Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Gnome-Bastler - Hoffnungslos verkorkst!
Darklone:
Und wie wichtig sind dir katastrophale Fehlschlaege beim Bauen von Dingen :D?
Ludovico:
Im Endeffekt würde ich mir wünschen, daß ein Gnomenbastler auch in der Lage ist, Dinge zu basteln, die
a) keine Zauber kopieren müssen
b) auch langfristig wirken
und das alles zu vernünftigen Preisen, denn Holz und Eisen sind nicht so teuer.
Und wie es bei Bastlern dazugehört, sollten diese Dinge auch anfälliger für Schäden, Probleme, etc. sein und dem Erfinder auch mal um die Ohren fliegen oder ganz anders funktionieren.
Eine Rüstung mit integrierter Wasserkühlung könnte vielleicht dazu führen, daß der Träger ertrinkt.
Also soll er Dinge herstellen können, die seine Craft-Skills hergeben, wobei hierbei nur der Phantasie des Spielers Grenzen gesetzt sein sollten und auch sollten seine Geräte mit steigender Komplexität mehr Probleme verursachen.
Man könnte auch sagen, daß ich möchte, daß ein Gnomenbastler basteln kann.
Selganor [n/a]:
Dinge die keine Zauber kopieren?
Was fuer Effekte waeren das denn die nicht auch von einem Zauber gemacht werden koennen?
Langfristig wirkende Effekte?
Alles was ueber "normale" Ausruestung (damit sind auch Masterwork und Alchemie gemeint) rausgeht kostet im Normalfall in D&D XP um es herzustellen, schon alleine um nicht Unmengen davon zu haben...
"Wie es bei Bastlern dazugehoert..." damit meinst du das Klischee vom Gnomischen Bastler dessen Dinge vielleicht so funktionieren wie sie geplant sind, aber auch nicht automatisch?
Auch hier wieder ein krasser Widerspruch zum allgemeinen D&D-Konzept:
Dinge die entsprechende "Power" haben sollten dann auch richtig funktionieren (oder gebaut werden), denn sonst kann es ja sein dass man einen Haufen Zeit, Geld und XP ausgegeben hat, nur um dann festzustellen dass man damit nix anfangen kann.
Bei "normalen" Sachen die man mit Craft herstellt ist es im Normalfall auch so dass man diese "sicher" bauen kann, da man durch "Take 10" weiss was man bauen kann und was nicht.
BTW: Was hindert dich daran auch ohne Prestigeklasse deinem Spielleiter den Vorschlag zu machen dass du einen Craft (wasauchimmer) gegen HOHE Schwierigkeiten (20+) dafuer hast, Dinge auf "mundane" Art und Weise zu bauen?
Das Problem fuer PCs koennte nur sein dass solche Konstrukte problemlos mehrere Hundert oder Tausend Goldmuenzen kosten koennen (und nein, da braucht man nicht nur Holz und Metall sondern auch Maschinenteile, Dampfmaschinen und andere Dinge die deutlich teurer sind als nur simples Material).
Selbst mit einem 20er Wert (den man durch Skillfocus und andere Boni durchaus schnell erreichen kann) wuerde man fuer eine DC 30 Maschine die mit ca. 900 GM kostet noch immer 10 Wochen fuer die Herstellung brauchen.
Magisch kann man in dieser Zeit fuer 14000 GM Gegenstaende herstellen.
Holothuroid:
Olli, ich glaub du suchst einfach was, wofür D&D nicht gebaut ist. D&D ist kein Spiel zum kreativ werden, sondern zum shoppen. Man denkt sich keine Effekte selber aus, sondern nimmt sie aus dem Katalog.
Kennst du schon Donjon? Das verfolgt auch das wunderbare Muster "Monster töten - XP kriegen - mehr Monster töten - mehr XP kriegen", verhält sich aber was Kataloge und zusammenspinnen angeht genau anders rum.
Selganor [n/a]:
So krass wuerde ich das nicht ausdruecken, aber durch die Komplexitaet (und Vielfalt) von D&D "trauen" sich einige Spielleiter nicht irgendwelche Effekte zuzulassen die nicht "offiziell" sind (ich weiss von einigen Runden in denen KEIN d20-Material zugelassen wird) weil sie - teilweise zurecht - Angst haben dass dadruch das System "gebrochen" wird.
Gerade um Effekte anzuschaetzen die NICHT irgendwelche Sprucheffekte sind braucht es schon einiges an Erfahrung
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