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300
CrimsonGhost:
--- Zitat von: AlexW am 8.04.2007 | 00:35 ---das Gelaber über Griechenland (vor allem Sparta, selbst auf Sklaverei & Unterdrückung gegründet, ohne die es nicht hätte existieren können!) als Hort der Demokratie, Freiheit und des gesunden Menschenverstandes … bitte was?
--- Ende Zitat ---
Naja immerhin ist der Erzähler selbst Spartaner. Ist also im Endeffekt so wie CNN schauen. Da behaupten sie ja auch das die USA für Freiheit und DemokratieTM kämpfen.
AlexW:
--- Zitat von: CrimsonGhost am 8.04.2007 | 03:36 ---Naja immerhin ist der Erzähler selbst Spartaner. Ist also im Endeffekt so wie CNN schauen. Da behaupten sie ja auch das die USA für Freiheit und DemokratieTM kämpfen.
--- Ende Zitat ---
Mehr Fox News. Oder Conservapedia (oder wie die Satire heisst). Aber dafuer muss ich nicht noch umgerechnet 18 EUR ausgeben.
Chaosdada:
--- Zitat von: AlexW am 8.04.2007 | 00:35 ---das Gelaber über Griechenland (vor allem Sparta, selbst auf Sklaverei & Unterdrückung gegründet, ohne die es nicht hätte existieren können!) als Hort der Demokratie, Freiheit und des gesunden Menschenverstandes … bitte was?
--- Ende Zitat ---
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Nur weil das herrschende Volk die Spartaner waren und natürlich nicht ihre Sklaven, ist es dennoch Demokratie (zumindest zu dem Teil bei dem tatsächlich gewählt wurde).
AlexW:
--- Zitat von: Chaosdada am 8.04.2007 | 14:50 ---Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Nur weil das herrschende Volk die Spartaner waren und natürlich nicht ihre Sklaven, ist es dennoch Demokratie (zumindest zu dem Teil bei dem tatsächlich gewählt wurde).
--- Ende Zitat ---
Ich denke daran, wie die "Zielgruppe" das verstehen muss (weil: sehr wenig klassische Bildung) - und finde das absichtliche Irrefuehrung/Propaganda. Es waere leicht gewesen, das rituelle Heloten-Schlachten und den Terror durch naechtliches Abmurksen zu zeigen ... aber nein, lieber den halben Film in SloMo zeigen.
Greifenklaue:
Interessanter Spielgel-online-Artikel zu 300:
Der verletzte Stolz der Iraner - http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,475956,00.html
Insbesondere der Absatz über die Sicht der Kritiker in Amerika ist bemerkenswert: "Amerikanische Konservative kritisieren, als Parabel auf den Irak-Krieg verherrliche der Film den Widerstand gegen die USA, Liberale halten den Film für einen Irak-Krieg-Durchhaltestreifen."
Irgendein Politiker hat ja mal gesagt, wenn beide Seiten protesieren, dann ist es ein gelungener Kompromiß. Vielleicht trifft das hier ja mal tatsächlich zu...
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