Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Wormys_Queue:
Ein älterer Beitrag zu einem für unser Spiel nicht ganz unwichtiges Thema :)
Die Drachen Golarions
Montag, 03. Dezember 2007
Im Kundschafter 4 (Pathfinder #4) kommen wir endlich dazu, über die Drachen unserer Welt zu sprechen. Wir wussten von Anfang an, dass das Abenteuer dieser Ausgabe den ersten offiziellen Kampf gegen einen Drachen im Kundschafter enthalten würde (der übrigens von Wayne Reynolds auf dem alternativen Titelbild des Kundschafter 1 (Pathfinder #1) verewigt wurde), wollten es aber dabei nicht bewenden lassen. Drachen sind ein Teil des Namens dieses Spiels und wir wollten sicherstellen, dass unsere Drachen ein so ausgeprägtes Aussehen hätten, dass sie auf der einen Seite anders wirkten, dennoch aber immer noch wie Drachen aussahen. Das bedeutete Hörner, scharfe Zähne, lange Hälse, Flügel, das ganze Programm eben. Außerdem mussten wir ihre Geschichte, ihre Götter, ihre Gesellschaft, ihre Clans und Blutlinien, aber auch ihre Physio- und Psychologie, ihre Sprache, Artvarianten und anderes kennen.
Zum Glück ist Mike McArtor nicht zu bremsen, wenn es um Drachen geht, er ist außerdem noch ein großartiger Autor (und nur für den Fall, dass es so weit kommen sollte, weiß ich, wo er wohnt, wenn die von ihm versprochenen Artikel sich verspäten sollten). Dass waren sie aber nicht und daher verwöhnen wir euch im Kundschafter 4 mit „Die Drachen Golarions: Mythos und Flamme“, einem Artikel, der die Grundlagen der Drachen unserer Welt abdeckt.
Oh, und außerdem enthält er Portraits der zehn klassischen Drachen; also der fünf chromatischen wie auch der fünf Metalldrachen. Wes lässt mich euch aber nur zwei der zehn Bilder zeigen, deswegen nehme ich einfach mal die beiden großen Jungs: Gold und Rot. Schaut euch ihr majestätisches Erscheinungsbild mal an!
James Jacobs,
Chefredakteur, Pathfinder
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Wormys_Queue:
Hinweis: vorläufige Übersetzung, die nicht mit der späteren offiziellen Übersetzung von Ulisses übereinstimmen muss :)
Hardcover im Anmarsch!
Mittwoch, 16. Juli 2008
Die Welt der Kundschafter (Pathfinder Chronicles Campaign Setting) ist inzwischen in Druck gegangen. Letzte Woche erreichte eine Vorab-Druckfahne Paizo und das Ganze sieht fantastisch aus. Das Buch wird pünktlich zur Gen Con in den Handel gehen, aber bis dahin werden wir wie bisher hie und da mal kleinere Auszüge und Vorschauen in den Blog posten. Für den heutigen Blogeintrag hatten wir eine Forenanfrage nach dem Inhaltsverzeichnis, was nach einer sehr guten Idee klang. Ohne weiteres Rumgetue haben wir es daher hier für euch, zusammen mit einem Bild aus dem Varisia-Abschnitt des Buchs.
Vorwort 3
Kapitel1: Charaktere 4
- Völker 6
- Klassen 41
Kapitel 2: Die Innere See (Inner Sea) 52
- Überblick über die Innere See 52
- Die Länder um die Innere See 54
- Jenseits der Inneren See 152
Kapitel 3: Religion 158
- Wichtige Götter 160
- Andere Götter 170
- Das Große Jenseits 178
Kapitel 4: Organisationen 186
- Wichtige Organisationen 187
- Kleinere Organisationen 196
Kapitel 5: Die Welt 198
- Geschichte und Chronologie 198
- Die Dunkellande (Darklands) 202
- Domänenzauber 204
- Ausrüstung 206
- Fauna 212
- Flora 214
- Talente 216
- Sprachen 218
- Untergegangene Reiche 220
- Prestigeklassen 222
-- der Wahrsager (Harrower) 222
-- der Niedere Templer 224
-- der Chronist der Kundschafter 226
-- die Assassine der rote Gottesanbeterin 228
-- der Kettenpirat 230
- Psioniker 232
- Technologie 234
- Raum und Zeit 236
- Der Handel 238
- Wetter und Klima 240
Anhänge 242
- A: Die Orte der Welt der Kundschafter 242
- B: Leitfaden zur Aussprache von Begriffen 244
- C: Galerie der Schurken 246
- D: Monster 252
Index 254
James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder
Übersetzung: Bjoern Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Wormys_Queue:
Ein kleiner Einblick in Pathfinder #13, den ersten Teil des Second Darkness-AP.
