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Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt

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Künstler: Kevin Yan


Künstler: Eric Lofgren


Pathfinder-Sonderausgabe: Ziege vs. Chupacabra


Montag, 05. Januar 2009

Das wird mir zwar eh keiner glauben, aber es war absolut keine Absicht von mir, dass Pathfinder #19 nicht nur die golarianische Version des berühmt-berüchtigten Chupacabra, sondern außerdem noch einen recht bedeutenden Ziegen-NSC enthalten wird. Bei fraglicher Ziege handelt es sich um einen unglückseligen Burschen namens Rombard, der nicht etwa von Chupacabras, sondern von etwas völlig anderem in "Das Heulen des Kadaverkönigs" (Howl of the Carrion King) ,dem Abenteuer dieser Ausgabe bedroht wird. Was aber nicht heißt, dass er sich keine Sorgen um die "Ziegensauger" machen müsste, die später im Bestiarium derselben Ausgabe herumlungern.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

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Wo kommen Drinnen her?

Mittwoch, 24. September 2008




In Die Zweite Finsternis (Second Darkness Adventure Path) wollten wir die Drow als Hauptgegenspieler benutzen. Und natürlich gibt es da, wo es Drow gibt, auch Drinnen. Da sich allerdings die Darstellung der Drowgesellschaft Golarions (insbesondere, wen und was sie verehren) im Vergleich zu ihrer klassischen Darstellung im Spiel veränderte, musste auch die Entstehungsgeschichte der Drinnen geändert werden. Das verschaffte uns eine recht interessante Prise neuer Würze sowohl für Drinnen als auch für Drow.

In (Unter?) Golarion sind Drinnen keinegöttliche Bestrafung. Sie sind Bestrafungen der Drow selbst. Eine Adelsfamilie der Drow, Haus Parastric, hat ihre Macht durch den Besitz eines mächtigen Geheimnisses bewahrt: Die Kunst der Fleischformung (fleshcrafting). Zum einen erlaubt es diese Kunst den Drow, mittels verschiedener Gifte Teile des Körpers umzugestalten und damit einem Soldaten  z.B. große Klauen, einen giftigen Biss oder auch Fühler zu verleihen, mit denen er sich noch leichter in der Dunkelheit bewegen kann. Doch das ist nur der Anfang; da die Drow aus Haus Parastric außerdem eine Methode entwickelten, mit der sie ganze Kreaturen neugestalten konnten. Dies Kunst ist als Fleischverzerrung(fleshwarping) bekannt und diejenigen, die den schmerzhaften und erniedrigenden Prozess überleben, heißen Fleischverzerrte (fleshwarped). Jedes Volk, dass diesen Prozess durchläuft, geht daraus als etwas anderes hervor: aus Troglodyten werden riesige Behemoths/ Riesentier; aus Oberflächenelfen werden verzerrte, missgebildete Monster; aus Halblingen wird herumhuschendes vierfüßiges Ungetier usw.. Und doch erwiesen sich die Drow selbst als die eindrucksvollsten Versuchsgegenstände, die man dem Fleischverzerren unterwerfen konnte, denn alle Drow, die diesem Prozess unterzogen werden, gehen als Drinnen daraus hervor.

Die Drowgesellschaft sieht Drinnen als Missgeburten und Mutanten an. Zu einer Drinne zu werden, ist nichts ruhmreiches; es ist ein physischer Beweis für eine Bestrafung und ein Schandmal sondergleichen. Doch sind Drinnen nicht etwa zerbrechliche, hilflose Fleischverzerrte. Sie sind für sich genommen mächtige Geschöpfe. Daher werden Drider in der Drowgesellschaft oft als Hüter, Soldaten oder Leibwächter eingesetzt. Sie behalten nur wenige Erinnerungen an ihr früheres Leben zurück und dienen daher ihren Drow-Herrinnen und -Herren ohne Widerworte. Das gilt aber nicht für alle.

