ist für mich somit auch "doof" geworden, was das RP angeht. Aber nur in dieser Gruppe.
Liegt auch daran, das die DMs fast alles zulassen und sehr locker mit der Charerschaffung umgehen...

Ich spiel D&D trotzdem gern!

ragnar:
@Jens: Das war nicht ohne Grund mit einem Smily versehen, aber auch RSPs werden oft genug Angepasst und einfacher als de niederlande trocken zu legen ist's allemal (Hausregeln gibt's zu genüge).

@Thalamus Grondak: 1-3 Kämpfe halte ich für eher viel, aber abhängig davon wie lang ihr spielt(und wie lang so ein Kampf dauert), muss das natürlich nicht viel sein. Was solche Sachen wie "Überleben:Wüste" angeht, so steigere ich das auch, WENN das System das ganze nicht hart bestraft(Wenn man nur 2-3 Skillpoints alle 4 Spielabende erhält, ist so ziemlich jeder unüberlegt investierte SP ein möglicher Fehler mit langfristigen Auswirkungen, der durch's system bestraft werden könnte).

Das deine Spieler keine Angst um ihre Chars haben müssen, ist ja OK, aber a) wissen sie das auch und b) hatten sie den Eindruck von Anfang an ? Das "als 0 Anfangen und sich Hocharbeiten" ist ein ziemlich prägender Faktor, ich habe es erlebt das Spieler deren Charaktere gleich auf 3-4 anfingen weniger gemaxed hatten.

Aber ich schätze das D&D einfach absolut nichts (mehr) für deinen Spielstil ist die Fertigkeiten sind zu beschränkt und von der Verbesserung der Kampffähigkeiten zu sehr entkoppelt: Selbst wenn der Charakter alle seine SP in "passende" Fertigkeiten investiert wird er in sachen Kämpfen noch besser und hat auf diesem Gebiet Optimierungspotenzial(und nenn mir einer mal ein Beispiel warum soetwas stärker der Geschichte widerspricht, als das der Charakter einfach nur besser wird, obwohl er nichts dazu getan hat).


--- Zitat ---Außerdem versuche ich seltenst meine Werte durch eine Geschichte zu begründen, sondern ich Fuße meine Werte auf die Geschichte, auch wenn ich dadurch ein Attribut runterschrauben muß.
--- Ende Zitat ---
  EDIT, Ne verstanden.

Medizinmann:

--- Zitat von: Riot am 27.09.2005 | 18:41 ---Zum einen kann ich Thalamus zustimmen, zum andren nicht

Die Kämpfe bei D&D sind alles andre als langweilig, WENN man weis, was sein Char kann. Da haben wir auch schon das Problem.
Was ein Char kann, definiert sich durch die Werte und ich hab die Erfahrung machen müssen, das die Werte und nicht die Persönlichkeit bei D&D
im Vordergrund stehen. Bzw. D&D ermöglicht es sehr einfach, durch die zig Optionen (da reicht das Grundregelwerk), effektive Chars zu baun.

Es verführt einfach. In unserer Gruppe gibt es eine Spirale des Minmaxen, früher, als keine Ahnung vom System hatte, stand das RP im Vordergrund.
Heute sind es die Kämpfe, das RP wird nur noch nebensächlich geführt. Mir macht das nur noch insofern Spass, als das ich ne Menge ausprobieren kann.


Ka wieso, bei D&D fang ich an, zu minmaxen. Das war bei AD&D nich so, da hab ich gezockt, was ich wollte   , hautpsache die Story stimmt

Bei andren Systemen sieht das auch wieder anders aus, da steht das RP im Vordergrund (kann also keiner behaupten wir sein elende Powergamer^^)

D&D ist für mich somit auch "doof" geworden, was das RP angeht. Aber nur in dieser Gruppe.
 

Ich spiel D&D trotzdem gern!

--- Ende Zitat ---


Hough! aber sowas von zustimmendem Hough!
(hab nur das rausgenommen was auf mich nicht passt)

Medizinmann

Thalamus Grondak:

--- Zitat von: ragnar am 27.09.2005 | 18:42 ---@Thalamus Grondak: 1-3 Kämpfe halte ich für eher viel, aber abhängig davon wie lang ihr spielt(und wie lang so ein Kampf dauert), muss das natürlich nicht viel sein. Was solche Sachen wie "Überleben:Wüste" angeht, so steigere ich das auch, WENN das System das ganze nicht hart bestraft(Wenn man nur 2-3 Skillpoints alle 4 Spielabende erhält, ist so ziemlich jeder unüberlegt investierte SP ein möglicher Fehler mit langfristigen Auswirkungen, der durch's system bestraft werden könnte).

--- Ende Zitat ---

Das ist es ja was ich meine. MAn wird vom System mehr oder weniger unter Druck gesetzt, weil das ganze System mit seinen CRs darauf ausgelegt ist, das man das beste aus seinem Char rausholt. Wer anfangt den RPG anteil zu lasten der Optimierung zu erhöhen läuft gefahr den Anschluß zu verlieren.

--- Zitat von: ragnar am 27.09.2005 | 18:42 ---Aber ich schätze das D&D einfach absolut nichts (mehr) für deinen Spielstil ist die Fertigkeiten sind zu beschränkt und von der Verbesserung der Kampffähigkeiten zu sehr entkoppelt:

--- Ende Zitat ---
Ja, so ist es.

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