Das Abenteuer liegt in Deiner Hand!
Mittwoch, 23. Juli 2008
Der Pathfinder des nächsten Monats ist mehr als nur der Start des Abenteuerpfads Die Zweite Dunkelheit(Second Darkness), in ihm findet gleichzeitig eine Premiere statt, nämlich ein neues Format im Pathfinder: den ersten „Abenteuerschauplatz(Set Piece)“! Dabei handelt es sich um achtseitige Kurzabenteuer, die mit dem Hauptabenteuer der jeweiligen Monatsausgabe in Verbindung stehen. Die Abenteuerschauplätze bieten dem SL eine Fülle an Optionen, ob er nun den aktuellen AP oder eine eigene Kampagne leitet oder einfach nur eine besondere Örtlichkeit benötigt. Jeder Abenteuerschauplatz ist als eine optionale Episode des Abenteuerpfads angelegt und beinhaltet Details, wie man ihn in das Abenteuer des jeweiligen Monats einbauen kann. Gleichzeitig ist das Format aber flexibel genug gestaltet, um es Spielleitern auf der Suche nach leichterer Kost zu ermöglichen, den Abenteuerschauplatz in jede gerade laufende Kampagne einzubauen oder ihn sogar als kurzes, an einem Abend spielbares Abenteuer zu verwenden. Man weiß auch nie, wann das Spiel eine bekannte Fantasyörtlichkeit benötigt, eine Diebesgilde, ein Piratenschiff, eine Ruine voller Monster oder irgendein anderer archetypischer Schauplatz eines Abenteuers. Damit werden die Abenteuerschauplätze auch für die SL nützlich, die plötzlich eine Örtlichkeit brauchen, wenn die Spieler links abbiegen, wo sie eigentlich rechts abbiegen sollen.
Der erste Abenteuerschauplatz, „Sankt Caspierans Heil“ von Tim Hitchcock stellt eine Rätselhafener Räuberhöhle vor, die hinterhältigerweise unter der Maske einer herabgekommenen Kapelle operiert. Die SC sind gezwungen, intrigante Betrüger von den tatsächlich Bedürftigen zu trennen und müssen sich daher durch eine Menge verdächtiger Ausgestoßener arbeiten, um die Missetaten aufzudecken, die ihre Wurzeln mitten in den guten Taten der Herberge haben.
Die Unglücklichen Sankt Caspierans
w6 Begegnungen in der Mission
1 Ukkar der Starke: Ukkar war einst ein zorniger Krieger, was sich an dem Tag änderte als seine Beine in einem Wagenunfall zertrümmert wurden und sogar amputiert werden mussten, als der Wundbrand einsetzte. Nun sitzt er in einem kleinen Wagen und schiebt sich mit seinen schwieligen Händen selbst an.
2 Sylee: Dieses Waisenmädchen starrt euch aus furchtsamen Augen an, ohne auch nur ein Wort von sich zu geben. Verzweifelt umklammert es eine schmutzstarrende Stoffpuppe, der ein Arm fehlt.
3 Klein-Lirt: Ein junger Bursche versucht, die Taschen eines SC mit einem Rasiermesser aufzuschlitzen und sich mit deren Inhalten auf und davon zu machen. Wird er auf frischer Tat ertappt, heult er um Gnade.
4 Jhonas:Wenn er nicht gerade an Vater Patricks Seite zu finden ist, läuft Jhonas durch die Mission und redet mit verschiedenen Gemeindemitgliedern und Landstreichern. Er versucht genau so sehr, von ihren Erfahrungen zu lernen, wie er darum bemüht ist, ihnen seinen Segen anzubieten.
5 Die Hand des Armen: Diese lästigen Diebe treiben sich ständig hier herum. Entdeckt einer die Charaktere, eilt er davon, um die anderen Mitglieder seiner Gilde zu alarmieren.
