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D&D 4e Smalltalk

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Wellentänzer:

--- Zitat von: Selganor am  1.11.2013 | 11:47 ---@Thandbar

Vergleichst du in dem Beispiel nicht Aepfel (Story) mit Birnen (Gruppenwohl)?
--- Ende Zitat ---

Ja klar. Es ist sogar das Ziel, genau das deutlich zu machen: Äpfel (Story) und Birnen (Herausforderung) sind partiell unvereinbar. Man kann da zwar verschlimmbessern, etwa wie von Dir vorgeschlagen. Die grundlegende Inkompatibilität bekommt man dadurch aber nicht mal im Ansatz aufgelöst. qed sozusagen.

Thandbar:

--- Zitat von: Selganor am  1.11.2013 | 11:47 ---@Thandbar

Vergleichst du in dem Beispiel nicht Aepfel (Story) mit Birnen (Gruppenwohl)?
--- Ende Zitat ---

Ich habe das meines Wissens nach gar nicht miteinander verglichen. Verglichen habe ich LoA und die 4E miteinander, wie sie an der Schnittstelle zwischen persönlicher Charakterstory und Fähigkeiten des Charakters operieren. Während LoA einen Spieler generell belohnt, der den Fluff eines Chars einbringt, verhält sich die 4E dahingehend neutral. Es kann mal taktisch sinnvoll sein, seinen Charakter auszuspielen, das andere Mal kann es von Nachteil sein, so dass ein Konflikt zwischen Charakterdarstellung und Effizienz erzeugt wird.

Da Tode zum TPK führen können und schon an sich nicht gerade billig sind, finde ich es nachvollziehbar, wenn Spieler in einem solchen System im Zweifelsfall lieber effizient spielen möchten. Im übrigen wäre ich auf einen Mitspieler, der alle sterben lässt, um seine Drama-Rachestory durchzubringen, auch ziemlich sauer. Gerade in einem Spiel wie der 4E erwarte ich schon, dass meine Kollegen in den Kämpfen pragmatisch handeln und ich mich auf sie, gewissermaßen als taktische Ressource, auch immer verlassen kann. 

 

--- Zitat --- Nicht dass "Rache" eine Motivation waere die einen Paladin antreiben sollte, aber das ist ein anderes Thema ;)

--- Ende Zitat ---

Ich gehe davon aus, dass verschiedene Religionen dass Konzept der Rache unterschiedlich handhaben können. Und wenn ein Spieler mir sagt, dass sein grimmer Gott es gutheißt, wenn die Rache die Hiebe des Paladins umso leidenschaftlicher brennen lässt, um einen Dämon zu zerschmeißen, weiß ich nicht, warum ich als SL nach dem Motto '"sowas macht Dein Paladin aber nicht" da reinreden sollte. 

EDIT:


--- Zitat von: Selganor am  1.11.2013 | 11:47 --- D&D 4 hat erstmal keinen "Belohnungsmechanismus" fuer deinen Kampf gegen den Balor (andere Belohnungen wie z.B. persoenliche Quests gestalten sich oft schwierig da man ja gerne mit Gruppen auf gleichen XP spielt), 
--- Ende Zitat ---

Für solche Sachen finde ich übrigens "Boons" ganz toll. Da kann man Spieler dann schön dafür belohnen, wenn sie in ihrem Zirlen zum Erzmagier aufgestiegen sind oder sich die Mühe gemacht haben, den Kenku zu befreien, der über sagenhafte Kampftechniken verfügt.

Arldwulf:
Ja, boons und andere alternative rewards sind für so etwas wirklich schön - es ist eben durchaus so, dass der Paladin hier von den Ereignissen der Vergangenheit beeinflusst wird. Ebenso wie der Gegner speziell auf diesen reagieren kann. Auch als persönlicher Quest wäre das ganze denkbar wenn man einen Belohnungsmechanismus hereinbringen mag.

Aber ganz generell denke ich auch dass zumindest im Ausspielen des Charakters grössere Tiefe erreicht wird wenn es keine "du machst nun X, es sei denn du gibst dafür Ressource1 aus" Mechanik gibt. Echte Charaktereigenschaften und Gründe für Handlungen sind zu komplex um sie damit abzubilden, und niemand weiß besser was der Charakter tun sollte als sein Spieler.

Arldwulf:

--- Zitat von: Glgnfz am  1.11.2013 | 09:17 ---Wie wäre es denn mit dem Gedanken, dass der "Wettstreit" nicht zwischen den einzelnen Charakteren, sondern zwischen den Charakteren und den Herausforderungen der Spielwelt stattfindet?

--- Ende Zitat ---

das Problem hierbei ist: wie genau unterscheidet man dann noch diese Spielweise von Storyorientiertem Spiel? Denn 4e hat ja eine weite Definition was so eine Herausforderung eigentlich ist, von "finde den Weg nach...." über "überzeuge Graf xyz das er abc tut" zu "verhau ..." und "erfüll dir was du dir mal vorgenommen hast" und vielem mehr.

Vieles davon ist jedoch zwar herausfordernd, tritt aber aus Storygründen in den Weg der Spieler, nicht weil sie aktiv die größtmögliche Herausforderung suchen. Ich denke die Grenzen verschwimmen dort sehr leicht.

Slayn:

--- Zitat von: Arldwulf am  1.11.2013 | 19:12 ---das Problem hierbei ist: wie genau unterscheidet man dann noch diese Spielweise von Storyorientiertem Spiel? Denn 4e hat ja eine weite Definition was so eine Herausforderung eigentlich ist, von "finde den Weg nach...." über überzeuge Graf xyz das er abc tut" zu "verhau ..." und "erfüll dir was du dir mal vorgenommen hast"

Vieles davon ist jedoch zwar herausfordernd, tritt aber aus Storygründen in den Weg der Spieler, nicht weil sie aktiv die größtmögliche Herausforderung suchen. Ich denke die Grenzen verschwimmen dort sehr leicht.
--- Ende Zitat ---

Kann man ja testen, indem man mal mehrere Wahlmöglichkeiten gezielt als solche präsentiert und diese auch grob misch Schwierigkeitsgrad und Belohnung beziffert.

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