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[Settingidee] Nebelwelten

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Ein:
Danke, für den genialen Input, den ihr mir geliefert habt.

@ChaosAmpton
Sorry, hab neulich Gedankenlesen gesteigert. ;)

@Chiungalla
Ja, so hab ich mir das auch grob vorgestellt.

@Kritik
Ja, ich wollte eher ein mehrlagiges Setting schaffen. Mit genug Platz für Erkundung, Abenteuer, Intrige und Mystik. Gerade auch weil meine Spieler sehr vielseitig interessiert sind.

Das mit dem Verändern hatte ich mir auch schon mal überlegt, allerdings war mir das dann doch zu krass, da es zu sehr Mechanical Dreams wäre und Siedlungen dadurch sehr stark voneinander isoliert würden. Aber wenn nun natürlich einige Leute dagegen immun wären, ob natürlich oder vielleicht sogar besser durch eine bestimmte Art Technologie, wäre das natürlich gerade zu genial als Abenteueraufhänger (SCs als Händler).

@surodhet
Ja, habe ich, habe dann noch was Earthdawn, was Arcanum, was Rumo und eine Idee für eine Stadt, die ich seit Ewigkeiten habe, reingemischt.

Die Idee mit der geographisch wandelbaren Welt hatte ich auch schon mehrmals angedacht, aber bisher konnte ich das nicht vernünftig unterbringen. Es sei denn man würde jetzt wirklich anfangen, die Welt komplett aus üblicher Gestalt herauszulösen, aber dann würde es echt obskur. Mit so Inseln die im Nebel schweben. Weiß nicht, ob das nicht zu krass wäre. Wobei das mit den Navigatoren natürlich schon nach einer interessanten Idee klingt.

@Kritik
Irgendwas habe ich natürlich mit den Kristallen vor, aber bisher bin ich mir noch nicht sicher was. Treibstoff fände ich zu banal, außerdem würde damit das schön schmutzige des Settings wegfallen. Bisher hatte ich am ehesten angedacht, dass die Kristalle magisch sind und auch der einzige Weg sind, wie die Menschen Magie anwenden können. Es wäre also durchaus rentabel in den Nebel Kristalle sammeln zu gehen. Allerdings mit dem kleinen Problem, dass die Anwendung der Kristalle den Nebel anlockt.

Hmm, vielleicht es dann natürlich doch interessant, sie als Energiequelle zu nutzen. So als Notsystem, wenn man mal wirklich Power braucht, bzw. für das betreiben von magischen Kanonen. Stelle ich mir interessant vor, wie der Nebel unter einer Luftschlacht immer dichter und monsterhaltiger wird.

Sir Mythos:

--- Zitat von: Sven am 17.11.2006 | 19:12 ---Hmm, vielleicht es dann natürlich doch interessant, sie als Energiequelle zu nutzen. So als Notsystem, wenn man mal wirklich Power braucht, bzw. für das betreiben von magischen Kanonen. Stelle ich mir interessant vor, wie der Nebel unter einer Luftschlacht immer dichter und monsterhaltiger wird.

--- Ende Zitat ---

Das klingt auf jeden Fall nach einer interessanten Idee. Ich würd noch sowas wie Leuchtürme für die Navigation hinein nehmen.  ;D

Chiungalla:
Okay, dann noch etwas mehr Input, nämlich nähere Überlegungen von mir zu dem Thema (finde die Grundidee sehr inspirierend, danke dafür  :d):

Zum Nebel direkt:

Ich würde den Nebel als Manifestation von Mana behandeln.
Es gibt zwei Aggregatzustände in welchen Mana vorkommen kann.
Als Nebel in der Luft, und als Kristalle.

In seiner Nebelform ist das Mana radikal und verhält sich sehr willkürlich.
Es verändert Menschen, es verändert Tiere, es verändert Pflanzen.
Da dieser Nebel unregelmäßig únd nicht all zu häufig aus dem Boden difundiert ist das Leben am Boden zwar möglich, aber höchst gefährlich.

In seiner Kristallform ist das Mana hingegen sehr leicht zu kontrollieren, und lässt sich dadurch wunderbar als Treibstoff für Magie verwenden.

