Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Warum Stufen?
Burncrow:
@Selganor:
Dennoch, was bringt es mir, wenn ich weiss, der Barde hat 7, der Krieger 10 Attacken?
Ich werde die Herausforderungen immer noch individuell auf die Gruppe abstimmen müssen, nicht anders als bei 'Labber'-Systemen wo ich vollkommen frei steigere.
Ich sehe einfach nicht, wo diese Einteilung in Stufen Hilfreich, bzw. hilfreicher ist, oder so hilfreich, dass sie Kenntnis des Charakters ersetzt?1
Xemides:
--- Zitat von: Darklone am 20.12.2006 | 18:23 ---Ja. Einfach und erfolgreich. Warum haben alle wirklich erfolgreichen Rollenspiele mit XPs Stufen?
--- Ende Zitat ---
Gewagte These:
Call of Cthulhu - Erfolgreich ohne Stufen
Shadowrun - Erfolgreich ohne Stufen
Altes Runequest - Erfolgreich ohne Stufen
o und n WoD - Erfolgreich ohne Stufen
Warhammer - Erfolgreich ohne Stufen
Midgard - Erfolgreich mit einem Mischsystem
DSA - Immer noch erfolgreich, seit DSA4 spielen die Stufen keine Rolle mehr
Gurps - Erfolgreich ohne Stufen
Boba Fett:
--- Zitat von: Myrmidon am 24.12.2006 | 12:32 ---Oh, nee bitte.
Direkt auf die Kompetenz der Charaktere zugeschnittene Kämpfe sind absolute Siffe. Ich stufe "Klettern" nicht, damit alle Mauern höher werden, sondern damit ich klettern kann und genau so stufe ich auch meine Kampffähigkeiten nicht, damit die Gegner stärker werden, sondern damit ICH stärker werde.
--- Ende Zitat ---
Grundsätzliche Zustimmung, aber mit Einschränkung:
Wenn ich besser werde, suche ich mir größere Herausforderungen, um eben auch mehr "Lohn" zu erhalten.
Im Job bilde ich mich ja auch nicht nur deswegen fort, damit ich meinen alten Job mit leichtigkeit beherrsche - bis es mich unterfordert, sondern damit ich andere, mich dann angemessen fordernde Arbeiten ausführen kann und damit ich dann besser entlohnt werde.
Die üblichen Statisten sollten natürlich nicht "mitwachsen" - Wegelagerer Stufe 20 oder Kutscher Stufe 35 machen keinen Sinn.
Aber wenn ein Charakter die Stufenleiter aufsteigt, sollten die Herausforderungen, die er sich stellt auch irgendwo ansteigen.
Ist auch begründbar: Irgendwo spricht es sich herum, was er alles geleistet hat, also traut man dem Kerl mehr zu.
Der Dieb, der früher irgendwelche Türschlösser geknackt hat, sucht sich lohnendere Opfer, wenn er erstmal Panzerschränke knacken kann.
Natürlich sollte das Dungeon, dass ein Charakter im ersten Level mal durchschritten hat, wenn er im 15 Level ist und zurückkehrt, nicht plötzlich mitgewachsen sein.
wie heisst es so schön: Es lebe der gesunde Menschenverstand...
@Kazander:
Was Du damit aussagen möchtest, ist vermutlich, dass es für den Erfolg keinen Unterschied macht, ob ein System Stufen hat, oder nicht.
Du hast nämlich keine These aufgestellt sondern nur eine Beispielliste. Was Du damit aussagen möchtest ist frei interpretierbar.
Man könnte auch sagen: Wow, nur 8 erfolgreiche Systeme ohne Stufen? Da muss es ja viel mehr mit Stufen geben... ;)
Oder: Alle Systeme ohne STufen sind Systeme, deren Ursprung mindestens 10 Jahre her ist - moderne Systeme haben also Stufen ;)
oder: Alle Systeme mit Stufen beinhalten fantasy oder übernatürliches - SciFi Systeme müssen also Stufen haben. :8)
Ergo: Verknüpf Deine Liste doch bitte mit einer Grundaussage!
Ludovico:
@Boba
Ich denke nicht, daß man von einer Einschränkung reden kann, denn Du beschreibst lediglich, daß die Herausforderungen willentlich und somit aktiv durch den SC größer werden.
Myrmidon hat sich aber dagegen ausgesprochen, daß die Herausforderungen wie von DerCount angesprochen, sogar ohne Zutun des SC steigen.
Selganor [n/a]:
Die Kenntnis des Charakters wird durch Stufen nicht ersetzt aber zumindest deutlich unterstuetzt.
Nebenbei gehst du wohl davon aus dass du alle Abenteuer selbst schreibst. Bei Abenteuern die jemand anderes geschrieben hat sieht es schon wieder anders aus.
Wenn ich ein Abenteuer fuer eine Gruppe Stufe 5-7 habe dann weiss ich dass ich dieses Abenteuer mit einer Gruppe Stufe 1-3 erst gar nicht anfangen muss und dass eine Gruppe Stufe 11-13 da durchmarschiert als wuerde sie nix aufhalten (evtl. schafft das Abenteuer fuer die Gruppe sogar schon ein Charakter Stufe 11-13)
Wenn ich im Gegensatz dazu ein Abenteuer fuer "eine mittelmaessig erfahrene Gruppe" sehe weiss ich GAR NIX (wenn ich nicht genau weiss wie der Autor "mittelmaessig erfahren" definiert.
BTW: Wie genau ist "erfolgreich" definiert? Genaue Zahlen hat niemand, aber die einzigen Zahlen die momentan irgendwo vorhanden sind teilen den Rollenspielmarkt in 90+% D&D 10-% Rest. Das ist ein extremer Unterschied, oder?
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