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Dresden Files - Jim Butcher

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Phantar:
Ich bin jetzt auch durch Ghost Story durch.. nicht das Beste von allen, aber doch ein sehr unterhaltsamer, solider Roman. Allerdings sollten Quereinsteiger definitiv lieber nicht zu dem Buch greifen.

Achtung, kleiner spoiler-lastiger Rant:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Aber das Ende hat mich unglaublich geärgert. Ich hab ja nichts gegen Cliffhanger, aber die Auflösung ist alles so - unbefriedigend. Als hätte man nur ein halbes Buch bekommen. Alle Fragen bezüglich der Nebenfiguren werden offen gelassen, und man muss bis zum nächsten Teil warten.

Wird Molly wieder in Ordnung kommen, oder rutscht sie weiter in den Wahnsinn? Alles was Harry gegen Ende gemacht hat ist zu sagen, das es ihm leid tut, und er ärgert sich, die Konsequenzen nicht bedacht zu haben. Schön - aber das bringt ihr nichts. Gegen Ende kommt ein halbherziger "es wird wieder gut"-Versuch, der unglaublich schwach ist.

Was ist mit Murphy? Ja, wir haben begriffen, für sie war es am schwersten, außen hart, innen kaputt. Jetzt ist Harry's Geist wieder fort - soweit sie weiß für immer. Wirft sie das jetzt vollkommen aus der Bahn, oder kann die Heilung beginnen?

Und was hat Butters sich noch alles angeeignet, außer Bob?

Versteht mich nicht falls, das KÖNNTEN interessante Fragen sein. Nur: Diese Charaktere machen null Entwicklung durch - vor allem im Vergleich zu der Tragweite der Ereignisse, die sie durchggestanden haben. So wie das Buch endet hat sich für sie im nächsten Band nichts geändert - da hätte man genausogut nahtlos von Changes in Cold Days übergehen können.
Jim Butcher hat zwar gesagt, die Bücher wären "wie ein Übergang von Zurück in die Zukunft II zu III"; für mich ist es eher so, als würde Marty in "Zurück in die Zukunft II" von 2015 in das veränderte Hill Valley 1985 zurückkehren, und der Film wäre vorbei, bevor sie das Problem lösen.

Ich glaub es ärgert mich so, weil mir persönlich die Nebencharaktere mit am meisten interessieren, und sie dieses mal überwiegend an den Rand geschoben werden.

Allerdings: Morty Lindquist war recht cool. Und mich interessiert, was aus Fitz wird.

Samael:
Ich bin seit gestern abend durch.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich fürchtete ja Butcher benutzt den Tod um Harry aus der Winter Knight Sache rauskommen zu lassen - hat nicht geklappt - gut so! Von daher fand ich das Ende gar nicht mal so schlecht.

Auch wenn ich die Beschreibung des "mentalen Kampfes" zwischen Molly und Corpsetaker doof fand. Gut Festung, Armeen, offensive/defensive Strategien als Metaphern/Bilder für ein Duell des Willens ist OK. Aber so konkret? Das fand ich, bei aller Toleranz für solche Dinge, schlichtweg albern.

Ansonsten fand ich eher das Gesamtkonzept nicht prall. Harry als Geist - das hat nicht so 1A funktioniert. Das Buch kam mir echt vor wie ein Zwischenspiel, nicht wie eine vollwertige Dresden File. Streckenweise hab ich mich rgelrecht gelangweilt, und das ist mir bei Harry Dresden vorher nicht passiert. Insgesamt natürlich ein wichtiges Buch für den Fortgang der Story, aber qualitativ am unteren Ende der Serie anzuordnen.

Pyromancer:
Mir hat Ghost Story im Großen und Ganzen gefallen.
Der Anfang und das Ende waren meiner Meinung nach schwach, aber der ganze Mittelteil
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)ich sag mal, von der ersten Ankunft bei Murphys Haus bis zum Beginn des Endkampfes
haben mich prächtig unterhalten.

8t88:
Dem Gefühl "nur ein halbes Buch gelesen zu haben" kann ich mich anschließen.

mieserwicht im Forum:
Kleines nettes Video bei Youtube gefunden:
http://www.youtube.com/watch?v=yC85_BpDlR0&NR=1

Nachdem ich dort die ersten vier Kapitel von Ghost Story von Jim vorgelesen gehört habe:
http://www.youtube.com/watch?v=Hmz8DYVKbaM

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