6 Der Gefallene Mika: Dieser arme, verrückte Kerl läuft barfuß und nur in altes Sackleinen gehüllt herum. Er glaubt, dass er ein gefallener Engel sei, hierhergeschickt, um verlorenen Seelen Trost zu spenden und so selbst Erlösung zu finden. Denjenigen, die er für am meisten leidend hält, bietet er die wahre Erlösung an, indem er mit ihnen auf ein hohes Dach steigt und sie von dort herunter stößt.
Diese und einige andere der verzweifeltsten und verabscheuungswürdigsten Einwohner Rätselhafens werdet ihr in „Sankt Caspierans Heil“ treffen, dem ersten Pathfinder-Abenteuerschauplatz, das nächsten Monat in Pathfinder #13 erscheinen wird.
F. Wesley Schneider,
geschäftsführender Redakteur, Pathfinder
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Wormys_Queue:
Rätselhafen aus der Vogelperspektive
Montag, 28. Juli 2008
Das hier, Leute, ist der Ort, der kurz vorm Untergang steht: Rätselhafen (Riddleport), die Stadt der Symbole, der gefährlichste Piratenhafen nördlich des Bogens von Aroden (Arch of Aroden). Nächsten Monat öffnen sich mit Pathfinder #13, dem Beginn des Abenteuerpfads “Die zweite Finsternis“(Second Darkness) die Schleusentore und tausende Spielercharaktere werden auf die Stadt losgelassen, um diese Zuflucht allen möglichen Gesindels auf den Kopf zu stellen. Bis zu diesem Moment aber wirkt alles noch sehr friedlich. Werft einfach einen Blick aus der Vogelperspektive auf diese Stadt. Welches dieser Häuser ist das neue Heim eures Charakters? In welcher Allee wird er von Piraten überfallen werden? Unter welchem Dock wird sie in den Hinterhalt eines Bunyip geraten? Und welche Räuberhöhle wird brennen, wenn der erste Feuerball das Ziel verfehlt? Es ist alles da, der Goldene Goblin, Zinchers Arena, Sankt Caspieran, der Tempel Besmaras...Ihr müsst einfach nur noch bis nächsten Monat warten, um herauszufinden, was was ist.
Etwas gibt’s aber gratis für euch. Das Tor der Symbole (Cyphergate)? Das ist dieser große Torbogen.
Viel Spaß!
F. Wesley Schneider,
geschäftsführender Redakteur, Pathfinder
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
P.S. Wie eigentlich immer kann man sich eine vergrößerte Bildversion in diesem Fall der Karte anschauen, wenn man einfach auf das Bild klickt.
Wormys_Queue:
Mitternachts frostige Finger: Eine Vorschau auf ein Szenario der Kundschaftergesellschaft
Donnerstag, 03. Juli 2008
Letzten Samstagabend versammelte Craig Shackleton ein paar Paizo-Besucher auf der Origins-Messe in der Lobby des Drury Inn in Columbus (Ohio) und leitete uns durch das allererste Szenario für die Kundschaftergesellschaft (Pathfinder Society). Das treffenderweise „Mitternachts frostige Finger“ genannte Abenteuer hielt ein paar von uns viel zu lange wach, als wir im Dienste der Kundschaftergesellschaft Absalom erforschten. Wir hatten den Auftrag, den Ursprung einer Frostkrankheit zu finden, die einen hochgeachteten Botschafter aus dem Land der Linnormkönige befallen hatte.
Als Rollenspielfanatiker schufen wir natürlich eine kleine Freak-Show-Ansammlung von Charakteren , die zu merkwürdig zum Überleben und zu selten zum Sterben war:
Erik Mona spielte Ecritus, einen Kundschafter (Pathfinder) im Dienste der Fraktion Cheliax und gleichzeitig ein Asmodeus-Kleriker, dessen Stimme sehr nach dem Monarchen aus dem Cartoon „The Venture Bros.“ auf Adult Swim klang. Er war kaum fähig, seine weniger intelligenten Brüder zu ertragen und nutzte jede Gelegenheit, seine Kundschaftergefährten so zu manipulieren, dass sie nach seiner Pfeife tanzten.
