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Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Wormys_Queue:
Die Pathfinder-Wiki
Künstlerin: Eva Widermann
Dienstag, 10 März 2009
Hallo, Paizonianer! Ich würde gerne mal einen Moment mit euch über die Pathfinder Wiki. reden, falls ihr sie nicht schon kennt. Die Pathfinder Wiki ist ein Gemeinschaftsprojekt, dass von unserem Forenmitglied yoda8myhead geleitet wird und enthält aktuell etwa 1.100 Artikel über Golarion und verschiedene Produkte aus dem Pathfinder-Universum. Falls Ihr noch nicht das Vergnügen hattet, solltet ihr dort mal vorbeischauen und sie euch ansehen. Und falls ihr Interesse habt, am Aufbau einer riesigen Pathfinder-Datenbank für euch und eure Spielleiterkollegen aufzubauen, tragt doch einfach selbst etwas dazu bei! (Für Wiki-Analphabeten gibt es dort auch Tutorials und Hilfeseiten). Natürlich möchten wir dort keine wortgetreuen Kopien unserer Produkte wiedergekäut werden, wir heißen aber kurze, prägnante Zusammenfassungen von Pathfinder-Inhalten herzlich willkommen. Prinzipiell wäre es eine großartige Sache, wenn ihr einen Bekannten, der etwas über Pathfinder erfahren will, einfach auf die Wiki hinweisen könntet und diese die Aufgabe übernehmen lassen könntet, ihn oder sie in unsere großartige Pathfinderwelt einzuführen.
Falls ihr also nach weiteren Informationen über diesen oder jenen Charakter oder dieses oder jenes Land sucht, oder dabei helfen wollt, eine fantastische Wissensquelle für Pathfinder aufzubauen, dann legt doch einfach mal einen Zwischenstop bei der Pathfinder Wiki ein, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt.
Hank Woon,
Redaktionsassistent Paizo
Übersetzung: Björn Arnold
Kleine Anmerkung: Da ich selbst dort ab und zu etwas mithelfe, kann ich folgenden Hinweis geben. Die Pathfinder Wiki verzichtet bewusst darauf, das eigentlich unter die OGL fallende Regelmaterial zu kopieren. Im Gegenzug ist es erlaubt, eigentlich unter das geistige Eigentum Paizos fallendes Hintergrundmaterial wiederzugeben. Was sie tatsächlich zu einer interessanten Informationsquelle macht, da man das dort zu lesende Material auf legalem Wege sonst nur über den Kauf der Produkte in die Finger bekommt (sofern es nicht im Blog veröffentlicht wurde, natürlich)..
Wormys_Queue:
Ein Blick nach Katapesh
Montag, 26. Januar 2009
Während ich diese Zeilen schreibe, stecke ich gerade mitten in der Entwicklung von Der Preis des Schakals ("The Jackal's Price."), dem dritten Abenteuer des Abenteuerpfads Das Erbe des Feuers. In diesem Abenteuer besuchen wir zum ersten mal die legendäre Stadt Katapesh., kratzen aber nur an der Oberfläche der Abenteuer, die eine Gruppe von Helden bei einem Besuch der Stadt erleben kann. Es sieht ganz danach aus, als würde Finstere Märkte - Almanach zu Katapesh (Dark Markets, A Guide to Katapesh) ein großartiger Ergänzungsband für Spielleiter werden, die alle Ecken und Winkel der Stadt erkunden wollen. Im Bild seht ihr den Anblick, der Besucher der berühmten Stadt begrüßt, wenn sie durch die Stadttore treten.
James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder
Übersetzung: Björn Arnold
Wormys_Queue:
Aus der Schatzkammer entwendet: Finstere Märkte - Der Almanach zu Katapesh
Freitag, 06. März 2009
Meine lieben Paizonianer: Wieder ist es meinem Kollegen und mir gelungen, einen spekatulären Einblick in die Schatzkammer zu gewinnen. Seht die Zephyrwache, hier von Jaseon Engle abgebildet...
