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Rechtschaffen Gut - Dienstleister und Weichflöte?

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Visionär:
Ja, aber ihr dürft den ethischen und den moralischen Teil nicht für sich alleine betrachten. Getreu nach dem Motto "Mehr als die Summe seiner Teile" hat die zusammengesetzte Gesinnung eine Bedeutung durch Synergie.

Der chaotisch gute Charakter folgt ebenfalls Gesetzen, nämlichen denen seiner eigenen Moral, an die er sich halten wird.

Der rechtschaffen gute Charakter wird nicht jedes Gesetz befolgen, das existiert, wenn es gegen seine Moralvorstellung verstößt. Er wird danach Schauen, Löcher in einem ungerechten Gesetz zu finden und durch extremes Biegen es zu vermeiden.

Dogmatismus und 'Immer' sowie die Dummheit gewisser DMs machen leider aus dem für Fantasy - Systeme sehr gut geeignete Gesinnungssystem eine echte Pein.

Und zum Schluss noch ein allgemeiner Tipp: Lieber mal 5 gerade sein lassen und nicht jede Handlung auf die Waagschaale legen. Der RN Magier darf auch in einem Saustall von Turm leben, weil er sich ganz seiner Forschung verschreibt.

Skele-Surtur:
Erfrischend wahre Worte. Ich denke das kann man so stehen lassen. :)

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Selganor am  8.06.2006 | 18:59 ---Ein "Chaot" tut durchaus auch mal Dinge WEIL sie "verboten" sind, wobei sein eigener moralischer Kompass (Gut/Neutral/Boese) dann noch einschraenkt was er wie wahrscheinlich tun wird.
--- Ende Zitat ---
Ja, es mag auch die Rebellen geben (landläufig Teenie-Phase bezeichnet ;)).
Im allgemeinen tut man aber eine Tat nie, weil sie verboten ist.
Selbst der Oberbösewicht hat einen anderen Grund für seine Handlung.


--- Zitat ---Ein Chaotisch Guter Charakter wird nicht jemanden einfach mal so umbringen auch wenn es dem hohen Herrn (der zwar zugegeben ein Tyrann ist aber in seinem Land fuer "Ordunung" sorgt) ein Dorn im Auge waere (und es ihm selbst "passen" wuerde), ein CB haette damit weniger ein Problem.
--- Ende Zitat ---
Ein rechtschaffen guter SC würde den Tyrann wahrscheinlich anklagen und vor Gericht zerren.
Bei einem chaotisch guten SC könnte ich mir durchaus vorstellen, dass er gegen den Tyrannen kämpft und versucht, ihn umzubringen. (So wie in Robin Hood oder Braveheart oder "Der Patriot".)

Chaotisch Böse ist am schwersten vorherzusagen. Evtl. schließt er sich einer Räuberbande an. (Nicht, um den Tyrannen zu vertreiben, sondern, um Beute abzusahnen.)
Evtl. schließt er sich auch dem tyrannen an und kämpft für diesen. Das kann man bei einem CB nicht exakt vorhersagen.


--- Zitat ---CN kann durchaus auch mal eine Muenze werfen die entscheidet ob er einen Gefangenen jetzt laufenlaesst oder toetet.
--- Ende Zitat ---
Damit würde man sich ja dem Gesetz der Münze unterwerfen.
Ich würde sagen, ein CN handelt aus seinem gefühl heraus: Hat er Mitleid mit dem gefangenen? Dann lässt er ihn laufen.
Ist er wütend auf den Gefangenen? Dann quält er ihn erstmal.

Ein CG handelt auch meistens aus seiner Laune heraus. Doch hat der CG meistens Mitleid mit dem Bösewicht.
Während der CB vielleicht ein Sadist ist und Spaß daran hat, den Gefangenen zu foltern.

Aber sowohl CG als auch CB folgen ihren Emotionen.

Skele-Surtur:
Vielleicht bin ich ja zu sehr in meinen neuzeitlichen Wertvorstellungen gefangen, aber jemanden quälen, weil man ihn nicht mag/wütend auf ihn ist birgt schon eine Tendenz zu "Böse". Kommt vielleicht drauf an was genau mit "quälen" gemeint ist (Tritt in die Leiste? Daumenschrauben? Gefesselt im Wald liegen lassen? Am boden festnageln und bepissen?) und wie sehr der Gefangene ihn vorher gereizlt hat...

גליטצער:
Ich glaube langsam, dass hier rechtschaffen mit Rechte befolgend gleichgesetzt wird. Ist aber eigentlich nicht so, rechtschaffen Charakte halten sich nur an bestehende Ordnungen und sind gewillt sich auf deren Regeln einzulassen. Chaotisch Charaktere sind eher die Freidenker und Rebellen.
Ob ein rechtschaffener Charakter sich an die Gesetz haelt ist da was ganz anderes. Ein rechtschaffener Boesewicht wird sich an die Gesetze seiner Organisation halten, die fuer ihn mehr Gueltigkeit als die Gesetze des Herrschers haben. Trotzdem hat der rechtschaffene Boesewicht fuer ihn gueltige Moraldogmen, die er nur selten gewillt ist zu brechen (die haben halt nur selten etwas mit dem Gesetz zu tun).

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