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DnD - Bei der Balance bleibt die Logik auf der Strecke

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Roland:
Da - wenn man nach der Regeln spielt - Gold und XP Belohnungen zusammenhängen, sollten die meisten Charaktere auf ihren jeweiligen Leveln über ähnliche Finanzen verfügen.

Es mag zwar Charaktere geben, die ihr Gold lieber dem Waisenhaus spenden, statt es für magische Gegenstände auszugeben aber solchen Großmut kann man ja dann mit XP belohnen.  ;)

Cycronos:

--- Zitat von: Stahlfaust am 14.02.2007 | 16:31 ---Daher ist Geld imho sowieso ein sehr schwammiges Balancing-Mittel in D&D.

--- Ende Zitat ---

Wenn man stützende "Korsett" der Encounter-Level (und der daraus folgenden Belohnungen) nicht pfleglich behandelt und gut im Auge behält, dann hast du recht.
Ansonsten funktioniert das Balancing via Moneten eigentlich recht gut.

Und was das "Übertrieben" betreffs Geld und frühes zur Ruhe setzen angeht:
Das finde ich eigentlich gar nicht übertrieben. Es legitimiert vielmehr eine große Motivation auf Abenteuer zu gehen und rückt die doch recht hohe Abenteurer-Zahl gewisser Settings in ein sehr passendes Licht.
Nur ein Bruchteil der D&D-Abenteurer sind ja wirklich hochstufige Helden. Der Großteil der "Glücksritter" sind ja eher Leute die die Aussicht auf raschen Profit treibt, weil sie vielleicht keine Lust haben ihr Leben lang Bauer, Schmied oder Handwerker zu sein.
Dass diese Leute sich nach 2-3 "Stufen" gut zur Ruhe setzen können, finde ich recht passend.

Wenns nicht so lukrativ wäre würde es bis auf ein par verprengte SCs ja kaum Abenteurer geben.

Wawoozle:

--- Zitat ---Daher ist Geld imho sowieso ein sehr schwammiges Balancing-Mittel in D&D.
--- Ende Zitat ---
Natürlich ist es schwammig, jedes Balancing-Mittel ist schwammig wenn es einer Gruppe nicht gefällt und daran herumgeschraubt wird.

Was ich nicht verstehe ist:
Wenn einer Spielgruppe ein System offensichtlich nicht gefällt, warum wird es denn dann gespielt ?

Es gibt doch so viele Systeme da draussen in denen die Charakteen(1) Goldtechnisch richtig schön unten gehalten werden können, die "Realistische FantasyTM" bieten oder durch und durch Universalmodular sind, die noch richtig knackigen Attacke-Parade-Attacke-Parade-Attacke-duweisstwasichmeine Crunch bieten, die coole Astralpunkte haben, geile Kampfmanöver, Stufenlos sind, StorytellingTM unterstützen, auf Intrigenspiel spezialisiert sind, usw. usw. ... warum denn D&D ?

(1) CharaktÄre ist mittlerweile so ausgelutscht das ich hiermit eine neue falsche Schreibweise einführen will :)

Xemides:
Also ich spiele aus unterschiedlichen Gründen kein DnD mehr.

Allerdings wußte ich bisher nicht, daß das System davon ausgeht, daß man magische Gegenstände horten muß, um gleichwertige Gegner zu besiegen.

Ich bevorzuge Systeme, an dem man gleichwertige Gegner mit normalen Mitteln besiegen kann. Magische Gegenstände sollten selten sein und nicht am Fließband hergestellt werden.

Stahlfaust:
@ Wawoozle
Falls du mich damit meintest, wie kommst du darauf dass D&D mir nicht gefällt? Mir gefallen nur die übertriebenen Preise nicht, der Rest gefällt mir ausgesprochen gut. Ich weiss ja nicht ob du nur für dich "perfekte" Systeme spielst, aber ich habe noch keins gefunden und bezweifle dass es je eins geben wird.

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