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Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
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Die Stadt Glimmerfeste aus "Kampf der Königsmörder"
Mittwoch 04. März 2009
Warnung: Die unten abgebildete Karte ist ein potentieller Spoiler für einen Teil dieses Abenteuers. Falls Ihr die Absicht haben solltet, als Spieler das Abenteuer zu erleben, solltet Ihr eure Augen abwenden!
Das Pathfinder-Modul "Kampf der Königsmörder" (Clash of the Kingslayers) aus der Feder der letztjährigen RPG Superstar-Gewinnerin Leandra Christine Schneider findet in und um die Zwergenstadt Glimmerfeste statt. Während der Entwicklung des Abenteuers zeigte sich, dass der Text etwas zu lang geraten war. Um ein wenig Platz zu schaffen, entfernten wir die Karte von Glimmerfeste, da in der Stadt nur wenige Kämpfe stattfinden und die Karte daher keine kritische Bedeutung für das Abenteuer hatte. Allerdings ist die Karte von Rob Lazaretti ziemlich cool: eine Zwergenstadt auf Säulen in der Mitte eines künstlichen Sees. Hier ist sie daher, bereit für die Erkundung durch neugierige SC.
Sean K. Reynolds,
Entwickler Paizo
Übersetzung: Björn Arnold
Und hier nun endlich die Karte:
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Ha, bald bin ich wieder nur noch 11 Monate hinterher :D
Vorschau: In den Slums
Freitag, 21. März 2008
Hier eine kleine Vorschau auf unser GameMastery Map Pack: Slums. Egal ob ihr durch die Straßen von Alt-Korvosa, die Straßen einer anderen Stadt in Golarion oder auch einer von euch selbst erstellten Stadt stapft, immer wird es dort auch Slums geben. Werft einfach mal einen Blick auf unsere Bodenkarten für die Bezirke mit den wirklich niedrigen Mieten.
Chris Self
früherer Redaktionsassistent Paizo
Übersetzung: Björn Arnold
Wormys_Queue:
Kleine Vorbemerkung: Der Gazetteer ist natürlich schon lange veröffentlich und für diejenigen, die das Kampagnenbuch ihr eigen nennen, von eher geringem Interesse. Als Kurzreferenz für Spieler und als Einblick für diejenigen, die erst mal einen Blick auf die Welt werfen wollen, bevor sie in das Kampagnenbuch investieren, ist das Ding aber nach wie vor gut geeignet.
Und außerdem wollte ich euch die Bilder nicht vorenthalten:
Vorschau auf den Pathfinder Chronicles Gazetteer
Freitag, 28. März 2008
Von den der Dekadenz anheimgefallenen Gerichtshöfen des infernalischen Cheliax bis hin zu den zerfallenden Monumenten der in Vergessenheit geratenen Pharaonen Osirions bietet die Welt Golarion unzählige Gelegenheiten, die Abenteuer eines Fantasyrollenspiels zu erleben. Diese kleine Vorschau auf die Illustrationen des in Kürze erscheinenden gibt einen Eindruck von den tollen Bildern in diesem Buch. Zu den Künstlern, die Beiträge für den Gazetteer geleistet haben zählen James Zhang, Julie Dillon und Andrew Hou; Jeff Carlisle hat 21 Heilige Symbole beizutragen.
Der Pathfinder Chronicles Gazetteer, der von Jason Bulmahn und so nem Typ namens Erik Mona geschrieben wurde) ist gerade auf dem Weg zurück vom Drucker; der geplante Veröffentlichungstermin ist Mitte Mai.
