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Schuldig oder nicht schuldig?

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Samael:
Bin Tecladors Meinung.

Urias:
Naja einerseits versteh ich dich...
Immerhin haben die Charaktere bei vollem Bewusstsein und ohne irgendwelche magischen Einwirkungen ein gutes Wesen getötet. Möglicherweise haben sie auch Tiere des Waldes (wo jedoch die meisten neutral sind oder?) gerettet aber hier stellt sich die Frage:
Was ist wichtiger? Ein intelligentes, denkendes Wesen wie der Drache der einem Menschen an intelligenz ebenbürtig ist oder das Kleingetier.
Außerdem hatten sie den Drachen ja schon befreit und er hätte auch im nachhinein nixmehr angerichtet (Das umherschlagen waren soweit ich das verstehe nur Anzeichen von Schmerzen oder so). Also wars in meinen Augen schon simpler Mord. Deine Strafen sind aber zu hart (Der Paladin ist dann nicht mehr als ein schlechterer Krieger und der Kleriker is auch ziemlich benachteiligt. Die anderen drei sind da verhältnismäßig leicht bestraft worden. Unausgewogen!). Ich wär sauer wenn du mein Sl wärst.
Andererseits halt ich von Spieler fragen obs ihnen gefallen würde den Ruf zu verlieren auch nix. Denn das is Schicksal. Wer Wind säht wird Sturm ernten. Shit happens.
Am andererseitigsten sind böse Gruppen eh viel cooler...
Peace!

Selganor [n/a]:
Es stellt sich die Frage der Verhaeltnismaessigkeit der Mittel.
Davon (und von der "Haerte" des SL) haengt dann wohl auch ab ob sich die Gesinnung der Charaktere aendert.

Im Gegensatz zu AD&D gibt es (ausser bei bestimmten Klassen) keinerlei "Gesinnungsstrafen" mehr.

Es kann sein dass ein Kleriker wenn sich seine Gesinnung aendert kein Kleriker des Gottes mehr sein kann, aber das muss nicht unbedingt sein.

Es stellt sich jetzt die Frage ob die Gruppe ueberhaupt "unblutige" Mittel hatte einen verwirrten und wild um sich schlagenden Bronzedrachen (war doch einer, oder?) "unter Kontrolle" zu kriegen.

Der Ranger duerfte "ungeschoren" davonkommen, da der Drache wohl recht wahrscheinlich "zugereist" war (sonst haette der Druide wohl etwas davon gewusst/gesagt) und er somit nicht mehr als "Kreatur des Waldes" gilt.

Ich denke mal das Wiesel ist ein Familiar? Wenn ja... wenn der Magier (von dem das Wiesel nunmal auch ein Teil ist) sich "aendert"... dann wohl auch das Wiesel.

Was den Druiden angeht... je nach dessen Definition von Neutralitaet koennte er fuer die Aktion (nachdem 2 BOESE Wesen getoetet wurden auch ein GUTES Wesen zu toeten) sogar "belobigt" werden ;)

Aber was das "Wegnehmen" von Klassenfaehigkeiten angeht...
"Verlernt" ein Assasine auch seinen Umgang mit Gift wenn er aus Versehen (oder evtl. sogar absichtlich) mal ein Leben RETTET statt es auszuloeschen? ;D

Suro:
Auch wenn man "gute Wesen-töten" als grundsätzlich schlimm ansieht, gebe ich zu bedenken:

Es handelt sich hier ja nicht um Mord (niedere Beweggründe) sondern höchstens um Totschlag. Vielleicht kommt sogar ja noch Notwehr hinzu.
Außerdem ist die Gesinnung von Viechern für mich nicht eindeutig, solange sie unter dem Bann von Zaubern o.ä. stehen.
Und der Drache war ja eindeutig noch geistig verwirrt, und wenn es keine andere Möglichkeit gibt den Drachen davon abzuhalten, alles plattzumachen (und Drachen sind sehr gut im Sachen platt machen), haben sie sogar ziemlich gute Gründe.

So krass "bestrafen" würde ich die Gruppe zumindest nicht.Oder zumindest eine Möglichkeit, das recht schnell wieder gut zu machen.
Aber ich halte von Gesinnungen sowieso nicht viel.
Daher würde ich persönlich garnichts machen.Aber ich spiele auch kein D&D mehr ;)

ragnar:

--- Zitat von: Raziel am 22.01.2006 | 22:30 ---Naja einerseits versteh ich dich...
Immerhin haben die Charaktere bei vollem Bewusstsein und ohne irgendwelche magischen Einwirkungen ein gutes Wesen getötet.
--- Ende Zitat ---
Sie haben sich erstmal selbst verteidigt. Wenn das nur durch's Töten des Wesens möglich war: Shit happens.
Was den Ruf angeht, würde ich vielleicht mal darüber nachdenken, ihnen einen etwas dubiosen Ruf zu verpassen, aber das war's auch.

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