Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D20 Auswirkungen auf Spielerverhalten
Mc666Beth:
@Lucky Luke
Ja so sehe ich das auch im Groben. Wobei ich anmerken muss, wegen Fertigkeiten und Rassen, da mag die dritte Edition besser sein als die vorher erschienen.
Die Kampflastigkeit des Regelwerks bleibt aber grundsätzlich bestehen.
--- Zitat von: Lucky Luke am 13.03.2006 | 09:29 ---[...]
So. Und jetzt nochmal zurück zu dem obigen Zitat, das mich straucheln ließ:
Was bleibt denn nun, was man damit nicht spielen kann?
[...]
--- Ende Zitat ---
Man kann mit D&D alles spielen. Genauso kann ich aber auch mit einer Pizza ales spielen. Die Frage ist wie gut unterstüzt mich ein Regelwerk in dem was ich will.
D&D bevorzugt vom Stil her Kampf und das mit möglichst hohem Detailgrad. Für jedem der das mag ist das gut und der hat sien System Gefunden.
Exalted zum Beispiel liefert in der kombo Grundbuch + Spielleiterbuch noch Sozial Combat, ein System zum regieren von Reichen/ländern für Spieler..
Damit hat Exalted auch einen dreh in Richtung einer sozialen Komponete. D&D fehlt sowas in den drei Büchern (Wir reden hier von D&D nicht D20 ;) ).
An sich kann man die Spiele zwar nicht so gut vergleichen, aber wenn ich eine Kampange plane, in denen die Scs ein Land regieren sollen, dann lässt mich Exalted in dem Moment nicht so im Stich wie D&D es tut.
D&D ist kein schlechtes System mit einem starken Fokus auf den Kampf mit kleinen Gruppen und einem klassischen Belohnungsystem welches noch aus den 80er kommt. Wer das gut findet kann sehr glücklich werden mit dem Spiel. Bei wem das nicht das Hauptziel ist, der sollte vielleicht einmal über den Tellerrand blicken.
Teclador:
Hm erstmal nur kurz eine Anmerkung:
Die genauen und transparenten Regeln, die übrigens nicht nur das Spielgeschehen regeln sondern dem SL auch implizit vorgeben was er ins Abenteur einzubauen hat (CRs, Wealth per Level, Reward-Tabellen) kombiniert mit der Vielfalt an Optionen für Spieler (Feats und Prestigeklassen) laufen beide zu einem Punkt zusammen:
Einem guten Combat/Tactics Spiel, wie Sackgesicht so schön sagt.
Einem Spiel eben bei dem man sehr genau weiß was in welcher Situation inwelchem Maße möglich ist. Weder kann der SL sagen "Ha aber der Bösewicht konnte entkommen weil du in der Matschpfütze versinkst!", kein plötzlchies uminterpretieren der Situation durch den SL, keine Schummeln bei den Würfen des SL.
All das sind nützliche Eigenschaften des Systems, wenn man einen Spielstil pflegt in dem der SL sich als neutraler Schiedsrichter bzw. Vermittler sieht, der sich genau an die Regelnhält und somit eine in hohem Maß faire Herausforderung stellt, die nicht durch ihn willkürlich irgendwo festgelegt wurde.
Wer allerdings Regeln Regeln sein lassen will und lieber hier und da mal nen Wurf schmiert bzw. on the fly etwas zu seinem geplanten Abenteuer hinzudichtet (Ups der böse Magier hat zu wenig Wachen, platzieren wir noch 2 Dämonen), dann pflegt man einen Spielstil der mit der Konzeption von DND ansich wenig konform geht. Man kann zwar immernoch gut mit dem System spielen und zu einem befriedigenden Ergebnis kommen, darf sich aber nicht wundern wenn einem diverese Einzelheiten des Systems dabei im Wege stehen.
K!aus:
Na na na.
--- Zitat von: Chrischie ---...aber wenn ich eine Kampange plane, in denen die Scs ein Land regieren sollen, dann lässt mich Exalted in dem Moment nicht so im Stich wie D&D es tut
--- Ende Zitat ---
Ja, das mag ein gutes Beispiel sein für die fehlende soziale Komponente in DnD, die sich nur in Skill-Checks niederschlägt.
Aber ich bin mir sicher, dass DnD dafür in anderen Bereichen Exalted ein Schnäppchen schlägt.
Also belassen wir es doch einfach dabei
--- Zitat von: Chrischie ---An sich kann man die Spiele zwar nicht so gut vergleichen...
--- Ende Zitat ---
Warum hast du es dann überhaupt getan? ;)
Cheers, Evil DM
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Chrischie am 13.03.2006 | 09:50 ---D&D ist kein schlechtes System mit einem starken Fokus auf den Kampf mit kleinen Gruppen und einem klassischen Belohnungsystem welches noch aus den 80er kommt. Wer das gut findet kann sehr glücklich werden mit dem Spiel. Bei wem das nicht das Hauptziel ist, der sollte vielleicht einmal über den Tellerrand blicken.
--- Ende Zitat ---
Was ich nur nicht verstehe ist, warum so viele Spieler nicht kapieren, das man nicht zwangsläufig Min/Maxen muss, nur weil ein System das ermöglicht. Ich fand Rollenspiel immer wegen seiner Grundkonzeption des Miteinander statt Gegeneinander Spielens etwas besonderes. D&D scheint dieses Prinzip inzwischen völlig über Bord geworfen zu haben. Das liegt nicht nur am System allein, sondern auch an der Vermarktung als Min/Max System.
Mc666Beth:
Sicherlich schlägt D&D Exalted in anderne Bereichen. Alleine schon das Kampfsystem ist viel ausgefeilter.
Wenn ich also etwas spielen will wo ich viele taktische Kämpfe haben will, dann nehme ich D&D und nciht Exalted. ;)
Um aufzuzeigen, das Systeme unterschiedliche Ziele haben, was sie abbilden wollen. ;)
--- Zitat von: Thalamus Grondak am 13.03.2006 | 09:59 ---Was ich nur nicht verstehe ist, warum so viele Spieler nicht kapieren, das man nicht zwangsläufig Min/Maxen muss, nur weil ein System das ermöglicht. Ich fand Rollenspiel immer wegen seiner Grundkonzeption des Miteinander statt Gegeneinander Spielens etwas besonderes. D&D scheint dieses Prinzip inzwischen völlig über Bord geworfen zu haben. Das liegt nicht nur am System allein, sondern auch an der Vermarktung als Min/Max System.
--- Ende Zitat ---
so jetzt kommen wir in dem Bereich, wo es in einem Flamewar ausarten könnte. Ich sage dazu einfach D&D begünstig in meinen Augen das
Min/Maxen aus seinen System heraus. Alleine durch den Aufbau nchste Stufe, nächster Feat, nächstes Artefakt und nächstes Monster. Wir hatten schonmal eine solche Diskusion, wer die nachlesen will, die müsste irgenwo weiter hinten stehen.
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