Erik Mona,
Herausgeber Paizo
Übersetzung: Björn Arnold
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Und weil ich heute nen fleißigen Tag hab, gleich noch einer:
Die Stadt des Ungeheuers
Mittwoch, 18. Juli 2007
Die Stadt des Ungeheuers (City of the Beast), das zweite Buch, das im Rahmen der Planet Stories veröffentlich wird, könnte gar nicht besser in unsere Buchreihe hineinpassen. Zunächst mal ist Michael Moorcock der Autor des Buchs, der sicherlich einer der wichtigsten Autoren aller Zeiten für das Genre der Sword &Sorcery ist, also der man, der mit Elric con Melniboné den ersten Antihelden des Fantasy-Genre schuf und der Konzepten wie dem "Multiversum" zu Popularität verhalf. Fügt man die Tatsache dazu, dass Moorcock in Die Stadt des Ungeheuers, dem ersten Teil der Michael Kane-Trilogie (im deutschen besser als "Der Marskrieger" bekannt - WQ.), diesen Aspekt seines Ewigen Helden in einer epischen Hommage an Edgar Rice Burroughs auf den roten Planeten schickt, und schon hat man alle Zutaten für ein episches Sword & Planet-Abenteuer zusammen.
In Die Stadt des Ungeheuers schleudert ein Unfall im Hochsicherheitstrakt eines Regierungslabors den Top-Physiker und erfahrenen Fechter Michael Kane durch Raum und Zeit auf den Mars, wie er Millionen von Jahren früher war, in eine Zeit, auf der noch das Laben auf dem Planeten blühte. Dort trifft er auf die wunderschöne Prinzessin Shizala - und auf die gnadenlosen blauen Riesen, die ihre Heimatstadt belagern. Dank der in seiner Jugend erhaltenen Ausbildung als Schwertkämpfer und dank seines in den Dschungeln von Vietnam ausgebildeten taktischen Verstandes gelingt es Michael Kane, die Verteidigung der Stadt gegen die Barbaren zu verstärken und verdient sich mit seinem scharfen Verstand und seinen flinken Fingern den Respekt der Einheimischen. Aber als Shizala von einem der ihren verraten und von den blauen Riesen entführt wird, muss der Erdenmensch Michael Kane die Reise über einen feindlichen Planeten wagen, um sie wieder nach Hause zu bringen.
Das fantastische Titelbild von Andrew Hou und das Vorwort von Kim Mohan, dem früheren Redakteur der Amazing Stories machen Die Stadt des Ungeheuers zu einem liebevoll gestalteten buch, dass von einem Meister seines Fachs geschrieben wurde. Ab September (2007-WQ) könnt ihr es bei uns und im Handel erwerben.
James Sutter,
Redakteur Planet Stories
Übersetzung: Björn Arnold
Anm.: "Der Mars-Krieger" von Michael Moorcock erschien 1985 in deutscher Übersetzung bei Bastei Lübbe. Im Handel wird man es kaum noch erhalten, aber bei Amazon.de wird man noch fündig. Bei Paizo wurde der Zyklus inzwischen komplett aufgelegt.
Wormys_Queue:
Der legendäre Anhang N - Erik Mona, Teil 3
Freitag, 20. Februar 2009
Im zweiten Teil meines Interviews mit Erik Mona, indem es darum geht, welche Bücher, Filme und andere Quellen er in Paizos eigenen Anhang N aufnehmen würde, erklärte er uns, dass die Idee einer teufelsverehrenden Kolonialmacht (also das Konzept, aus dem schließlich die gefürchtete Nation Cheliax entstehen sollte) als Fraktion innerhalb eines Miniaturenspiels begann, das er selbst in seiner Freizeit erstellt hatte. Im Abschlussteil verrät uns Erik nun, dass auch mehrere andere Nationen Golarions, z.B. Andoran und das Reich der Linnormkönige, ihren Anfang in seinem Miniaturenspiel nahmen. Außerdem wäre keine Version des legendären Anhang N ohne eine Auflistung inspirierender und bildender Bücher vollständig. Bewundernswerterweise versorgt Erik uns mit einer großen Liste an Quellenmaterial.
