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Transformers - The (new) Movie
Gwynnedd:
denitiv genial, am besten hat mir die Aufschrift auf dem Polizeiwagen gefallen:
"to punish and enslave" >;D
Crazee:
Jepp! ;D
Greifenklaue:
@Patriotismus.
Zitat aus Wikipedia zum Stichpunkt US Army:
--- Zitat ---Die US Army unterstützte den Film und die gesamte Produktion nicht nur finanziell[7] sondern stellte den Filmemachern auch exklusiv einen realen F22-Düsenjet sowie einige Soldaten zur Verfügung, die während des Drehs auch vor der Kamera mitwirkten. Man versprach sich hiervon eine "Besserung" des leicht angeschlagenen Rufs in den Vereinigten Staaten sowie eine moderne, unterbewusste Art junge Menschen zu Rekrutierungszwecken anzuwerben
--- Ende Zitat ---
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Transformers_%28Film%29#US_Army
@Film: Ich bin bei Michael Bay mit einer Nullerwartung reingegangen und kann es so als interessantes Popcornkino mitnehmen. Die Szene am Staudamm mit der Idee den Würfel mit in die Stadt zu nehmen, ähh, ja, warum genau nochmal, war natürlich der Tatsache geschuldet, dass es dort spektakulärer Knallbumm macht als im Maisfeld bei Bauer Johnson. Ansonsten konnt ich mich auch an vielen Stellen amüsieren, auch über hoffnungslos überzogenen Patriotismus...
Ralf:
--- Zitat von: Greifenklaue am 16.08.2007 | 20:02 ---...hoffnungslos überzogenen Patriotismus...
--- Ende Zitat ---
Okay, den musst du mir jetzt doch mal erklären.
Ich muss das irgendwie verpasst haben.
Yerho:
--- Zitat von: Ralf am 16.08.2007 | 22:37 ---Okay, den musst du mir jetzt doch mal erklären.
Ich muss das irgendwie verpasst haben.
--- Ende Zitat ---
Tja, das kommt davon, wenn man vor lauter Effekten den Subtext nicht beachtet. ;)
Wie viele Nationen - außer den USA in "Transformers" - kennst Du, deren sympathischer (warmherzig, humorvoll, packt selbst im Kampf mit an) Verteidigungsminister jungen Menschen die Chance gibt, ihr Land zu schützen und dabei noch das größte Abenteuer ihres Lebens zu bestehen; ihnen dafür sogar (durchweg nicht minder sympathische) Über-Marines als Bodyguards mitgibt?
Stichwort "Über-Marines": Sie bringen bereitwillig jedes Opfer (Hauptzitat des Films), stürzen sich witzelnd und entschlossen in die gefährlichsten Situationen und begnügen sich damit, ihre ihre Familie einmal kurz über die Webcam zu knuddeln, um danach keinen weiteren Gedanken an Weib und Kind zu verschwenden, weil das nur ablenkt, wenn ein Mann tut muss, was ein Mann tun muss - ob nun in der irakischen Wüste oder im Homeland. Semper fi!
Ach ja, die einzigen Bösen kommen aus dem All (Von außen!), und sogar die Mitarbeiter einer streng geheimen Regierungsbehörde, die anfangs die Armleuchter sind, erscheinen bei näherer Betrachtung als ganz und gar nette, wenn auch etwas verschrobene Kerle. Sie sind im Grunde ein wenig wie jene realen Mitarbeiter von Regierungsbehörden, die Telefonleitungen anzapfen, Wohnungen aufbrechen, Menschen entführen und irgendwo exterritorial ohne Gerichtsverhandlung wegsperren und noch andere Dinge tun, wofür sie mindestens Armleuchter wären. Aber bestimmt sind auch das eigentlich ganz nette Leute, und sie verfolgen natürlich nur die besten Absichten - allen voran die, ihr Land zu schützen.
Und dieses Land muss beschützt werden, denn wo sonst kann ein Junge nach bestandenen Kämpfen sein Auto behalten, auch wenn es nachweislich ein Außerirdischer ist, von denen sämtliche offiziellen Stellen nicht mehr wissen, als dass er und seine Kollegen sich das Staatsgebiet der USA ausgesucht haben, um ihren Konflikt auszufechten. Man muss sie danach nicht einmal überwachen (oder tut das, wie sonst auch, eben so, dass sich der normale Bürger davon nicht weiter gestört fühlt), damit der Junge und sein Mädel ungestört knuddeln können, während die Sonne in der Prärie untergeht und sich die Aliens in Pose werfen, als wollten sie das bekannte Ehrenmal der Landung in der Normandie nachbilden.
Ach so ... Angehörige der US-Army ballern in (verständlicher) Panik zwar gerne mal auf Zivilisten, weil sie diese im Eifer des Gefechts für Kombattanten halten, aber wenn ein zwölf Meter großer Killer-Roboter binnen weniger Minuten ihr Camp aufmischt, reagieren sie besonnen, kämpfen tapfer, machen noch schnell 'ne Videoaufnahme des Ganzes für Uncle Sam und schlagen sich dann durch die Wüste, um - nur gehindert von bösen Aliens und ausländischen Angestellten eines Mobilfunkanbieters - ihre verdammte Pflicht zu tun.
Nee, watt is datt schön. ;D
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