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Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Wormys_Queue:
Saat und Ernte!
Freitag, 07. Dezember 2007
Eines der innovativsten Dinge, die ich je in D&D gesehen habe, geht auf das ursprüngliche Ravenloft-Abenteuer zurück, indem die Motivation der Schurken, die Platzierung der Schätze und die Ziele, die im Abenteuer zu erreichen waren, vom Ergebnis einer anfangs im Spiel ausgespielten Wahrsagersitzung abhängig waren. Noch Jahre später erinnere ich mich an die Überraschung und die Spannung, die mich ergriff, als ich zum ersten Mal durch das Abenteuer blätterte. Und mit dem zweiten Abenteuerpfad im Kundschafter (Pathfinder), dem „Fluch des Purpurthrones“ (Curse of the Crimson Throne), werden wir etwas ganz ähnliches versuchen.
Das Kartenspiel Saat und Ernte (Harrow Deck) ist unser Werkzeug, das wir in diesem Abenteuerpfad für Weissagungen verwenden werden. Das Deck selbst enthält 54 Karten, bestehend aus sechs Farben zu je neun Karten. Zwar sind die sechs Farben und die Kartenillustrationen im Spiel selbst als „in Character“ konzipiert, allerdings ziehen sie einen großen Teil ihrer Inspiration auch aus der Mechanik des Spiels selbst. Die sechs Farben des Decks symbolisieren jeweils eines der sechs Grundattribute eines jeden Charakters: Stärke, Geschicklichkeit, Konstitution, Intelligenz, Weisheit und Charisma. Und zu jeder dieser sechs Farben haben wir neun verschiedene Karten, eine für jede der neun Gesinnungen. Wir haben also eine chaotisch böse Weisheitskarte, eine neutral gute Stärkekarte, eine rechtschaffen neutrale Geschicklichkeitskarte und so weiter.
Natürlich verstecken die Illustrationen jeder Karte ihre Entstehung aus den Regeln heraus hinter Symbolen und Metaphern, ihr braucht also keine Angst zu haben, dass irgendwelche verrückten metagame-bedingten Seltsamkeiten auftreten (Ich zweifle sehr daran, dass ihr einen Varisianer jemals etwas wie „dieser chaotisch böse König hat ein sehr geringes Charisma“ sagen hören werdet). Das Erntedeck selbst ist ein uraltes Werkzeug, das von den Varisianern für Weissagungen benutzt wird, um die Zukunft und das Schicksal vorherzusehen. Stellt es euch als eine Rollenspielversion des Tarotdecks vor.
Auch die Abenteuer aus „Fluch des Purpurthrones“ sind thematisch mit den sechs Farben des Kartenspiels verbunden, und während Ihr euch durch diese neue Kampagne hindurchspielt, können Lesungen mit dem Deck euch wertvolle Einsichten, hilfreiche Boni und sogar unerwartete Risiken und Gefahren eröffnen. Ihr dürft einige mit Saat und Ernte verbundene, in der Kampagne wiederholt auftretende Themen erwarten, wir werden aber sogar darüber hinausgehen. Die Spieler werden das Talent „Geerntet“ auswählen können, mit dem sie Karten aus dem Deck ziehen und damit hoffentlich das Glück zu ihren Gunsten ändern können. Sie können eine zwielichtige Bar in Korvosas Hafenviertel besuchen und dort ihre Schätze im Kartenspiel „Türme“ verspielen, einem von geschmackslosen Halunken unter Benutzung von Saat und Ernte erfundenen Glücksspiel (das von den Industriegrößen Jason Bulmahn, Mike Selinker und Teeuwynn Woodruff designt wurde). Und genau wie das „Deck of Many Things“ , das durch das Tarot inspiriert wurde, wartet vielleicht auch ein sehr mächtiges Saat und Ernte-Spiel voller Magie darauf, zu einem gewissen Zeitpunkt während des „Fluchs des Purpurthrones“ das Chaos und Tumult in eure Gruppe zu tragen.
Und was das beste daran ist?
Wir stellen für euch ein Spiel „Saat und Ernte“ her, dass Ihr als Teil eurer Kampagne, für eigene Lesungen oder als von Fantasy angehauchtes Kartenspiel verwenden könnt, das einfach nur Spaß macht.. In den nächsten Wochen zeigen wir euch hier im Blog die Zeichnungen, die Kyle Hunter (Anm. d. Übersetzers: der Schöpfer der Downer-Comic im alten Dungeon Magazine) für „Saat und Ernte“ entworfen hat. Haltet die Augen offen und versucht mal herauszufinden, welches Bild zur chaotisch bösen und welches zur rechtschaffen guten Karte der Stärke gehört!
James Jacobs.
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
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Heute blicken wir auf eines der bereits erschienenen GameMastery Module an, dass sich vor allem an die Freunde von Stadtabenteuern richtet.
Spoiler für U1: Gallery of Evil!!!
Die Macht eines Bildes
Donnerstag, 06.September 2007
Da Die Sieben Schwerter der Sünde ( Seven Swords of Sin ) unser Lager verlassen haben und sich auf dem Weg in die Briefkästen unserer Kunden befinden, ist der Zeitpunkt gekommen, den Blick auf das nächste GameMastery Modul zu richten. Im September veröffentlichen wir U1: Die Galerie des Bösen ( Gallery of Evil). Bei diesem Modul handelt es sich um unser erstes Stadtabenteuer (daher auch der Code 'U'), weswegen wir es für angemessen hielten, mit der Erkundung eines Stadtteils von Absalom zu beginnen, einer der wichtigsten Städte in Golarion. Diese riesige Metropole liegt auf der Insel Kortos im großen Binnenmeer, was ihr in dieser Region eine besondere Wichtigkeit verleiht.
Die Galerie des Bösen konzentriert sich insbesondere auf das Meisterquartier (Ivy District), in dem viele der einflussreichsten Künstler und Handwerker der Stadt beheimatet sind. Es ist allerdings nur natürlich, dass sich das Abenteuer mit der dunkleren Seite der Kunst beschäftigt, mit einem verrückten Meister, der seine Werke auf seine arglosen Kritiker loslässt. In den nächsten Wochen werden wir einige Teile dieses Moduls tiefer gehend untersuchen, für jetzt soll es aber mit einem unserer Lieblingsbilder und dem Klappentext des Abenteuers genug sein.
Kunst um des Mordes willen
Die großartige Stadt Absalom ist als Zentrum des Handels, der Ausbildung und der Kunst bekannt. Im Meisterquartier wohnen dutzende berühmte Künstler. Doch einer hat die Gabe, seine Bilder zum Leben zu erwecken und benutzt die Malerei, um schreckliche, auf Zerstörung versessene Monster zu beschwören. Können die Spielercharaktere den verrückten Maler aufhalten, bevor er seine Kunst perfektioniert?
Die Galerie des Bösen ist ein Stadtabenteuer für Charaktere der achten Stufe und vollkommen mit dem beliebtesten Rollenspiel der Welt kompatibel. Das Abenteuer enthält Details über das Meisterquartier in der Metropole Absalom wie auch über das Haus des teuflischen Künstlers und seiner pervertierten Werke. Die SC müssen die tödlichen Gemälde aufspüren und die wahre Identität des Künstlers aufdecken, der hinter alledem steckt.
Dieses Abenteuer präsentiert die ersten Informationen über die Metropole Absalom, einer der größten Städte in der Kampagnenwelt der Chroniken der Kundschafter.
Jason Bulmahn,
Produktmanager GameMastery
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
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Vorschau: Das Korvosa-Handbuch
Freitag, 11. Januar 2008
„Die Chroniken der Kundschafter: Das Korvosa-Handbuch“ (Pathfinder Chronicles: Guide to Korvosa ) ermöglicht einen genauen Blick auf den Stadtstaat Korvosa. Genießt diese Innenillustrationen als Vorschau auf diese zivilisierte und hochkultivierte Stadt.
Vorschau: Die Henkersschlinge
Freitag, 18. Januar 2008
Anbei eine kleine bildliche Vorschau auf unser gespenstisches Stadtabenteuer „Die Henkersschlinge“( U2: Hangman's Noose). Frohe Alpträume!
Vorschau: Die Golarion-Landkarte
Donnerstag, 24. Januar 2008
Hier ist ein erster Blick auf Golarion, die spannende Welt der Pathfinder-Kampagnen und der GameMastery-Module. Von den Grenzen Varisias über die teufelsverderbten Städte Cheliax' bis hin zur eiskalten Feste der Mammutfürsten wird sie euch bestimmt in ihren Bann ziehen.
Anmerkung: Die Karte ist noch nicht fertig, sondern noch in Arbeit.
Carolyn Mull, Paizo,
stellvertretende Verkaufs- und Marketingleiterin
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
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Die Jagd geht los!
Montag, 11. Februar 2008
Eines der Probleme, das ich in den meisten Spielsystemen erkannt habe, ist die Notwendigkeit, die Geschwindigkeit einer Kreatur festzulegen und mit einem Wert zu versehen. Geschwindigkeit ist vor allem zu Beginn eines Kampfes sicher ein wichtiger Wert, der aber einen unglücklichen Folgeschluss nach sich zieht. Man ist im Vergleich zu allem anderen immer schneller oder langsamer oder auch gleich schnell. Anders gesagt... Verfolgungsszenen sind in Rollenspielen ein echtes Problem, da die statischen Geschwindigkeitswerte garantieren, dass man einen langsameren Feind auf alle Fälle fängt, aber auch, dass man NIEMALS an einen schnelleren oder auch nur gleich schnellen Feind herankommen wird. Was sehr schade ist, da Verfolgungsszenen das Potential für sehr spannende Begegnungen haben (wie jeder bestätigen kann, der einen der Filme French Connection, Jäger des verlorenen Schatzes oder einen der Bourne-Filme gesehen hat).
Unzählige Spieldesigner haben sich im Lauf der Jahre verschiedene Möglichkeiten ausgedacht, wie man Verfolgungsszenen in einem Rollenspiel simulieren kann. Einige der Lösungen sind schnell und elegant, andere unnötig komplex und langweilig. Meiner Meinung nach sollten Regeln für Verfolgungsszenen schnell, einfach und spannend sein, und als ich erkannte, dass in Nicolas Logues „An der Grenze zur Anarchie“ (Edge of Anarchy) eine spannende Verfolgung in den Dach-Slums von Korvosa (einer von den Einwohnern „die Schindeln“ genannte Region) stattfinden würde, wusste ich, dass ich hier und jetzt die Gelegenheit hatte, mich an meinen eigenen Regeln für Verfolgungsszenen zu versuchen.
Leider habe ich hier nicht den nötigen Platz, um in die Details der neuen Regeln zu gehen, das Grundkonzept lautet aber wie folgt: Das Gebiet, in dem die Verfolgung stattfindet wird durch mehrere Papierstücke repräsentiert, auf denen Fertigkeitsproben aufgeschrieben sind, die man bestehen muss, um Hindernisse zu überwinden. Ein Charakter kann sich wahlweise nur ein Papierstück pro Runde weiterbewegen, er kann aber auch mehrere verschiedene Fertigkeitsproben versuchen, um sich zwei oder drei Stücke in einer Runde weiterzubewegen, wobei er das Risiko eines Sturzes oder einer anderen Verzögerung auf sich nimmt, um die Lücke zwischen sich selbst und seiner Beute zu schließen. Sicherlich ist das eine noch abstraktere Simulation als die aus dem Kampf bekannte, aber die Schnelligkeit, in der man das so ausspielen kann, ist natürlich extrem hilfreich, wenn man das Gefühl eines Geschwindigkeitsrausches während einer Verfolgung durch gefährliches Terrain erzeugen will. Das letzte, was man während einer Verfolgungsszene haben will, sind schließlich gelangweilte Spieler!.
James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
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Ein kostenloses Spielerhandbuch!
Freitag, 15. Februar 2008
In nur wenigen Wochen werden wir mit der Auslieferung des ersten Teils von „Der Fluch des Purpurthrones“ (Curse of the Crimson Throne), der zweiten Kundschafterkampagne beginnen. Und wie schon für „Das Erwachen der Runenfürsten“ (Rise of the Runelords) haben wir auch diesmal ein 16-seitiges Spielerhandbuch geschaffen, dass nicht nur für die Charaktergenerierung für die neue Kampagne von Nutzen ist, sondern euch auch dabei hilft, die Stadt Korvosa kennen zu lernen, da dort der größte Teil von „Fluch des Purpurthrones“ stattfindet.
Und wie schon das Spielerhandbuch: Das Erwachen der Runenfürsten (Rise of the Runelords Player's Guide), ist auch das Spielerhandbuch: Der Fluch des Purpurthrones als PDF kostenlos. Ihr könnt es ab sofort hier herunterladen (7.6MB zip PDF).
Das 16-seitige Produkt ist mit allen Arten Fluff und Crunch vollgepackt. Es beginnt mit einem Überblick über Korvosa, die größte Stadt Varisias, inklusive Anmerkungen über die verschiedenen Viertel und die wichtigen NSC, auf die eure Charaktere vielleicht treffen könnten. Als nächstes kommen Anmerkungen darüber, wie die Grundklassen und -Völker in Korvosa repräsentiert werden, gefolgt von einigen neuen Ausrüstungsgegenständen, Waffen und Rüstungen (manche davon erschienen schon im Spielerhandbuch: Das Erwachen der Runenfürsten, andere, wie z.B. der Sägezahnsäbel, die Doktorenmaske oder der XXX (sic!), sind brandneu. Außerdem sind mehrere neue Talente über die PDF-Datei hinweg verstreut (z.B. eines, dass den Fans der Armbrust endlich die notwendige Aufmerksamkeit schenkt). Auf den letzten Seiten stellen wir euch mehrere verschiedene Hintergrundeigenschaften vor, die ihr für euren neuen Charakter auswählen könnt, um ihn damit sofort in das erste Abenteuer aus dem „Fluch des Purpurthrones“, „An der Grenze zur Anarchie“ (Edge of Anarchy) einzubinden. Oh, und außerdem ist auch der Kalender Golarions endlich in Druck gegangen. Ihr müsst also nicht mehr alte Blogeinträge durchsuchen, um herauszufinden, welchen Wochentag in welchem Monat wir gerade haben!
Ladet euch also das kostenlose Spielerhandbuch auf euren Rechner, holt eure sechsseitigen Würfel hervor und würfelt ein paar Atributswerte aus! Bevor die Kampagne zu ihrem Ende kommt, wird Korvosa noch aller Helden bedürfen, die die Stadt bekommen kann!
James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)
Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
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