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D&D 4e Smalltalk

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Arldwulf:

--- Zitat von: Wellentänzer am 27.10.2013 | 17:17 ---Jau. Vor allem zwackt D&D4 der Runde und insbesondere dem SL wahnsinnig viele Ressourcen für formale Zwecke ab. Das fängt ja schon bei der Rundenorganisation an, denn man benötigt Battlemaps, Figürchen, ausgedruckte Charakterzettel eines eventuell nicht allen Spielern zugänglichen Online-Tools, Hilfen bei der Charakterplanung und -entwicklung etc. pp. Das gilt natürlich auch für D&D3.X, logo, aber in tendentiell geringerem Maße. Bei anderen Spielen brauche ich Papier, Würfel und Bleistifte.

--- Ende Zitat ---

Was natürlich für die 4e eigentlich genauso gilt. Ich hab vielleicht in 20% der Runden erlebt dass alle Spieler ausgedruckte Charakterblätter aus dem Builder nutzten. Der ist natürlich praktisch. Aber am Ende steht dort halt auch nichts anderes als auf jedem anderem Charakterblatt.

Und Hilfen bei der Charakterplanung? Bei einem Spiel in dem die Spanne zwischen optimiert und unoptimiert vergleichsweise klein ist? Letztlich fährt man in den meisten Gruppen mit "nimm was für dich gut klingt" ganz gut. Einfach weil s viel weniger Wege gibt einen Charakter zu verskillen, und man mit retraining eh wieder viel bessern kann.

Battlemaps sind sicher eines der häufigsten genutzten Dinge die du da aufzählst. Und ich liebe die Dinger eigentlich, bau auch selbst welche aus kleinen Steinplättchen und mit Kreide beschreibbaren Tafeln, so dass man dort in die Ritzel Mauern einbauen kann. Ich sammeln sie. Aber ich habe trotzdem nur in gut der Hälfte meiner  4e Runden Battlemaps verwendet. Einfach weil das Spiel davon profitiert. Es wird schneller, da man weniger Minis herumschieben muss. Die Positionierung muss man natürlich im Kopf behalten, und meist notiere ich die auch in anderer Form. Aber es gibt halt nichts wofür man die Battlemap wirklich braucht. Natürlich auch nicht für "ich lass ihn ins Leere laufen und tausch mit ihm den Platz" oder "ich schubse den Ork mit einer Donnerwelle 10 Meter bis ins Feuer des Kamins"

Gegenüber 3.5 wurden ohnehin genug Regeln vereinfacht. Gelegenheitsattacken, Bewegungsregeln, Zauberschablonen und Aktionsarten wie die Full Attacke welche Positionierungsangaben und genaue Entfernungen benötigen. Selbst solche Regeln wie die Schleichenregeln.

Es ist viel seltener wichtig ob ich nun 1,5 oder 3 Meter vom Gegner weg bin. Wie gesagt, ich finde Battlemaps eigentlich toll, und sie haben auch viele Vorteile. Aber wenn mir jemand ernsthaft erzählt er könne nicht beschreiben dass ein Gegner ein paar Meter zurückgeworfen wird ohne dass dabei eine kleine Figur auf einem Kästchenmuster verschoben wird frage ich mich ob derjenige beim Rollenspiel als Hobby richtig aufgehoben ist.

Arldwulf:

--- Zitat von: Wellentänzer am 27.10.2013 | 17:17 --- Schließlich muss noch die Erzählung immer wieder synchron gebracht werden

--- Ende Zitat ---

Was meinst du damit eigentlich?

Slayn:

--- Zitat von: Arldwulf am 27.10.2013 | 18:11 ---Was meinst du damit eigentlich?
--- Ende Zitat ---

Klingt nach dem klassischen Problem mit der glaubhaften Spielwelt. Gerade wenn man etwas langsamer spielt, immer wieder an die gleichen Orte zurückkehrt, ist es schon auffällig, wenn plötzlich keine Stufe 1 Goblins mehr rumrennen, sondern Stufe 22 Goblins.

Arldwulf:
Warum sollten sie auch? Gibt doch genug andere Monster, und an das Level der Spielercharaktere muss man die Monster ohnehin nicht anpassen. Erst recht nicht so plump.

Und was hat das mit der Erzählung zu tun?

Thandbar:
Im vorletzten "DorpCast" gab es eine sehr schöne Beschreibung einer D&D4-Kampagne, die ich nur weiterempfehlen kann. (Ab Stufe, äh, Minute 64 anzuhören.)

http://www.die-dorp.de/index.php/dorpcast/1805-dorpcast-episode-14-unsere-besten-kampagnen

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