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Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Wormys_Queue:
Wayne machts schon wieder!
Montag, 15. Oktober 2007
Wayne Reynolds hat gerade die Coverillustration für den Kundschafter 5: Die Sünden der Retter (Pathfinder #5: Sins of the Saviors) abgeliefert und wow, das Bild ist der Hammer. Sieht so aus, als habe Valeros eine wertvolle Lektion darüber gelernt, was es bedeutet, das Frontschwein der Gruppe zu sein, wenn es um einen Drachen geht. Klickt auf das Bild, um eine größere Version anschauen zu können.
James Sutter,
Redakteur, Pathfinder
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Wormys_Queue:
Mal wieder etwas aktuelleres und gleichzeitig ein Lehrstück über die Tücken des Weltendesigns:
Imps und Pseudodrachen
Montag, 24. März 2008
Während Mike am Handbuch: Korvosa (Guide to Korvosa) arbeitete, sammelten er und ich Vorschläge, welche Arten von Gefahren in den Schindeln (Shingles) existieren könnten. Wir hatten beide schon eine Menge Untergrundbereiche einer Stadt gesehen, die voller Monster waren, bei Korvosa ging es aber um etwas anderes; wir wollten Dächer voller Monster. Oder so ähnlich. Was wir dort nicht wollten, waren Schreckensfledermäuse oder Mantikore – was auch immer am Ende in den Schindeln hausen würde, musste relativ klein und beweglich sein: Nick Logues Abenteuer enthielt bereits einen Pseudodrachen; mir gefiel die Idee, dass diese kleinen Drachen in der Region gebürtig waren und sich an das Leben in und über den Dächern der Stadt angepasst hatten, während die Stadt die Landschaft in Besitz nahm. Und bei Mike flatterten überall abtrünnige, verstoßene Imps herum. Von dieser Grundlage ausgehend hatte ich plötzlich das Bild regelmäßig wiederkehrende Himmelskämpfe zwischen Imps und Pseudodrachen vor Augen. Dieser spannenden Idee konnte ich nicht widerstehen und so wurden die Kämpfe zwischen Imps und Pseudodrachen Teil der Atmosphäre dieser Stadt.
Das war nun wirklich nicht anders als zur Atmosphäre beitragend gemeint, einfach als etwas, das Korvosa einzigartig machen würde. Doch ließen wir uns etwas hinreißen, und plötzlich waren zwei Bilder dieses eigentlich seltenen Ereignisses im Buch enthalten. Durch das Gewicht der Illustrationen wurden die Kämpfe zwischen Imps und Drachen plötzlich DAS Ereignis in Korvosa. Das Problem dabei ist natürlich, dass die Regeln des Spiels diesem atmosphärischen Detail im Wege stehen. Pseudodrachen können Imps eigentlich gar nicht verletzen, logischerweise sollte es also nur einen solchen Kampf geben, und danach gäbe es nur noch Imps, richtig?
Nicht wirklich. Wenn man den Ausgang dieser Kämpfe von der Regelseite her beeinflussen möchte, ist es relativ einfach, mit Varianten und Ergänzungen die Chancengleichheit beider Seiten zu erhöhen. Natürlich kann man auch einfach ein wenig schummeln; man kann behaupten, dass ab einer genügend hohen Menge von Pseudodrachen keine noch so hohe Schadensreduktion mehr hilft. Man kann auch festlegen, dass die Imps Korvosas schon so lange auf der Materiellen Ebene leben, dass sie inzwischen als ansässiger Externar („native outsiders“) gelten und daher ihre Schnellheilung und ihre Schadensreduktion als Ergebnis verloren haben.
Die von mir bevorzugte Idee? Das Talent Imptöter! Man gebe es allen Pseudodrachen Korvosas als Bonustalent und schaue zu, wie die Imps bluten!
Neues Talent: Imptöter
Viele Korvosaner adeligen Geblüts schmücken ihre Dächer mit winzigen Mengen kostbarer Metalle; es gibt mit Silber ausgekleidete Wetterfahnen, Schindeln und Abflussrinnen. Diese sind dazu bestimmt, das Sonnenlicht einzufangen und so ihren Häusern einen besonderen Glanz zu verleihen. Einige Pseudodrachen haben jahrelang ihre Stachel und Zähne an diesen versilberten Schmuckstücken geschärft oder an den Außenbrunnen verschiedener Tempel einen Schluck Weihwasser stibitzt und sich damit selbst in tödliche Waffen gegen die Imps in der Stadt verwandelt.
Voraussetzung: Pseudodrachen
Vorteil: Die natürlichen Waffen des Pseudodrachens umgehen die Schadensreduktion des Imps. Außerdem erlaubt die große Fähigkeit im Kampf gegen Imps es dem Drachen, statt des Stärkemodifikators den Geschicklichkeitsmodifikator auf den Schaden der natürlichen Waffen zu addieren, da seine Schläge weniger mit Stärke als mit großer Präzision ihr Ziel finden.
Speziell: Pseudodrachen, die in den Schindeln (Shingles) von Korvosa geboren und aufgewachsen sind, erhalten dieses Talent als Bonustalent.
James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Wormys_Queue:
Stelldichein mit einem Vorbildcharakter: Lini
Montag, 14. April 2008
Auf ihren vielen Forschungsreisen begegnete Lini zahlreichen großen Raubtieren, zu denen sie eine bestimmte Anziehungskraft zu besitzen schien. Mehr als einmal wurden Linis Reisegefährten bzw. ihr Wohngemeinschaft von großen Bären oder krallenbewehrten Großkatzen bedroht, doch zähmte Lini die Tiere jeweils mit einer Reihe beruhigender Geräusche und präziser Bewegungen, um sie dann fortzuschicken.
Linis erfolgreiche Tierzähmungen endeten eines Tages, als ein Schneeleopard aus den Bäumen sprang und sie zu Boden warf, bevor sie reagieren konnte. Ihre Freunde rannten weg und ließen Lini allein im Angesicht der Bestie zurück. Lini war zwar von der Kraft und Schnelligkeit der Katze fasziniert, doch zitterte sie vor Angst unter ihren mächtigen Tatzen. Tränen flossen aus ihren Augen. Sie wusste, dass sie ihr Schicksal gefunden hatte, und fand es eine grausame Ironie, auf welche Weise der Tod zu ihr kam.
Doch schlug der Leopard nicht zu.
„Deine Freunde haben dich verlassen“, erklang eine ruhige, weibliche Stimme von außerhalb von Linis Sicht. „Trotz der vielen Male, da Du sie gerettet hast, überließen sie Dich dem Tode.“ Obwohl Lini die Frau nicht sehen konnte, wusste sie von den Nornen des Waldes und vermutete, dass es sich dabei um eine von ihnen handelte.
„Hilf mir, Bitte“, flüsterte Lini, die unter dem Druck der Tatze der Großkatze kaum zu Atem kam.
„Du brauchst nicht meine Hilfe, Angehörige des Kleinen Volks. Du brauchst ihre.“
Lini schaute zu dem Schneeleopard hinauf, geradewegs in seine Augen. Sie erkannte dort weder Hunger noch Bösartigkeit. Immer noch nach Atem ringend, starrte Lini in die Augen der großen Katze und fragte, „Wirst Du mir helfen?“
Unerklärlicherweise hob der Schneeleopard seine Tatze von Linis Brust. Der kleine Gnom wurde von einem krampfhaften Husten geschüttelt. Als sie sich wieder erholt hatte und um sich schaute, war der Schneeleopard verschwunden und auch von der Norne war nichts zu sehen. Verzweifelt schaute sie sich um, plötzlich alleine, plötzlich verängstigt. Ein kleiner Gnom in einer großen Welt.
„Komm zurück!“ rief Lini. „Geh nicht weg! Bitte, geh nicht weg! Lass mich nicht allein!“ Sie sank auf ihre Knie nieder, frische Tränen benetzten ihr Gesicht, bis sie schließlich den Klang sich nähernder Schritte hörte.
Der Schneeleopard war zurückgekehrt. Mit der Zartheit einer Mutter, die sich um ihre Jungen kümmert, leckte sie sanft Linis Gesicht und entfernte so ihre Tränen. Lini warf ihre Arme um den Hals des Leoparden. „Du bist mein Freund. Ich werde dich Droogami nennen, denn so nennen wir gute Freunde.“
Dann schaute Lini zu Boden und hob einen Stock vom Waldesgrund auf, bevor sie an der Seite der Katze empor kletterte und sich auf ihren Rücken setzte.
„Lass uns nun gehen, Droogami. Wir brauchen diesen Ort nicht.“
In den Jahren seit ihrem Aufbruch aus den Landen des Linnormkönigs hat Lini bereits mehr als ein Dutzend Stöcke gesammelt; einen für jeden Wald, den sie besucht. Wenn sie nach vielen Tagen der Reise rastet, sitzt sie an Droogamis Seite und schält die Rinde von den Stöcken, die sie immerzu glättet und poliert.
Lini hat ihren ersten Auftritt als vorgefertigter Charakter in Band 13 des Kundschafters (Pathfinder).
Mike McArtor
Redakteur
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Wormys_Queue:
Andoran
Donnerstag, 10.April 2008
Andoran, die Heimat des Dunkelmondtales (Darkmoon Vale) und damit auch von Falkengrund (Falcon's Hollow) war einst ein Besitztum des Imperiums Cheliax. Nach dem Tod Arodens und dem Aufstieg des infernalischen Cheliax sagte Andoran sich davon los und wurde zu einer eigenen Nation, begründet auf der Herrschaft des Volkes Die folgenden Informationen aus dem Almanach der Chroniken der Kundschafter (Pathfinder Chronicles Gazetteer) gibt nur einen kleinen Einblick in Avistans mächtigste Republik.
Heutzutage verdankt Andoran seine Macht einem Konsortium aus politischen Radikalen, reichen Handelsfürsten und mitfühlenden Adeligen, die die politische Philosophie der gemeinsamen Herrschaft zu verbreiten und neue Märkte auf der ganzen Welt zu erschließen versuchen. Ein Großteil des eindrucksvollen Reichtums dieser Nation rührt von den kostbaren Antiquitäten her, die in fernen, nicht kartographierten Ländern wie Arkadia oder dem Mwangi-Dschungel in Besitz gebracht wurden. Der Wettbewerb um diese Ressourcen wird von Jahr zu Jahr heftiger, so dass exotische Örtlichkeiten wie die ruinenbeladenen Wüsten Osirions oder Stückchen aus dem antiken Azlant bereits Auseinandersetzungen zwischen den Agenten Andorans und feindlicher Mächte wie Cheliax oder Taldor verursacht haben.
Andoraner versuchen nicht, nur ihr Heimatland zu verändern, sondern trachten auch danach, ihre kulturellen, philosophischen und kaufmännischen Ansichten in die ganze Welt zu tragen, Vor Jahren leerten die Helden Andorans die Gefängnisse im ganzen Land und befreiten alle Sklaven, um so die Kampfkraft der Revolte zu verstärken. Seitdem haben sich seine Einwohner aktiv und schon unter Waffeneinsatz der Abschaffung der Sklaverei (militanter Abolitionismus) verschrieben. Aus der Hauptstadt Almas entsandte Provokateure versuchen aktiv, den Sklavenhandel und die diesen unterstützenden Länder (also so ziemlich alle) rund um die Innere See (Inner Sea) zu unterminieren. Der Rest der Welt betrachtet Andoraner daher als Unruhestifter und unwillkommene ideologische Imperialisten.
-- Almanach der Chroniken der Kundschafter
Mike McArtor,
Redakteur
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Wormys_Queue:
Ein kleiner Teaser für die wohl diese Woche erscheinende neunte Ausgabe des Kundschafters (Pathfinder), Flucht aus Alt-Korvosa (Escape from Old Korvosa):
Quarantäne!
Freitag, 11. April 2008
Königin Ileosa stellt Alt-Korvosa unter Quarantäne! Brücken Zerstört! Leute von ihren Familien getrennt! Versorgungsnachschub kommt zum Erliegen! Chaos bricht aus! Schaut euch das großartige Artwork aus Kundschafter 9 (Pathfinder #9) an, das eine Momentaufnahme der Quarantäne Alt-Korvosas einfängt.
Mike McArtor,
Editor
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
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