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D&D 4e Smalltalk

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Arldwulf:
Und das ist letztlich doch toll! Unterschiedliche Spielweisen bereichern das Spiel. Das ist doch auch was ich oben sage, man kann auf viele verschiedene Weisen spielen.

Für mich persönlich ist es zwar so dass die Spielercharaktere zwar harte Kämpfe gegen die Monster haben, der Spielleiter in diesen aber nicht parteiisch ist. Er ermöglicht halt Max dem Krieger genauso die Umsetzung von dessen toller Idee die die Monster in Schwierigkeiten bringt wie er selbige Monster im nächsten Moment ihm eine reinhauen lässt. Das Balancing ist auch hier wieder eine tolle Sache. Denn dadurch ist es viel leichter auch hier ein gutes Mittelmaß zu finden und vorab einzuschätzen wie sich welche Aktion auswirkt.

Aber ganz generell ist mein Ziel als SL weder die Spielercharaktere zu töten noch sie gewinnen zu lassen. Sondern nur fair zu sein. Die Bücher wurden mir da sicher zustimmen. Aber die Wahrheit ist doch: jeder kann dies für sich selbst entscheiden.

Crimson King:
An der Stelle kann man tatsächlich mal ruhigen Gewissens sagen, dass jemand ein Spiel falsch spielt.

Heinzelgaenger:
Wie in Feuersängers Thread bereits gesagt, bei 2nd Edition war das noch nicht so extrem; manch einer übernahm halt beim Nachfolger die ollen lowmagic Gewohnheiten.
D&D besteht ja auch aus mehr als nur dem Regelwerk.
Mach einer wollte zB die Realms wie gehabt aber mit besseren Regeln umwandern.

Grubentroll:
Seh ich eigentlich bei der 4E auch so.

Bisschen wie bei Space Hulk. Da ist der Genestealer-Spieler ja auch nicht der Spielleiter, sondern nur eine von beiden Parteien, die gewinnen will. (und das erwähne ich hier glaub ich, weil wir es damals am Anfang ein wenig so gespielt haben, als wäre es andersrum. Bis dann die Space-Marine-Spieler so gut geworden sind, dass mans ich nix mehr geschenkt hat. Ab da wurde es spannend).

Eigentlich ist das ja genau eine der Stärken von der 4E, sonst könnte man sich das ganze Balancing-Gedöns ja auch gleich sparen, und zB die Diskussion über die automatischen magischen Gegenstände wäre auch überflüssig.

Arldwulf:
Inwiefern? Für Balancing gibt es doch ganz andere Gründe, und wenn ich ernsthaft davon ausgehe "Mein Spielleiter spielt gegen mich" im Sinne des oben angesprochenem "ich kann ihm nicht vertrauen dass er ohne Battlemap Distanzen richtig angibt und nicht die Gruppe reinlegt" hilft mir Balancing doch ohnehin überhaupt nichts.

Ich denke man muss aber auch unterscheiden zwischen: ich spiel die Monster hart und so wie sie aus deren Sicht am besten agieren" und "ich spiele gegen die Spieler und will gegen sie gewinnen, selbst wenn ich sie dafür austricksen muss"

Das erste ist im Rahmen des Spielerhandbuchs, das zweite nicht mehr. Aber ich denke auch die meisten spielen Variante 1. Vertrauen ihrem Spielleiter. Darum ging es oben, es gibt keinen Zwang dass man ohne Battlemap plötzlich nur noch nahkampf machen kann. Und beim Feuerball nie weiß wen man trifft.

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