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Sind die D&D Regeln zu eng gestrickt?

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Wolf Sturmklinge:
Aloha,

wie der Titel des Themas schon sagt, bin ich am überlegen, ob die D&D Regeln (wenn man 100% nach ihnen spielt) einen Spieler nicht zu sehr einschränken.

Mal ein paar Beispiele:

1. Ein Charakter kann nur dann richtig feste auf Etwas oder Jemanden einschlagen, wenn er das Talent "Heftiger Angriff / Power Attack" gewählt hat.
Wäre es nicht besser, wenn man ohne das Talent mehr Angriffsboni investieren müßte?

Zum Beispiel:
Mit "Heftiger Angriff / Power Attack":
Pro -1 Grundangriffs-Bonus = +1 Schaden (einhändige Waffe) / +2 (Zweihändige Waffe)

Ohne "Heftiger Angriff / Power Attack":
Pro -2 Grundangriffs-Bonus = +1 Schaden (einhändige Waffe) / +2 (Zweihändige Waffe)


2. Ein Charakter kann die Bogensehne seines Bogens nicht während des Laufens loslassen, es sei denn er hat das Talent "Aus vollen Lauf schießen / Shot on the Run".
Wäre es nicht besser, wenn der Schütze ohne das Talent einen Abzug auf seinen Trefferwurf bekommt?


Es gibt sicherlich noch einige Beispiele, aber ich denke jeder D&D Spieler hat kapiert was ich ausdrücken wollte.
Wäre die Balance in Gefahr, wenn ich die Regeln dahin gehend ändere?

Gruß,
Wolf

8t88:
Es gibt auch gegen Beispiele: Du "kannst" ne Waffe zerbrechen, und waffenlos zuschlagen... du bekommst nur ein -4 Auf den Versuch wenn Du den "kniff" (das Feat) nicht hast.

Diese sahcen wie Power Attack sind schon Dinge, die eben nur ausgebildete Leute können sollten.
Alle anderen "kann ja jeder" aber wer es traniert hat, "kann das besser".

Wenn Du mehr variabilität im Kampfsystem haben möchtest: Iron Heroes ist ein System!

Tantalos:
Ich finde es langweilig, wenn jeder alles kann, nur mit unterschiedlichen Boni und Mali auf die Würfe. a) muss ich mir als Spielleiter das alles merken oder improviesieren, außerdem wär mir das zu Legolas.

Ich finde es gut, dass dank der Feats das Können der Charaktere divergiert, und ich würde es auch so lassen.

Selganor [n/a]:
1. Ist in Iron Heroes durch "Attack Challenges" gehandhabt (-2 to hit/+1 Damage, -4 to hit/+3 Damage, -6 to hit/+6 Damage) die erlauben auch Variationen des normalen "fighting defensively" (-2 to hit/+1 active defense, -4 to hit/+2 active defense, -6 to hit/+3 active defense)

2. Ist mir auch schon aufgefallen. Mein Vorschlag waere es ja einfach einen -2 pro (in dieser Runde) gelaufenem Feld auf den Treffer zu geben wenn man sich vor und nach dem Angriff bewegen will.
D.h. wer 2 Felder vor dem Angriff und 2 Felder nach dem Angriff laeuft kriegt -8 auf den Treffer.
Shot on the Run laesst einen dann diese Abzuege komplett ignorieren.

Thalamus Grondak:

--- Zitat von: Wolf Sturmklinge am  8.03.2006 | 08:29 ---wie der Titel des Themas schon sagt, bin ich am überlegen, ob die D&D Regeln (wenn man 100% nach ihnen spielt) einen Spieler nicht zu sehr einschränken.

--- Ende Zitat ---
Ja tun sie. Das kannst du nicht gibt es bei mir auch nicht. Es gibt ohne das Feat dann halt entsprechende Mali.
So wird aus dem Char aber kein Legolas, denn Legolas konnte alles, und das noch mit Boni.
So wie ich es Handhabe, kann jeder Char alles versuchen.

Aber D&D an sich schränkt die Chars ein, weil die große mehrzahl der Spieler zu denken scheint, ihre Kampfoptionen bestünden nur aus dem was auf ihrem Char-blatt steht. Das Innovationsgefälle in Kämpfen zwischen D&D und AD&D war enorm.

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