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Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
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Endlich: Die Geheimnissucher
Mittwoch, 2. September 2009
Die Veröffentlichung derPathfinder Chronicles: Sucher der Geheimnisse (Seeker of Secrets) verzögerte sich um eine ganze Weile, was vielleicht an einigen fiesen Flüchen lag,die von zu neugierigen Chronik-Schreibern, die in verbotenem Wissen suchten, zum Leben erweckt wurden. Jetzt ist das Buch endlich draußen, und das bedeutet, dass es Zeit für eine Vorschau ist. Dieses Mal handelt es sich dabei um einen Auszug aus einer der vielen Biographien bemerkenswerter Kundschafter und um einen Fingerzeig darauf, wie einige mächtige Individuen ihre Ionensteine mit ihrem Fleisch verbinden, um ihre Schätze zu sichern.
Eliza Petulengro: Absaloms neueste Kundschafterhauptfrau stammt aus dem kriegserschütterten Galt. Sie ist eine talentierte Seherin mit einem photographischen Gedächtnis für Texte, Namen und Gesichter. Sie ist eine leise auftretende, höfliche Person, die die angenehme Angewohnheit hat Neulinge bereits nach dem ersten Zusammentreffen mit ihrem Namen anzusprechen. Aber auch wenn sie eher wie ein Bücherwurm wirkt ist das nur eine Fassade, um Freier abzuhalten und ihre Angelegenheiten geheim zu halten.
Ionensteine implantieren: Nicht alle Geheimnisse der Ionensteine gingen mit den Azlanti unter. Während die Ersten Menschen die innewohnenden Kräfte der Steine beherrschten und neue Eigenschaften enthüllten oder sie mit Maschinen verbanden, erforschten die Thassilonier die Wechselwirkung der Steine mit Geist und Körper. Mit der Zeit entdeckten sie ein Mittel, wie man die Steine in den Körper implantieren kann. Dieser Prozess, der ursprünglich für unumkehrbar gehalten wurde, bewahrt den Ionenstein davor, beschädigt oder gestohlen zu werden, während er dennoch seinem Träger die volle Kraft bietet.
Sean K Reynolds
Developer, Pathfinder Chronicles
Übersetzer: Anthony J. Calabria
Lektorat: Björn Arnold
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Die Prinzen der Dunkelheit
Montag, 3. August, 2009
Wes ist ein wirklich unheimlicher Typ. Er ist immer Schwarz und Rot angezogen, lächelt niemals,
entzündet unheimliche Kerzen auf seinem Schreibtisch und seine Stimme ist ein gruseliges Zischen.
Wer könnte sich besser dazu eignen, das Buch der Verdammten, Bd. 1, Die Prinzen der Dunkelheit zu schreiben?
Dieses Buch ist ein Sieben-Gänge-Menü des Wissens über die Hölle, die Teufel und über Asmodeus. Es enthält Beschreibungen aller Neun Kreise der Hölle und über die in jedem Kreis herrschenden Erzteufel (wie Dispater, den Eisenfürsten von Dis). Darüber hinaus enthält es neue höllische Zauber und magische Gegenstände. Ihr findet darin eine neue Prestigeklasse, den Diabolisten (und seinen besonderen Tiergefährten, den Imp), Informationen über den Einfluss der wahren Namen und Siegel der Kontrolle über Teufel. Und ihr erfahrt etwas über den Auf- und Abstieg innerhalb der Hierarchie, lernt fünf neue Arten von Teufeln (darunter z.B. die Levaloch, die Soldaten Malebolgias kennen und lest Auszüge aus einem uralten Buch über die Hölle und die Herkunft des Asmodeus höchstselbst, das von einem verbannten Engel verfasst wurde. Das Artwork ist wunderschön und aussagekräftig, da hat Art Director Sarah Robinson sich wieder einmal selbst übertroffen und damit ein wundervolles Buch über den ultimativen Ort des Bösen geschaffen.
Sean K Reynolds
Entwickler, Pathfinder Chronicles
*Wes ist eigentlich sehr nett, offen, und es macht viel Spaß, mit ihm zu arbeiten. Und nein, ich sage das nicht bloß weil er zischt. Und zwar oft.
Übersetzung: Antony J. Calabria
Lektorat: Björn Arnold
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Illustrationen: Eva Widermann
Das Buch der Verdammten: Der Häreticus und die Erinyenkönigin am Tag der Arbeit
Montag, 07. September 2009
Ahh, der Tag der Arbeit! Ein Tag an dem man ausspannen und mit Freunden zusammen sein kann, an dem man eines der letzten Sommerwochenenden der nördlichen Hemisphäre genießen kann. Es sei denn natürlich, man ist ein Häreticus aus dem Buch Prinzen der Hölle: Das Buch der Verdammnis, Teil 1 (Princes of Darkness, Book of the Damned Volume I ). Dann hat man nämlich wahrscheinlich noch nie auch nur einen einzigen Tag mit ehrlicher Arbeit verbracht. Es gab nur Bier, Bratwurst und die Korruption aktuell existierender Religionen zum Bösen hin. Der Typ hat sich wirklich gehen lassen, er wiegt wahrscheinlich um die 2300 Pfund! Und hier ist seine keifende Freundin, eine der Erinnyenköniginnen.
"Warum suchst du dir nicht endlich mal einen Job? Du hängst immer nur mit deinen blöden Freunden rum! Meine Mutter hatte ja vorhergesagt!" Hört sich an wie Zuhause, oder?
Sean K. Reynolds,
Entwickler, Paizo Publishing
Übersetzer: Anthony J. Calabria
Lektorat: Björn Arnold
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Erste Vorschau auf den Aashügel
Donnerstag, 3. September 2009
Der Aashügel (Carrion Hill) ist ein Stadtabenteuer für Helden der Stufe 5. mit vielen Horrorelementen im Stil von H.P. Lovecraft`s "Das Grauen von Dunwich (The Dunwich Horror)". Vollgestopft mit großartigen Elementen des Mythos enthält dieses Buch Hinweise auf die Äußeren Götter, auf unterirdische Ghul-Gemeinschaften und (natürlich) auf die Brut des Yog-Sothoth. Hier ist ein kurzer Ausblick... wendet euren Blick ab wenn euer Wille schwach ist!
Sean K Reynolds
Entwickler, Pathfinder-Module
Übersetzer: Anthony J. Calabria
Lektorat: Björn Arnold
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Das Titelbild für den GameMastery Guide
Montag, 05. Oktober 2009
Ich hab vielleicht früher schon mal erwähnt, dass es Karzoug, dem Oberbösewicht unseres ersten Pathfinder-Abenteuerpfads, gar nicht fremd war, Spielercharaktere zu peinigen. In meiner Heimkampagne war er einer der wichtigsten wiederkehrenden Charaktere, ein mächtiger Zauberer, die wahre Bedrohung im Schatten des Thrones eines bösen Kriegsherren. In meiner Heimkampgne kämpfte er mit einer Sense und hatte bereits die Transformation in einen Leichnam vollzogen. Zwar war Gier keines seiner Hauptthemen, trotzdem war er immer noch das Musterbeispiel für einen "bösen Magier" in der Kampagne. Es nahm schließlich ein böses Ende mit ihm, als zwei Helden, der Barbar Verik und der Magier Zefram ihn ausgerechnet in der Tanzenden Hütte Baba Yagas stellten. Karzoug versuchte, die legendäre Quelle der Macht, die die Hütte darstellte, für seine eigenen bösen Ziele in Besitz zu nehmen. Natürlich verärgerte das die Baba Yaga, die aber dennoch nicht willens war, den SC einfach so den Zugang in ihre magische Festung zu gewähren. Und so schlichen sich diese beiden hochstufigen Helden voller Furcht durch die Hütte, immer auf der Hut nur nichts zu berühren oder gar zu zerbrechen. Sie vermieden jede einzelne Begegnung und jede Falle, weil sie plötzlich eine für sie völlig uncharakteristische Vorsicht an den Tag legten, die ihnen aber am Ende gute Dienste leisten sollte. Ich hatte eigentlich geplant, dass sie am Ende zur letzten Schlacht mit Karzoug zusammentreffen sollten, wenn sie einen Großteil ihrer Ressourcen in den Begegnungen mit den Bewohnern der Hütte verbraucht hätten. Als sie dann aber Karzoug mit einer Menge unverbrauchter Ressourcen erreichten, hielt ich diesen Vorteil für wohlverdient. Wie sich zeigen sollte, brauchten sie diesen Vorteil sogar, da Karzoug schon in der ersten Auflage unseres Spiels eine echte Bedrohung darstellte.
Und als es dann an die Entscheidung ging, welchen Schurken man auf Golarion loslassen sollte, belebte ich den guten, alten Karzoug mit einer nicht unerheblichen Menge an Stolz und Nostalgie. Er hatte seine Spezialisierung geändert (vom Nekromanten zum Verwandlungszauberer), die Sense gegen eine Glefe eingetauscht und war befördert worden ( von der Macht hinter zu der auf dem Thron), in vielen anderen Dingen blieb er aber ganz der Alte. Natürlich war es einer der surrealeren Moment in meiner Karriere, dass Wayne Reynolds ihn illustrierte. Und ihn jetzt auf dem Titelbild für unseren bald erscheinenden GameMastery Guide wiederzusehen, bringt mir dieses surreale Gefühl von Stolz wieder zurück. Wayne Reynolds hat einen fantastischen Job und Karzoug zum Inbegriff des "übermächtigen Magiers" gemacht. Schaut euch nur mal einen Moment lang seinen Besitz an! Ein Imp in einem Käfig, ein Blauer Drache als Haustier, wie nebenbei aufeinandergestapelte Zauberbücher, eine verrückte Kristallkugel, um die herum irgendeine Apparatur angebracht wurde, ein Thron, der möglicherweise sehen kann - und das kratzt gerade mal an seiner magischen Ausrüstung, die für ihn bereitsteht, um den nächsten SC zu fällen, der ihm in den Weg tritt!
James Jacobs,
Chefeditor Pathfinder
Übersetzung: Björn Arnold
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