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Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Wormys_Queue:
So, nachdem sich die erste Aufregung um die 4E gelegt hat, sollten wir schleunigst mit unserm eigentlichen Thema weitermachen. Aktuell haben die Abonnenten inzwischen die Pdf der ersten Pathfinder-Ausgabe erhalten. Ich bin gerade am Durchlesen, aber soviel kann ich schon mal sagen, das Auftaktabenteuer „Burnt Offerings“ setzt meiner Meinung nach einen neuen Maßstab für Abenteuer der ersten Stufe (Rezension folgt demnächst im Gate).
Sandspitze
Freitag, 8. Juni 2007
Letzte Woche (für die Übersetzungen: zu Anfang des Monats August) haben wir euch die Region der Karte von Varisia gezeigt, in der der Abenteuerpfad „Der Aufstieg der Runenherrscher“ stattfindet. Diese Woche legen wir unser Augenmerk auf Sandspitze, dem kleinen Fischerdorf, welches die Kulisse für das erste Abenteuer in der Serie, „Verbrannte Opfergaben“ (Burnt Offerings) bildet. Schaut mal, ob ihr die Straßennamen und Details der Stadt herausfinden könnt, die direkt aus der Kindheit unseres Chefredakteurs James Jacobs stammen!
James Sutter
stellvertretender Redakteur, Pathfinder
Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: Stefan Beate
Mondain:
Gibt es eigentlich schon einen Veröffentlichungstermin für Pathfinder? Es sollte doch im August erscheinen.
Selganor [n/a]:
Pathfinder 1 ist bereits raus
Mondain:
--- Zitat von: Selganor am 27.08.2007 | 14:30 ---Pathfinder 1 ist bereits raus
--- Ende Zitat ---
Nur als pdf? Zumindest in Deutschland nicht erhältlich. Gibt es schon erste reviews?
Wormys_Queue:
Abonnenten haben bereits die pdf und/oder das Hardcover erhalten, der offizielle Ladenverkaufsbeginn ist aber glaube ich der 29., also morgen.
Heute mal ein Blick auf eines der sechs neuen Monster in der ersten Ausgabe der Pathfinder-Serie:
Der Teufel von Sandspitze
Mittwoch, 13. Juni 2007
Die reale Welt stellt eine großartige Quelle für Monster dar. Viele der Kreaturen aus dem Spiel stammen aus den Mythen und Legenden der realen Welt, aber ein Feld wurde dabei fast komplett ignoriert: kryptozoologische Berichte. Ich rede dabei natürlich über Bigfoot und das Monster von Loch Ness, aber auch über sehr obskure Kreaturen wie den Hodag, Mokele-Mbembe, und den Yowie. Und natürlich den Teufel aus Jersey (Jersey Devil), die Inspiration für eines der ersten neuen Monster von Pathfinder. Gerüchte und Legenden über ein selten auftauchendes schreckliches Wesen haben den Ängsten der Bevölkerung von Sandspitze für Jahrzehnte einen Nährboden verschafft. Die Gerüchte weiter unten enthalten die bekanntesten – oft sich widersprechenden – Geschichten über den berühmten Teufel von Sandspitze.
Schlechtes Omen: Es bringt Pech, den Teufel von Sandspitze zu erblicken. Wer ihn sieht, ist verflucht, ein schreckliches Schicksal zu erleiden. Es wird erzählt, dass der Teufel vor Tragödien, Morden und Schiffhavarien ungesehen von allen durch die Nacht fliegt und nur von den Todgeweihten erblickt wird.
Teufelsbrut: Der Teufel von Sandspitze ist der Sohn einer Witwe namens Agatha Leeds, eine Frau die früher nördlich des Ortes gelebt hat, angeblich schwarze Magie praktiziert hat und mit Kreaturen des Bösen Umgang gehabt haben soll. Als sie mit einem runden Bauch in den Ort kam, ignorierte sie alle Fragen über ihre Schwangerschaft. Wochen später fand man ihr Heim in Asche gelegt, von der geheimnisvollen Besitzerin selbst fehlte jede Spur. Nicht viel später wurde der Teufel von Sandspitze das erste Mal gesichtet.
Verschwinden: Beweise, dass der Teufel von Sandspitze gesehen worden ist, verschwinden oft, bevor ihnen weiter nachgegangen werden kann. Spuren, gebissene Tiere, Waffen, an denen sein Blut klebt, und andere ähnliche Beweise verschwinden einfach, egal wie gut beobachtet oder bewacht sie sind. In der Tat sind auch diejenigen spurlos verschwunden, die versucht haben den Teufel von Sandspitze zu fangen oder zu töten, entweder bei der Jagd oder in den Wochen, nachdem sie von einem fehlgeschlagenen Versuch zurückgekehrt waren.
Brandstifter: Bilder und Berichte über den Teufel von Sandspitze fangen geheimnisvollerweise Feuer, manchmal brennen dabei ganze Häuser nieder.
Unsterblicher Schutzpatron: Einige Varisianer behaupten, dass der Teufel von Sandspitze seit tausenden von Jahren entlang der Verlorenen Küste lebt und dass er die Rohstoffquellen der Küste vor denjenigen beschützt, die das Land ausbeuten wollen. Seine jüngsten Missetaten sind nur sein Weg, das neueste Vordringen der Zivilisation abzuwehren.
Einer von Vielen: Der Teufel von Sandspitze wird manchmal in Begleitung anderer hiesiger Legenden und Spukgestalten gesehen, meistens mit einem weißen Hirsch, dem Geist eines jungen Mädchens und einem Zombie ohne Füße.
James Jacobs
Chefredakteur, Pathfinder
Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: David Siegel, Stefan Beate
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