Vadid und Nahk,
Vorschaudiebe
Die Paktmeister (Pactmasters) werden nur selten außerhalb ihrer Paläste gesichtet. Und doch sind sie sich dank ihres Spionagenetzwerks und die Patrouillen der Zephyrwache (Zephyr Guard) über alles, was in Katapesh so vor sich geht, genauestens informiert. Die Zephyrwache ist aus Angehörigen verschiedener ethnischer Gruppen und Rassen zusammengestellt. Die meisten Mitglieder sind allerdings Humanoide, v.a. Menschen, Halbelfen und Halborks. Ihnen allen gemein ist ihre Kampferfahrung und die Sorgfalt, mit der sie ihre Pflichten erfüllen. Eine Mannschaft der Zephyrwache besteht für gewöhnlich aus fünf Elitesoldaten (RN, Kämpfer 4) und ihrem Mannschaftsführer (RN, Kämpfer 6). Jeder Mannschaftsführer ist im Besitz eines [/i]Zaubers der Herrschaft über Aluum[/i], die magisch an sie gebunden und damit für jeden anderen wertlos sind. Aluum sind mächtige Golems, die zu dem Zweck erschaffen wurden, die Ordnung in Katapesh aufrechtzuerhalten, wenn jede andere Form der Regierungsgewalt versagt (die Werte findet ihr im Anhang). Überall in der Stadt sind an wichtigen Punkten schlafende Aluum für die Zephyrwache verteilt. An Straßenecken, in den Schatten von Gebäuden, an geschäftigen Plätzen und auf zahlreichen Bazaaren stehen sie schweigend Wache. Egal wo man hingeht, in Katapesh ist ein Aluum nie weit.
Den kompletten Artikel über die Zephyrwache findet ihr in dem in Kürze erscheinenden Pathfinder Chronicles: Finstere Märkte - Almanach zu Katapesh (Pathfinder Chronicles: Dark Markets—A Guide to Katapesh!).
Übersetzung: Björn Arnold
Wormys_Queue:
Die stolzen Chelaxianer
Donnerstag, 03. April 2008
Der Pathfinder Chronicles Gazetteer enthält Beschreibungen aller üblichen Völker: Zwergen, Elfen, Gnome, Halblinge, die Mischlingsvölker und die Menschen. Außerdem aber enthält er die Beschreibungen mehrerer menschlicher Ethnien, die in der Region um die Innere See Golarions leben. Zu den Ethnien mit der höchsten Bevölkerungszahl gehören die Chelaxianer, eine Volksgruppe, die direkt von den alten Azlanten abstammt. Folgender Textabschnitt steht im Pathfinder Chronicles Gazetteer in einer Kolumne, die dieser vornehmen, hochmütigen Bevölkerungsgruppe gewidmet ist:
"Die entfernten Verwandten und Bastarde der azlantischen Flüchtlinge verbreiteten sich über Avistan, als ob ihnen die Götter selbst dieses Land zugeteilt hätten. Chelaxianer haben scharf geschnittene Gesichtszüge, dunkles Haar, dunkle Augen und blasse Haut und unterscheiden sich dadurch ( was in weit zurückliegender Vergangenheit durch die damals weit verbreitete Vermischung mit den blasshäutigen Räuberhändlern Ulfens verursacht wurde, von denen sie auch die legendäre chelaxianische Wut geeerbt haben) von ihren dunkelhäutigeren taldanischen Verwandten.
"Chelaxianer sind am besten für ihren Stolz und ihren Ehrgeiz bekannt und besitzen ein Anspruchsdenken, dass ihnen zu jedem Zeitpunkt der Geschichte eigen war. Sie respektieren starke Autoritäten und haben für Barbarei nur Hohn übrig. Etwaigen Groll hegen die Chelaxianer länger als die meisten anderen Menschen. Am häufigsten trifft man sie in den gegenwärtigen, aber auch den früheren Besitztümern des einst riesigen chelaxianischen Reiches an, wozu auch Andoran, Galt, Nirmathas, Molthune und die südlichen Regionen Varisias gehören. Die meisten sprechen Taldane."
--Pathfinder Chronicles Gazetteer
Mike Mc Artor,
früherer Redakteur bei Paizo
Übersetzung: Björn Arnold
Wormys_Queue:
Gottheiten im Duett
Donnerstag, 08. Mai 2008
Der Pathfinder Chronicles Gazetteer ist nun erschienen und erhält glänzende Kritiken. Falls ihr noch nicht die Chance hattet, einen Blick hineinzuwerfen, dann erhaltet ihr hier ein Beispiel für das, was ihr bisher verpasst habt. Ich habe ein Faible für Shelyn, da diese mein erster größerer Beitrag zur Kampagnenwelt war: Hier also, direkt aus dem Gazetteer, der erste offizielle Blick auf sie.
