Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Warum Stufen?
Selganor [n/a]:
Bei einem Fighter 12 weiss ich er hat einen BAB von +12 (und damit bis zu 6 Angriffe die Runde), 7 Fighter Bonusfeats, ...
Bei den 400 XP weiss ich nicht wie viel davon in Kampfskills und wie viel davon in Hardarbeiten und wie viel in MDK gegangen ist.
Der Count:
Ob man Stufen nun mag oder nicht ist wohl letzten Endes Geschmacksache.
Am meisten stört mich an stufenbasierten Systemen, das der Char praktisch über Nacht einen Entwicklungsschub erfährt und auf mehreren Gebieten gleichzeitig besser wird. Wie bitteschön läßt sich das logisch begründen?
Wen das nicht stört, der soll aber gern weiter stufenbasiert spielen.
Zur Vergleichbarkeit:
Ich denke auch, dass die durch Stufenzahlen nicht unbedingt gegeben ist. Der Krieger der Stufe x eines Powergamers wird in der Regel kampfstärker sein als ein Krieger der Stufe x eines sehr auf Flair bedachten Spielers.
Wer echte Vergleichbarkeit will, sollte sich direkt an Ausrüstung und Spielwerten der Charaktere orientieren.
Der Krieger hat einen Wert von 20 in Schwertkampf und damit 3 Angriffe pro Runde? Ok, dann sollte er Gegner mit einem ähnlichen Fertigkeitswert und insgesamt ähnlicher Anzahl an Angriffen bekommen. Er trägt eine dicke Rüstung? Gut, dann können es ruhig Gegner mit fiesen Waffen sein.
Allerdings habe ich den Eindruck, dass man für richtig gute Ausgewogenheit der Gegner in Bezug auf die SC-Gruppe viel Erfahrung braucht, vor allem mit dieser Gruppe selbst. Es hängt eben auch davon ab, wie die Gruppe Kämpfe angeht, was für Taktiken sie benutzt und wie gut sie die Umgebung zu ihrem Vorteil zu nutzen weiß.
Mit meiner ehemaligen Gruppe, mit der ich jahrelang gespielt habe, hatte ich später keine Probleme, mal eben einen spannenden Kampf aus dem Ärmel zu schütteln. Mit meiner momentanen Gruppe spiele ich erst seit kurzem, und sie schaffen es immer wieder, mich zu überraschen. So einige Kämpfe sind für sie (noch) zu leicht.
Hoffe, das war jetzt nicht zu sehr Off Topic.
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: DerCount am 24.12.2006 | 10:00 ---Wie bitteschön läßt sich das logisch begründen?
--- Ende Zitat ---
Wie laesst sich jede "spontane" Weiterentwicklung (sprich: ich gebe X Erfahrungspunkte aus und steigere Faehigkeit Y und kann auf einmal was das ich vorher nicht konnte obwohl ich es vor der Ausgabe (die ja nicht unbedingt eine lange Zeit dauern muss - nur die wenigsten Systeme haben konkrete Angaben wie "Um BLAH zu lernen braucht man BLUBB Tage/Wochen/Monate/Jahre") nicht konnte.
--- Zitat ---Ich denke auch, dass die durch Stufenzahlen nicht unbedingt gegeben ist. Der Krieger der Stufe x eines Powergamers wird in der Regel kampfstärker sein als ein Krieger der Stufe x eines sehr auf Flair bedachten Spielers.
--- Ende Zitat ---
Das schon, aber um in D&D-Beispielen zu bleiben.
Selbst der extremst auf "Flair" geschaffene Kaempfer 6 hat (durch den BAB +6) seinen zweiten Angriff.
Solche "Minimalwerte" hat man bei reinen Steigerungssystemen nur selten (wenn ueberhaupt). Dort sind "One Trick Ponies" (also Leute die EINE Sache extrem gut koennen, aber weil sie alle ihre Punkte da reinstecken mussten sonst nix anderes) viel haeufiger.
--- Zitat ---Der Krieger hat einen Wert von 20 in Schwertkampf und damit 3 Angriffe pro Runde? Ok, dann sollte er Gegner mit einem ähnlichen Fertigkeitswert und insgesamt ähnlicher Anzahl an Angriffen bekommen. Er trägt eine dicke Rüstung? Gut, dann können es ruhig Gegner mit fiesen Waffen sein.
--- Ende Zitat ---
Ich hatte zu AD&D2-Zeiten oft den Fall dass ich die Gegner der Gruppe in zwei gleichgrosse Teile unterteilen konnte. Um die eine Haelfte hat sich der Kaempfer gekuemmert, um die andere Haelfte die anderen 3 Charaktere der Gruppe zusammen...
Seit D&D3 hat sich die Balance deutlich positiver zu einem aehnlich faehigen Level (klar hat der eine Staerken wo der andere Schwaechen hat - aber im Schnitt passts) entwickelt.
Darklone:
--- Zitat von: Burncrow am 24.12.2006 | 00:21 ---Kommt darauf an wie du 'Powerlevel' definierst.
Eine Stufe 10 Fighter und ein Stufe 10 bard sind ja auch nicht eben gleichwertig was das 'Powerlevel' angeht.
--- Ende Zitat ---
Doch sind sie. Der Barde kann nur deutlich mehr ziemlich gut und ist deshalb im direkten Nahkampf schlechter.
Wir koennten ja mal zwei solche Charaktere im Duell antreten lassen, du waerst ueberrascht ;)
Myrmidon:
--- Zitat von: DerCount am 24.12.2006 | 10:00 ---Wer echte Vergleichbarkeit will, sollte sich direkt an Ausrüstung und Spielwerten der Charaktere orientieren.
Der Krieger hat einen Wert von 20 in Schwertkampf und damit 3 Angriffe pro Runde? Ok, dann sollte er Gegner mit einem ähnlichen Fertigkeitswert und insgesamt ähnlicher Anzahl an Angriffen bekommen. Er trägt eine dicke Rüstung? Gut, dann können es ruhig Gegner mit fiesen Waffen sein.
--- Ende Zitat ---
Oh, nee bitte.
Direkt auf die Kompetenz der Charaktere zugeschnittene Kämpfe sind absolute Siffe. Ich stufe "Klettern" nicht, damit alle Mauern höher werden, sondern damit ich klettern kann und genau so stufe ich auch meine Kampffähigkeiten nicht, damit die Gegner stärker werden, sondern damit ICH stärker werde.
Hab ich ausführlich schonmal andernorts abgehandelt:
http://arskueche.blogspot.com/2006/11/seriously-put-some-ranks-in-spot.html
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