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Dr.Boomslang:
Im Prinzip ist mir das jetzt schon klar, nur weiß kann ich noch nicht ganz überblicken was das bedeutet...

Was mich noch interessieren würde: Wie kann man paradoxe Situationen rückgängig machen? Da die Paradoxie nur auf der wiedersprüchlichen Erinnerung beruht, wäre doch die einzige Möglichkeit einen eindeutigen Wiederspruch aufzulösen, die Erinnerung auszulöschen, oder?
Wenn ich z.B. in die vergangenheit Reise und mir selbst begegne obwohl ich weiß, dass ich mir zu dem Zeitpunkt nicht begnet bin, ist das doch unwiederbringlich. Selbst wenn ich danach in die Zukunft reise, an den Punkt kurz bevor ich in die Vergangenheit reise um mich daran zu hindern mir in der Vergangnheit zu begegnen könnte ich damit nichts verhindern, da ich schon eine wiedersprüchliche Erinnerung habe.

Selganor [n/a]:
So Dinge wie sich selbst zu Zeiten zu begegnen an denen man sich frueher nicht begegnet ist sind tatsaechlich ohne Gedaechtnismanipulation fast nicht machbar.

Aber so Dinge wie das Los-Problem (zuerst kauft jemand um 8 ein Los, dann stiehlt jemand um 5 dieses Los ehe es ausgeliefert - und gekauft - werden kann) kann man einfach wieder loesen.
Irgendwann zwischen 5 und 8 (am Besten gleich nachdem man um 5 das Los geklaut hat) packt man das geklaute Los wieder zurueck, so dass es ausgeliefert werden kann und man es um 8 kaufen kann.

(Die potentielle "Doppelbuchung" im Lottosystem muss man dann auch noch entfernen aber das sollte das geringere Problem sein.)

Sag doch mal ein konkretes Beispiel bei dem du der Meinung bist dass es "unloesbar" ist... Evtl. findet sich ja doch eine Loesung. (Gesetzt den Fall die Situation kann ueberhaupt entstehen ;) - aber das kriegen wir schon geregelt)

Dr.Boomslang:
Das ganze ist ziemlich schwierig, wenn der einzige Maßstab die eigene Erinnerung ist.
Denn streng genommen sind ja dann nur Sachen paradox, von denen ich ganz sicher bin, dass sie paradox sind und das können logischerweise nur solche sein, die sicher nicht rückgängig zu machen sind.
Was würde denn passieren wenn solche unwiederbringlichen Sachen passieren, bin ich dann für immer gefraggt, und werde ausgelöscht?

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Dr.Boomslang am 27.05.2006 | 20:54 ---Denn streng genommen sind ja dann nur Sachen paradox, von denen ich ganz sicher bin, dass sie paradox sind und das können logischerweise nur solche sein, die sicher nicht rückgängig zu machen sind.

--- Ende Zitat ---
Nicht nur Dinge die nicht rueckgaengig zu machen sind erzeugen *FRAG*.
Solange etwas ist das (noch?) nicht sein kann hast du diesen *FRAG*.

Beispiel:
Mein "Kontingent" an Zeitreisen ist erstmal aufgebraucht, ich muss mich also erst etwas erholen (und KEINE Zeitreisen machen) um wieder zeitreisen zu koennen.
Ich will den Abend gemuetlich vor der Glotze verbringen und freue mich schon auf ein Bierchen... Kuehlschrank auf: Nix drin... Nachbarn sind nicht da oder haben auch nix, zum Einkaufen ist es zu spaet, aber man kann ja (zumindest ab morgen wieder) zeitreisen...
Also eine mentale Notiz gemacht, morgen einen Kasten Bier zu kaufen, mit dem zurueck ins Heute, den vor die Tuer stellen, klingeln, wegspringen...
Kurz darauf klingelt es, ich mache die Tuer auf, sehe den Kasten Bier und spuere den *FRAG* durch die noch nicht erledigte Aktion, aber der ist mir erstmal egal, ich hocke mich vor die Glotze, habe ein Bierchen und wenn ich morgen nach heute zurueckspringe und den Kasten vor die Tuer stelle und klingle (und wegspringe) ist der *FRAG* erledigt.

--- Zitat ---Was würde denn passieren wenn solche unwiederbringlichen Sachen passieren, bin ich dann für immer gefraggt, und werde ausgelöscht?

--- Ende Zitat ---
Kann dir durchaus passieren... Daher sollte man *FRAG* nie leichtsinnig kassieren (meistens kann man ja selbst darauf achten dass nix passiert) und so schnell wie moeglich wieder abbauen (nicht dass es irgendwann zu viel wird und man es nicht mehr abbauen kann)

Dr.Boomslang:
Mir fällt es echt schwer die richtige Logik hinter diesem Gefragge zu erkennen.

--- Zitat von: Selganor am 27.05.2006 | 21:03 ---Solange etwas ist das (noch?) nicht sein kann hast du diesen *FRAG*.

--- Ende Zitat ---
Es kann ja nichts sein das nicht sein kann (wie man erkennt ist das eine ziemlich triviale Tautologie). Wenn es nicht sein kann, brauche ich auch nichts dagegen zu tun. Also kann es davon nicht abhängen.
Es muss was anderes sein, das direkt damit zusammenhängt was ich bereits in meiner eigenen subjektiven Vergangenheit erlebt habe und nicht damit was in meiner Zukunft möglicherweise passiert, denn da ist eben alles möglich was möglich ist :D

Ich nehme mal an es gibt so lange Frag, wie ich die Auswirkungen von Handlungen erlebe die auf Ereignissen beruhen die in meiner eigenen Zukunft liegen. Kann das sein?
Wie wird das denn im Spiel festgelegt?

EDIT: Damit auch nicht auflösbare Frags begründet sind, muss man es anders formulieren:
Man hat in der Gegenwart so lange Frag, wie die Ereignisse deren Auwirkungen man erlebt (hat) nicht in der Vergangenheit begründet sind. (Das hat Eulenspiegel schon angedeutet).

Allerdings bin ich mir nicht sicher ob das alles ist, oder ob das überhaupt so funktioniert...

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