Medien & Phantastik > Sehen
[Film] Der goldene Kompass
Crimson King:
Die Bücher gelesen haben sie jedenfalls nicht. Die sind zwar absolut gegen Kirche und Religion ausgerichtet, aber atheistisch sind sie keineswegs.
Stormbringer
Chiungalla:
Also nachdem ich jetzt angefangen habe, das erste Buch zu lesen, und auch schon gleich fast damit durch bin, nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil:
Es ist eine Schande, was sie aus der Vorlage gemacht haben.
Es gibt fast nicht eine Szene die es unverändert in den Film geschafft hat.
Sie haben Charaktere und Szenen gestrichen, Sachverhalte verdreht, Charaktere tuen lassen was eigentlich andere (gestrichene) Charaktere hätten tuen sollen, und am Ende hab ich das Gefühl, dass nur eine massiv verzerrte Hälfte des Buchs es in den Film geschafft hat.
Allerdings frag ich mich, ob das Buch überhaupt viel besser filmisch umzusetzen gewesen wäre.
Und ich bin froh, dass ich den Film erst gesehen habe, so konnte ich ihn wenigstens genießen, ohne mich drüber aufzuregen.
Bluerps:
Ich hab nie verstanden was daran so schlimm sein soll, wenn ein Buch nicht 1:1 verfilmt wird. Es ist ein anderes Medium, wieso sollte es genau gleich wie die Vorlage sein?
Bluerps
Chiungalla:
Von 1:1 spricht ja niemand, aber 1:0,25 ist schon heftig...
Xemides:
Also der der Autor der Bücher sieht das ja ganz locker und sieht den Film als eigenes Medium an.
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