Nebel löst setzt sich unter nicht vorhersehbaren Bedingungen als Kristall ab, und Kristall kann zu Nebel werden (z.B. wenn man ihn für Zauber verwendet).

Kristalle sind kostbar und werden im großen Stil gesucht, und wenn sie gefunden werden abgebaut.

Magier können unter extremen Risiko, wo der Nebel vorhanden ist, auf diesen als Manaquelle zurückgreifen, verwenden aber üblicherweise Kristalle zum zaubern.

Ein kleiner Teil der Bevölkerung kann vom Nebel selber nicht betroffen werden.
Dazu gehören alle Spielercharaktere.

Zur Ziviliation:

Das Leben auf dem Boden ist zwar sehr gefährlich, aber alles andere als unmöglich.

Viele Bevölkerungsschichten haben allerdings eh keine Möglichkeiten sich dem Leben auf dem Boden zu entziehen. Sie werden von den höheren Klassen gebraucht, um Lebensmittel anzubauen, und Rohstoffe zu ernten.

Dies ist die niedrigste Klasse der Rechtlosen, die am Boden leben müssen.

Darüber schweben, in mit riesigen Mengen von Kristallen angetriebenen fliegenden Städten die Handwerker, Diener, Geistlichen, Krieger, Adligen und Magier.

Da die Städte permanent Kristall in Nebel umwandeln, um in der Luft zu bleiben, kommt es in ihnen auch häufiger zu Unfällen mit dem Nebel, in der Regel wird der Nebel jedoch hinter den fliegenden Städten rausgelassen, während sie sich von einem Ort zum anderen bewegen.

Die Krieger, Handwerker und Diener leben in den Rümpfen der Schiffe, wo sie ein karges Leben, wenn auch in Sicherheit vor dem Nebel, fristen müssen.

Die Geistlichen, Magier und Adligen hingegen bauen an der lichtüberfluteten Oberseite der fliegenden Städte Prunkbauten und leben im Luxus.

Noch unter den Rechtslosen stehen die Ausgestoßenen.
Sie wurden vom Nebel verändert, oder haben schreckliche Verbrechen begangen, und leben (oft mutiert) fern ab der Zivilisation.

Ein:
@Nebel
Cool, du hast genau das erfasst, was ich bisher nicht in Worte fassen konnte. :d

@Zivilisation
Schräge Idee. Wenn ich das so überlege könnte man das genial mit meiner Idee, der Ewigen Stadt (da oben nur angedeutet) kombinieren. Es gibt als Mittelpunkt der Welt eine riesige Metropole, die von einem Gottkaiser regiert wird, der als der Einzige gilt, der den Nebel unter Kontrolle halten kann. Die Stadt und der ganze Regierungsapparat aus korrupten Beamten muss natürlich irgendwie ernährt und finanziert werden. Dazu werden eben diese fliegende Städte genutzt, die in den Weiten des Reichs unterwegs sind, um Steuern und Tribute einzusammeln.

Wenn man ganz böse wäre, könnte man sagen, dass nur die obersten Beamten des Gottkaiser um den Zusammenhang zwischen Nebel und Kristallen wissen und somit bewusst Magie einsetzen könnte, um Gegenden zu vernebeln und sich so unentbehrlich zu machen.

Chiungalla:
Wie wäre es mit einem Artefakt in den Tiefen des Kaiserlichen Palastes, zu dem nur der Kaiser zugang hat, und welches einige der folgenden Effekte hat:

- Es beschwört den Nebel
- Es hält den Nebel vom Palast fern
- Es kontrolliert den Nebel
- Es macht den Kaiser unsterblich

Könnte man natürlich noch fortsetzen.

Auf jeden Fall würde ich in dem Setting noch Rebellen oder Piraten einbauen, die sich eventuell eine kleinere Stadt oder ein paar Luftschiffe geklaut haben.

Kristalle sind kostbar, Nahrung anzubauen sehr riskant, da liegt es nahe, dass es Piraten gibt.

Außerdem liefern die gleich noch ne Kampagnenidee bzw. einige Plots mit.

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