Insbesondere weibliche Drinnen sind sturer und aggressiver, wie das auch für weibliche Drow gilt. Die meisten Drinnenaufstände werden daher von einem Weibchen angezettelt und in den abgelegenen Ecken der Finsterlande gibt es zahlreiche kleine Drinnenstämme, die nicht der Herrschaft der Drow unterliegen. Deshalb sind die meisten Drinnen, die man in Drowstädten zu Gesicht bekommt, männlich. Und zum Glück für diese Drow ist es wirklich einfach, die Geschlechter zu unterscheiden. Weibliche Drinnen behalten oberhalb der Hüfte ihre schlanken, schönen elfischen Körperformen und auch ihre Spinnenkörper sind schlank und geschmeidig. Die Männchen jedoch sind sehr viel entmenschlichter gestaltet. Ihre Gesichter sind eine furchteinflößende Mischung aus Drow- und Spinnenmerkmalen, und ihre Körper sind stachelig und rauh. Beispiele für diese geschlechtliche Zweigestaltigkeit findet ihr auf den beiden Bildern, ein von Ben Wootten illustriertes Weibchen und ein von Concept Art House entworfenes Männchen.


In Pathfinder #16 stellen wir die "Drow-Abscheulichkeiten" vor, ein Artikel in dem wir sowohl Fleischformung als auch Fleischverzerrung besprechen, damit Ihr wisst, welche Dinge euren SCs bevorstehen, wenn sie in die Hände Haus Parastrics fallen sollten.


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guennarr

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Dunkle Wasser

Donnerstag, 06. März 2008





Die schlammigen Fluten des großen Vanji fließen über hunderte Kilometer hinweg mitten durch tiefstes Dschungelgebiet. Und während er durch die Dunkelheit fließt, trinkt der Fluss in langen Zügen vom Blut tausender Kreaturen, angefangen von der kleinsten Echse, die von einem Flußkrokodil verzehrt wird,  über ein  Menschenopfer, dass ertränkt wird, um die finsteren Dschungelgötter zu besänftigen bis hin zum Schlachtfeld benachbarter Stämme, sie sich gegenseitig in ungezügelter Brutalität die Kehlen zerfetzen. Manchmal gebären Tod und Schrecken entlang der finsteren Uferbänken Monster. Als schreckliche Verschmelzung von Dschungelabfällen und menschlichen Seelen treiben diese den Fluß entlang, so still wie fließendes Wasser, solange, bis sie einer lebenden Kreatur begegnen, die sie ihrer Stille hinzufügen können.


Jeremy Walker,
stellvertretender Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold

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Willkommen in Osirion!

Freitag, 03. Oktober 2008

Unser drittes Begleitbuch für den Kundschafter (Pathfinder Companion) führt uns nach Süden, in die legendären Sandwüsten Osirions. Und was ist so ziemlich die wichtigste Sache, nach der man in Osirion Ausschau halten sollte? Richtig, nach Mumien! Was mich angeht, solltet ihr euch allerdings nicht in erster Linie wegen der Mumien auf Ralph Horsleys Titelbild für Osirion: Land der Pharaonen Sorgen machen. Meinen Charakteren würde vielmehr derjenige Angst einjagen, der diese verrückte Sphinx im Bildhintergrund gebaut hat.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

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Tag der osirianischen Kunstwerke!

Freitag, 07. November 2008

Eine der interessantesten Sachen in Osirion, das Land der Pharaonen(Osirion, Land of the Pharaohs) sind die Illustrationen. Osirion war für mich schon immer das "Ägypten" Golarions. Das bedeutet, dass es für mich ungefähr wie Ägypten aussah, nur mit mehr Mumien und Riesenskorpionen. Doch sind inzwischen einige der Illustrationen bei uns eingetrudelt und plötzlich sieht Osirion viel mehr nach einem ganz eigenständigen Ort aus: einige der Elemente sind zwar vertraut, gleichzeitig aber beginnt die Region eine ganz eigenständige Gestalt anzunehmen. Beispiele dafür findet ihr in den beiden Bildern, von denen das eine ein verborgenes Tal voller Pyramidengräber und das andre einen geschäftigen Markttag in Sothis zeigt.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

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