Michael (ein Vertreter/ Mitarbeiter der Firma, die die Beta des PFRPG für uns druckt) spielte Angelo, einen Paladinkundschafter im Dienst der Fraktion Andoran, der völlig verunsichert durch die fürchterliche Truppe war, der die Kundschaftergesellschaft ihn zugeteilt hatte, um das Geheimnis hinter der Frostkrankheit zu lösen. Angelo war ein ruhiger, freundlicher Typ, der sich die meiste Zeit über im Hintergrund und damit außer Reichweite von Ecritus und Jason Bulmahns Charakter hielt.
Jason spielte Dar-An'Sumat, einen osirischen Nekromanten, der davon besessen war, die Toten zu ihrem angemessenen Ruheplatz in Pharasmas Armen zu senden. Dar war außerdem Angehöriger der Fraktion Osirion; während er versuchte, die Aufgabe seiner Faktion innerhalb des Szenarios zu erfüllen, verbrachte er eine Menge Zeit mit seinen Haken, Baumwollaken und Abhäutmessern, mit denen er die dahingeschiedenen Feinde der Gruppe ins Große Jenseits sandte. Jason war in seiner Rolle ganz eindeutig gruselig.
Chris Self, Paizos Verkaufsleiter, spielte Blaise, einen Hexenmeister im Dienst der Fraktion Cheliax. In jeder anderen Gruppe von Kundschaftern wäre Blaise ein gruseliger, seltsamer Charakter gewesen aber im Vergleich mit dem noch gruseligeren und seltsameren Osirioner und seinem eigenen Landsmann wirkte Blaise ziemlich zahm. Chris spielte ihn als finsteren Grufti.
Mein eigener Charakter war ein Ulfenischer Barbar mit einem unglaublich langen und unaussprechlichen Namen im Dienst der Fraktion Qadira. Er war Mitglied in der Kundschaftergesellschaft geworden, weil die Ziele der Organisation, Wissen zu finden und zu beschützen, sich mit seinen eigenen Zielen deckten. Er war als junger Mann aus den Ländern der Linnormkönige verbannt worden,hatte seitdem die Gebiete um die Innere See (Inner Sea) durchwandert und sich selbst die Lebensweise der zivilisierteren Völker beigebracht. Ich spielte ihn als smarten und eloquenten Dolph Lundgren ähnelnden Charakter, für den Gewalt das letzte Mittel darstellte und der, wenn er in Rage ging, einen totalen Blackout hatte. Es machte viel Spaß, ihn zu spielen und die Rolle war im Zusammenspiel mit seinen „Erst zuhauen, dann fragen“-Gefährten eine echte Herausforderung.
Last but not least, kam Nicolas Logue als der ulfenische Krüppel und Albinoschurke Thalg Siechauge (Thalg Sickeyes) daher. Nick dazu im Thread Post Your Gen Con Character Concepts Here! im Forum der Kundschaftergesellschaft: „Mit seiner blutigen Geburt endete das Leben seiner Mutter, er hatte also schon die erste Person getötet, noch bevor er seinen ersten Atemzug getan hatte. Schon bei seiner Geburt war sein linker Arm verkrüppelt und ist bis zum heutigen Tage lahm geblieben. Thalg ist ein Albino mit gelblich-kranken Augen und strähnigem weißen Haar.“ Folgt dem Link, wenn ihr mehr über Nicks ganz schön pervertierten ulfenischen Schurken erfahren möchtet.
Unser erster Ausflug in ein Szenario der Kundschaftergesellschaft war ein Riesenspaß. Craig Shackleton hat ein ganz fantastisches kleines Abenteuer für die Gen Con geschrieben und ich bin sicher, dass jeder, der dort „Mitternachts frostige Finger“ spielen kann, ebenfalls davon beeindruckt sein wird. Und wer weiß, wenn ihr Glück habt, ist Craig vielleicht sogar euer SL.
Es sind schon seltsamere Dinge geschehen.
Und nun: Bilder!
Von links nach rechts am Tisch: Jason, Erik, Nick (schon in-character), Craig, Chris und Michael bereiten ihre Charaktere für „Mitternachts frostige Finger“ vor.
Craig zeichnet eine Karte.
Jason (in-character) schwenkt ein Messer, während er davon redet, die Wächter ins Nachleben zu senden. Erik (in character) schaut ihm dabei verächtlich zu.
Oh, ein kleiner Blick auf einen der Kämpfe in den „frostigen Fingern“. Was könnten nur all diese Miniaturen bedeuten?
Joshua J. Frost,
Marketingdirektor
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen, Guenarr
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln