Medien & Phantastik > Multimedia - Spiele

Fallout 3

<< < (5/140) > >>

Ralf:
Bei aller Liebe für Holkins, was er sagt ist nicht automatisch wahr und in dem Fall hat er meiner Meinung nach schlicht und ergreifend nicht recht.
Rundenweise Kämpfe sind eben kein Relikt vergangener Zeiten, sondern eine ganz normale Spielform, die nun mal im Moment zu Händen der CS-Kiddies leider aus der Mode gekommen ist. Es ist deshalb kein Wunder, wenn den verbliebenen Fans also wenn sie "Fallout" hören das Wasser im Mund zusammenläuft. Und sie sie anfangen lauthals danach zu schreien, dass eine ihrer letzten TurnBased-Bastionen nicht auch noch fällt, nur um mehr Leute anzusprechen.

Bluerps:

--- Zitat von: Ralf am  7.06.2007 | 15:08 ---Bei aller Liebe für Holkins, was er sagt ist nicht automatisch wahr und in dem Fall hat er meiner Meinung nach schlicht und ergreifend nicht recht.
--- Ende Zitat ---
Ich hab auch nicht behauptet das er immer recht hat. Ich stimme ihm nur in diesem speziellen Punkt zu, sonst nichts.

Und es ist richtig das rundenbasierende Kämpfe nett sind, aber sie sind nicht nötig um ein gutes Rollenspiel im allgemeinen und ein gutes Fallout im speziellen zu machen.


Bluerps

Blizzard:

--- Zitat von: Chiungalla am  6.06.2007 | 17:50 ---Gerade bei einem Endzeit-/SciFi-Spiel fände ich auch Ansätze aus Egoshootern viel passender als bei Oblivion.

--- Ende Zitat ---
Dann spiel S.T.A.L.K.E.R.

Ich kann Ralf nur beipflichten: Die rundenbasierten Kämpfe waren neben der tollen Atmosphäre eines DER Highlights aus/von Fallout 1 und Fallout 2. Dass man in Fallout Tactics die Wahl zwischen Kämpfen in Echtzeit und rundenbasierten Kämpfen hatte, spielt eigentlich überhaupt keine Rolle, denn das Spiel(abgesehen davon dass es deutlich schlechter war als seiner beiden RPG-Vorgänger) hatte ausser dem Titel und der Atmo nicht mehr viel mit denen gemeinsam.

Ich fand auch die Lösung von KotoR und Baldur's Gate zugegeben etwas suboptimal. Vorgegaukelt wurde dank "Pausentaste" keine Hektik-doch genau das Gegenteil war der Fall. Man konnte die gar nicht oft genug (und vor allen Dingen schnell genug) drücken, um doch noch irgendwelche Änderungen während des Kampfes vornehmen. Zudem machten diese Spiele paranoid, die ganze Zeit Zocken mit ständig einem Finger auf der Leertaste :gaga:.
Hach, was habe ich mich bei den Spielen nach einem einfachen rundenbasierten Modus wie aus Fallout&anderen Konsorten des rundenbasiereten Kampfes gesehnt. In Ruhe überlegen. In Ruhe Befehle geben. In Ruhe die Spielfigur ziehen. Leicht nervös überlegen, was der Gegner da in seinem "verstecktem Zug" wohl grade angestellt hat...
hachja, das waren noch Zeiten *schwelg in Erinnerung*
Okay, bei Arcanum fand ich es nett, dass man auswählen konnte zwischen Echtzeit und rundenbasierten Kämpfen-sowas wäre bei Fallout 3 für mich auch ok.


--- Zitat von: Bluerps am  7.06.2007 | 16:14 ---Und es ist richtig das rundenbasierende Kämpfe nett sind, aber sie sind nicht nötig um ein gutes Rollenspiel im allgemeinen und ein gutes Fallout im speziellen zu machen.
Bluerps

--- Ende Zitat ---
Ich würde selbst heute noch ein RPG mit rundenbasierten Kämpfen dem eines mit Echtzeitkämpfen jederzeit vorziehen. Ja, rundenbasierte Kämpfe sind nicht unbedingt notwendig für ein gutes RPG, für ein gutes Falloutspiel sind jedoch unerlässlich.
Ich sehe das Genre der Spiele mit rundenbasierten Kämpfen ebenfalls noch längst nicht als ausgestorben an (auch wenn und das viele weis machen wollen die keine Ahnung haben^^). Es befindet sich halt grade-bzw. seit einiger Zeit in einer Flaute-andererseits welches Genre hat nicht schon mal ne Flaute erlebt? Ich erinnere da nur an die Adventures & Wi-Sims...Daher wäre eigentlich in absehbarer Zeit ein guter Zeitpunkt, um diese Flaute zu beenden  :P
Dass sich Spiele mit rundenbasierten Kämpfen auch in der heutigen Zeit noch sehr gut verkaufen und sich damit einer grossen Beliebtheit erfreuen hat HoMM V jüngst eindrucksvoll gezeigt.

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Blizzard am  8.06.2007 | 01:07 ---Ich fand auch die Lösung von KotoR und Baldur's Gate zugegeben etwas suboptimal. Vorgegaukelt wurde dank "Pausentaste" keine Hektik-doch genau das Gegenteil war der Fall.
--- Ende Zitat ---
Ja, Baldurs Gate war irgendwie hektisch.

Aber schau dir mal Spiele wie X-Conm 3 Apocalypse oder Battle Bugs an:
Im Prinzip wie baldurs gate: Echtzeitkämpfe mit Pausenmodus. Trotzdem kam es hier nie zur Hektik. Man hat die Pausentaste gedrückt, seine Befehle gegeben, konnte sehen, wie seine Einheiten handelten und hat dann erst nach einer Weile wieder die Pausentaste gedrückt. Bei speziellen Situationen wird in X-Com 3 automatisch die Pause aktiviert (z.B. neuer Gegner taucht auf), ansonsten ist es aber auch nciht wichtig, ob man die Pausentaste jetzt drückt oder erst eine Sekunde später. Hektik kam in den beiden Spielen nie auf.

Camouflage:

--- Zitat von: Blizzard am  8.06.2007 | 01:07 ---Vorgegaukelt wurde dank "Pausentaste" keine Hektik-doch genau das Gegenteil war der Fall. Man konnte die gar nicht oft genug (und vor allen Dingen schnell genug) drücken, um doch noch irgendwelche Änderungen während des Kampfes vornehmen. Zudem machten diese Spiele paranoid, die ganze Zeit Zocken mit ständig einem Finger auf der Leertaste :gaga:.
--- Ende Zitat ---

Wenn man solche nützlichen Features wie die automatische Pause (z.B. beim Auftauchen von Gegnern oder jeweils zum Rundenanfang) nicht nutzt, dann wird's natürlich hektisch.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln