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Realistisches D&D

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Thalamus Grondak:

--- Zitat von: Selganor am 18.04.2006 | 20:40 ---Allerdings musst du dann beruecksichtigen dass du damit (gerade auf hoeheren Stufen) auch weniger magische Gegenstaende hast da man sie sich eben nicht so einfach leisten kann.

--- Ende Zitat ---
Vieliecht möchte man D&D-mäßge Magische Gegenstände, aber dem D&D-mäßigen Ungleichgewicht zwischen "normaler Bürger" und "Abenteurer" entkommen.
Nicht jeder möchte bei D&D strahlende Helden spielen, denen sogleich zugejubelt wird, sobald sie die Stadt betreten. Der Wert der meisten Magischen Gegenstände würde den Helden aber ein solches Lotterleben erlauben, das dadurch das Währungsgleichgewicht zusammenbricht.


--- Zitat von: Selganor am 18.04.2006 | 20:40 ---Und wozu musst du da das System aendern?

--- Ende Zitat ---
Wie wir doch alle schon mitbekommen haben "System Matters". Einige ziehen daraus den Schluss man müsse solange suchen, bis man das passende System gefunden hat, andere erkennen, das sie ein brauchbares System haben, an dem sie ein wenig Feilen müssen, damit es auf sie passt.
Wo ist das Problem?
Also lasst uns doch einfach mal über das "wie ändern" reden, statt immer über das "warum ändern".

--- Zitat von: 8t88 am 18.04.2006 | 19:31 ---Wegen dem Geld und überhaupt:
Ihr wisst schon, dass das Geld und so schon eine Bedeutung (bei 3.5) für die Regeln hat?
Wenn der Magier seine Zauber Grad 9 Bekommt, ist für den Krieger in der selben Runde sein +5 Schwert fällig. Sonst kommt das mit dem Challenge Rating nicht mehr hin...

--- Ende Zitat ---
Ich wage mal die gewagte Behauptung, das Runden die eher auf Atmosphäre spielen wollen sich keine großen Gedanken um sowas wie Challenge Rating machen.


--- Zitat von: Asdrubael am 18.04.2006 | 18:52 ---Würde es für realistisches D&D nicht reichen, 3W6 für jedes Attribut zu werfen und nur NSC Klassen zuzulassen  ::)

--- Ende Zitat ---
Das wäre zumindest mal ein Anfang  ;)

Selganor [n/a]:
Sobald ein Abenteurer ein paar hundert Goldmuenzen hat (und die sind schnell erreicht) kann er sich einen normalen (bzw. ueberdurchschnittlichen) Lebensstil leisten ohne nochmal was arbeiten zu muessen.

Immer dran denken: Ist zwar toll wenn ein Staff of the Magi mehrere Tausend GM wert ist, aber in einem Kaff in dem kein Magier (und schon gar nicht das Geld bzw. die Nachfrage fuer den Staff) ist wird man dafuer wohl kaum mehr kriegen als fuer einen gut gearbeiteten Rueckenkratzer (was er fuer die Leute waere)

Thalamus Grondak:

--- Zitat von: Selganor am 18.04.2006 | 21:41 ---Immer dran denken: Ist zwar toll wenn ein Staff of the Magi mehrere Tausend GM wert ist, aber in einem Kaff in dem kein Magier (und schon gar nicht das Geld bzw. die Nachfrage fuer den Staff) ist wird man dafuer wohl kaum mehr kriegen als fuer einen gut gearbeiteten Rueckenkratzer (was er fuer die Leute waere)

--- Ende Zitat ---
Natürlich, aber in den meisten Gruppen kommen die Helden ja weit rum. Deshalb stellt sich einfach die Frage, warum das ganze nicht einfach ein wenig herunterschrauben?
Das die Magischen Gegenstände XP, also letztendlich "Lebenskraft", kosten sollte sie selten genug halten, auch ohne das ihre Kosten ins Astronomische steigen.
Ich bin bisher ganz gut damit gefahren, die Inflation im Zaum zu halten. Es kommt natürlich darauf an, wie man zu einer Heldengruppe steht. Bei uns sind es meist Leute die sich so durchs Leben schlagen, und da passt es einfach nicht, wenn sie säckeweise Gold mit sich rumschleppen und statt gegen den Bösewicht zu Kämpfen genausogut alle seine Söldner kaufen könnten.

Arkam:
Hallo Thalamus Grondak,

als D&D Anfänger habe ich diese reflexhafte ablehnenden Reaktion auf Nachfragen nach Änderungen schon mehrmals erlebt.
Ich habe den Verdacht das die D&D / D20 Gemeinde schon so häufig teilweise unbegründete Kritik abbekommen hat das man reflexmäßig Änderungswünsche mit Kritik gleichsetzt und grantig reagiert.
Vieleicht sollte man den Titel lieber in realistischeres D20 Setting gesucht abändern. Denn da D20 nicht D&D ist fallen die Antworten auf entsprechende Nachfragen meistens deutlich ruhiger aus.

Bei Skills die man ohne Skillrang nicht anwenden und damit auch nicht trainieren kann muß man eben nach einem entsprechenden Trainer suchen.

Wenn Minimaxing nicht gestattet werden soll wäre interessant was einem den an der Art wie die Charaktere in der konkreten Runde bisher aufgestellt wurden so gestört hat.
Mich stört ab und an das Klassenspringen. Nur um noch ein paar Vorteile mitzunehmen und nicht weil es ins Charakterkonzept paßt werden gerne schon Mal ein paar Krieger- oder Magierstufen eingeschoben.
Auch das Tendenz Charaktere entweder in defensiver oder offensiver Richtung zu optimieren und deshalb Feats zu wählen und nicht weil mein eine klare Linie hat stört mich ab und zu.

Bevor es irgendwer in den falschen Hals bekommt ich schätze D&D 3.5 anch meinen bisher eingeschränkten Erfahrungen sehr und möchte demnächst auch nach D20 Regeln spielleitern aber die Frage nach Regelanpassungen sollte doch gestattet sein ohne das die Emotionen hochkochen.

Gruß Jochen

Selganor [n/a]:
In dem Moment in dem man magische Gegenstaende "billiger" macht (damit der Verkauf eines magischen Gegenstands nicht gleich fuer "Inflationsprobleme" sorgt) macht man magische Gegenstaende aber eher HAEUFIGER als seltener.

Da hilft es dann eher dass man den Weg wie in AU/AE geht, in dem man die Macht der magischen Gegenstaende "runterschraubt" (z.B. wenige bis keine "Save or die"-Effekte).
Allerdings sind dort auch andere Kategorien von Magischen Gegenstaenden.

@Arkam: Das ist (zumindest bei mir) weniger "Reflex" sondern eher eine Art "Schuetzenhilfe" damit derjenige der vor hat etwas zu aendern VOR der Aenderung mitkriegt welcher Rattenschwanz an "Folgeproblemen" damit kommen koennen.
Ich habe schon (AD&D) Runden erlebt in denen EINE Regel (in dem Fall war es IIRC der Unsichtbarkeitsspruch) in einer Sitzung DREIMAL geaendert wurde weil der SL jedesmal "unzufrieden" mit der Art und Weise war wie es lief (und sich in  jeder Aenderung neue Probleme geschaffen hat)

Jeder SL kann mit seinem Spiel machen was er will, aber soll er sich dann nicht beschweren wenn er auf Probleme stoesst die man ihm vorher schon aufgezeigt hat ;)

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