Erik: Eine andere Kolonialmacht in meinem Miniaturenspiel waren die Wikinger; dass ich aus Minnesota stamme, skandinavische Wurzeln habe, ein Fan der Minnesota Vikings und prinzipiell die Wikinger als einen der Archetypen des Sword&Sorcery-Genres mag, machten ihre Teilnahme eigentlich unvermeidbar. Viele S&S-Autoren, z.B. Robert E. Howard und Paul Anderson, verarbeiteten die isländischen Sagas in ihren eigenen Welten. Und ich wollte diesen Archetyp in die Welt der Pathfinder transportieren.
Bevor wir mit der Arbeit an der Welt der Pathfinder begannen, hatte ich für meine eigenen Spiele eine eigene Welt gebastelt. Ich habe nie die Chance erhalten, auch in dieser Welt zu spielen. Aber die erste Region, die ich in dieser Welt ausgearbeitet hatte war das Reich der Wikinger gewesen, dass ich das Land der Linnormkönige nannte. Und als wir Golarion erschufen, importierte ich dieses Reich inklusive des Namens und alles anderen direkt in unsere Welt. Es gibt eine Reihe Quellen, die meine Vorstellung der Wikinger geprägt haben: Die isländischen Sagas, Paul Andersons The Valor of Cappen Varra, Der 13. Krieger, verschiedene historische Bücher über die Wikinger und natürlich meine eigenen Besuche Norwegens.
Andere Fraktion in meinem Miniaturenspiel waren z.B eine Fantasyversion des kolonialen Amerikas sowie eine von der Französischen Revolution inspirierte Fraktion. Andoran und Galt waren also von Anfang an Teil meiner Idee von Golarion. Bücher, die meine Vorstellung der Revolutionsfraktion beeinflussten waren z.B. Claude Mancerons fünfteilige Reihe The Age of French Revolution,die das Frankreich der Jahre beschreibt, die zur Französischen Revolution führten, sowie Simon Schamas Citizens - ich liebte die Idee, dass die Revolution mit idealistischen Absichten begann, dann aber fürchterlich schiefging.
Es gibt einige Quellen, die das Design andere Regionen in Golarion inspirierten. Irrisen ist in der Essenz das Reich, in der die Eishexe Narnias auf Baba Yaga trifft; das Reich der Mammutfürsten wurde als Hommage sowohl an die klassischen "Verlorene Welt"-Geschichten über riesige Tiere und Riesen als auch an die Welten im Stile der Hollow Worlds, die Edgar Rice Burroughs schuf, konzipiert; Numeria könnte man am Besten als Mischung aus Expedition to the Barrier Peaks und Thundarr the Barbarian beschreiben. Mendev wurde von den Kreuzzügen inspiriert und enthält Elemente aus John Ostranders Comic GrimJack, den Schwarm aus Hugh Cooks Romanen und die Chaosmächte aus Warhammer Fantasy. Die Hauptquellen für die Flusskönigreiche waren die Bandit Kingdoms Greyhawks und die Young Kingdoms aus Michael Moorcocks Elric-Zyklus. Taldur ist inspiriert vom Klima und der Optik der Kreuzfahrer-Königtümer im Heiligen Land sowie der kulturellen Dekadenz des Antiken Roms und de Vorrevolutionären Frankreichs. Und Absalom ist sehr stark von HBO's TV-Serie "Rom", die Adelsfamilien darstellte, deren Stammbaum tausende von Jahren zurückreicht, während der Sternenstein und die Religionen, mit denen er verbunden ist, eine offensichtliche Parallele zu Jerusalem darstellt. Der Sternenstein selbst ist von der Kaaba in Mekka inspiriert und hat seinen Namen nach einer Kurzgeschichte von Henry Kuttner und C.L. Moore erhalten, The Quest of the Starstone., die ihm Rahmen der Planet Stories sowohl in Northwest of Earth als auch in Black God's Kiss von C.L. Mooreveröffentlicht wurde.
Danke fürs Mitlesen, Freunde Paizos! Und bleibt dran, da bald weitere Interviews mit den Paizomitarbeitern folgen werden, um Paizos Anhang N weiter auszubauen.
David Eitelbach,
Redaktionspraktikant Paizo
Übersetzung: Björn Arnold
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