Shelyn
Die Ewige Rose
Göttin der Schönheit, der Kunst, der Liebe und der Musik
Gesinnung: NG
Domänen: Glück, Gutes, Luft, Schutz, Verzauberung
Bevorzugte Waffe: Glefe
Zentren der Verehrung: Absalom, Galt, Sargava, Taldor
Nationalität: Taldanisch
Eine alte Geschichte erzählt, wie Shelyn ihrem Halbbruder Zon-Kuthon die Glefe Seelenflüsterer stahl, um diesen zu erlösen. Offensichtlich gelang dieser Versuch aber nicht, zur großen Frustration dieser intelligentan Waffe misslingen aber auch ihre wiederholten Versuche, Shelyn zu korrumpieren oder wenigstens zu beeinflussen.
Alle Abbildungen Shelyn zeigen sie unabhängig vom Volk oder der Ethnie, als der sie zugehörig abbgebildet wird, als junge Frau mit blauen oder silbernen Augen, die kaum dem Jugendalter entwachsen ist.
Shelyns haselnussbraunes Haar reicht ihr bis zu den Füßen; mehrere Strähnen sind leuchtend rot-, grün- oder goldgefärbt. Sie ist stets in geschmackvolle Gewänder und gekleidet und ebenso geschmackvollen Juwelen geschmückt, die ihre Schönheit unterstreichen ohne zuviel davon zu enthüllen. Shelyn predigt (und handelt auch danach), dass wahre Schönheit von innen kommt und bevorzugt Romanzen, die nicht allein auf Sinneslust beruhen. Kleriker Shelyns bemühen sich, an jedem Tag etwas Schönes zu erschaffen, entweder durch eine künstlerische Betätigung oder durch ungewöhnlichere Tätigkeiten, z.B. als Gärtner, der einen Blumengarten pflegt.
Und alleine schon aufgrund ihrer historischen Verbindungen folgt hier der garstige Zon-Kuthon,der auch im bald erscheinenden Pathfinder #11 einen Auftritt haben wird.
Zon-Kuthon
Herr der Mitternacht
Gott des Neids, des Schmerzes, der Dunkelheit und des Verlustes
Gesinnung: RB
Domänen: Böses, Dunkelheit, Ordnung, Tod, Zerstörung
Bevorzugte Waffe: Stachelkette
Zentren der Verehrung: Belkzen, Cheliax, Geb, Irrisen, Nidal, Varisia
Nationalität: Außerirdisch
Die Schattenhafte Sammlung, die die Geschichte Zon-Kuthons beschreibt, behauptet, dass er einst der Halbbruder Shelyns, der Göttin der Schönheit gewesen sei, aber dass sein Neid, den er auf ihre Begabung empfand, ihn dazu brachte, schreckliche Taten an ihr und ihren Werken zu begehen. Für seine Verbrechen verbannten die Götter Golarions ihn auf die Schattenebene, wo er so lange bleiben sollte, wie die Sonne am Himmel hing. Unglücklicherweise entkam Zon-Kuthon in der Zeit der Finsternis seinem Gefängnis und weinte Freudentränen, als er auf das in Nacht gefangene Golarion zurückkehrte. Hier sah er eine Welt, die bereit zur Eroberung war, die vor dem Licht der Sterne verborgen und in den Mantel der Furcht und der Entropie gehüllt war.
Zon-Kuthon wird von seinen Anhängern so gut wie nie abgebildet, seine Anwesenheit auf Bildern manifestiert sich aber als tiefe Dunkelheit in ihrem Zentrum sowie als freistehender Torweg, der nur in die Leere führt.
Der Herr der Mitternacht richtete in der Zeit der Finsternis schreckliche Zerstörungen an, im Lauf der Jahre wurde die Welt aber weitestgehend von seinem üblen Einfluss gereinigt. Die einzige Ausnahme ist der Schattenhof von Pangolais, den heimlichen Herrschern über Nidal.In dieser finsteren Nation ist die Religion des Herrn der Mitternacht immer noch die am weitesten verbreitete, und ihre Führer erlassen ihre Edikte aus pechschwarzen Kammern.
MikeMcArtor,
Redakteur
Übersetzung: Björn Arnold
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