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D&D 4e Smalltalk
Glgnfz:
@Arldwulf: Sorry, ich verstehe nicht was du meinst. (Und ich habe es - bei Gott - viermal gelesen.)
Arldwulf:
Gemeint ist damit, das es schwierig ist festzulegen ob ein Hinderniss aus Storygründen da ist, oder weil die Spieler Hindernisse benötigen.
Will ich eine Story voranbringen, so wird diese zwangsläufig auch Rückschläge und Umwege enthalten, Schwierigkeiten auf dem Weg.
Definiere ich kompetitives (besser so? ^^) Spiel über das Überwinden dieser Schwierigkeiten, und gleichzeitig den Begriff Schwierigkeiten sehr weit so komme ich an einen Punkt an dem beide Spielweisen nicht mehr unterscheidbar sind. Wenn ein Erfolg auch heißen kann das es mir gelungen ist etwas über meine Vergangenheit herauszufinden, wie unterscheidet sich dies dann noch von storygetriebenem Spiel bei dem ich das gleiche tue?
Darum wollte ich den Begriff auf das Spiel "gegeneinander" einschränken. Im Zweifel auch "gegen den SL", das macht dort wenig unterschied. Für beides ist die 4e aber wohl schlecht geeignet, man kann dies einfach nur ungenügend mit der ganzen "say yes" Philosophie, Improvisationen und dem Einbringen der Charaktere über persönliche Quests und ähnliches in Einklang bringen.
ich kann halt nicht gleichzeitig gegen die Spieler (und auch nicht gegen andere Spieler) Spielen und ihnen dann dabei helfen ihre Ideen umzusetzen. Die Rolle des SL ist ganz klar auf Seiten der Spieler angelegt, genau wie die Spielercharakterrollen auf Zusammenspiel ausgelegt sind.
Hewisa (gone for good):
--- Zitat von: Wellentänzer am 1.11.2013 | 12:00 ---Die grundlegende Inkompatibilität bekommt man dadurch aber nicht mal im Ansatz aufgelöst. qed sozusagen.
--- Ende Zitat ---
Ich hab's schonmal geschrieben: Ich sehe da gar kein Problem. Während eines Kampfs sollte man eben taktisch denken und das Story-orientierte Spiel auf den Freestyle zwischen den Encountern beschränken. Die besten storyorientierten Runden waren ohnehin diejenigen, die mehr oder weniger als freeform stattfanden. Ein explizites Regelsystem stört mich dabei eh, da kann es noch so sehr behaupten, Story zu unterstützen.
In den Augenblicken, in denen das System zur Anwendung kommt, bin ich da eh aus dem Flow gerissen und muss dann wieder eintauchen.
Das ist aber nicht nur bei D&D der Fall, sondern bei so ziemlich allen anderen Spielen auch. Insofern verstehe ich nicht recht, wieso es bei D&D als Problem dargestellt wird. Wenn man ein Encounter an den anderen hängt, und nicht mal Szenen anbringt, die eben nicht durch das System als solches aufgelöst werden, dann braucht man sich nicht zu wundern.
Glgnfz:
--- Zitat von: Arldwulf am 1.11.2013 | 19:57 ---Gemeint ist damit, das es schwierig ist festzulegen ob ein Hinderniss aus Storygründen da ist, oder weil die Spieler Hindernisse benötigen.
Will ich eine Story voranbringen, so wird diese zwangsläufig auch Rückschläge und Umwege enthalten, Schwierigkeiten auf dem Weg.
Definiere ich kompetitives (besser so? ^^) Spiel über das Überwinden dieser Schwierigkeiten, und gleichzeitig den Begriff Schwierigkeiten sehr weit so komme ich an einen Punkt an dem beide Spielweisen nicht mehr unterscheidbar sind. Wenn ein Erfolg auch heißen kann das es mir gelungen ist etwas über meine Vergangenheit herauszufinden, wie unterscheidet sich dies dann noch von storygetriebenem Spiel bei dem ich das gleiche tue?
Darum wollte ich den Begriff auf das Spiel "gegeneinander" einschränken. Im Zweifel auch "gegen den SL", das macht dort wenig unterschied. Für beides ist die 4e aber wohl schlecht geeignet, man kann dies einfach nur ungenügend mit der ganzen "say yes" Philosophie, Improvisationen und dem Einbringen der Charaktere über persönliche Quests und ähnliches in Einklang bringen.
ich kann halt nicht gleichzeitig gegen die Spieler (und auch nicht gegen andere Spieler) Spielen und ihnen dann dabei helfen ihre Ideen umzusetzen. Die Rolle des SL ist ganz klar auf Seiten der Spieler angelegt, genau wie die Spielercharakterrollen auf Zusammenspiel ausgelegt sind.
--- Ende Zitat ---
Okay. Das verstehe ich! (Kann es aber nicht teilen)
Und ja - so ist "kompetitiv" viel besser. ;-)
Wellentänzer:
Weil D&D in den Encountern durch seine Ausrichtung storyorientiertes Spiel bestraft, besteht diese Inkompatibilität. Thandbar hat das oben auch mal beschrieben. Hier. Es ist halt aufgrund der Schnittstellen nicht so einfach möglich, quasi zwei Spiele in einem zu spielen, wie Du das vorschlägst. Aber wie gesagt: gerne bei einem Bierchen.
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