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D&D 4e Smalltalk
Glgnfz:
Tja...
Crimson King:
Jap. Schlag einfach weiter Schrauben mit dem Hammer in die Wand, weil's potenziell schneller geht als mit Bohrmaschine, Dübel und Schraubendreher. So lange niemand sonst auf die Idee kommt, du könntest Recht haben, entsteht ja auch kein weiterer Schaden.
Arldwulf:
--- Zitat von: Praesi am 7.11.2013 | 14:57 ---Das kann ICH nicht! Und von den alten Hasen, mit denen ich 4e gespielt habe konnte das ebenfalls KEINER! Und schneller schon mal gar nicht!
Und jetzt mal ehrlich: Du willst mir weismachen, daß Du eine durchschnittlich große Battlemap mit sagen wir mal 30x30 (also 900) Feldern und 1 oder 2 Gebäuden, ein bisschen difficult terrain und etwas cover inklusive 4 Spielerfiguren und mindestens genauso vielen Monstern den besagten 4 Spielern so beschreiben kannst, daß reach 1/2/5/10, Bewegungsreichweiten zwischen 4 und 10, bursts zwischen 1 und 10, usw.(!), tatsächlich für jeden Spieler gleich und gleichermaßen nachvollziehbar ist? Wirklich so, dass die ganzen Angaben auch Sinn machen? Von buffs, debuffs und conditions gar nicht zu reden. Und das könnt ihr für jeden Zug bzw. jede Runde? Auch noch schneller, als eine Map auf den Tisch zu legen und 10 Pöppel drauzustellen?
--- Ende Zitat ---
ich denke man kann dies nicht allgemein gültig sagen. Wenn ich einfach nur irgendwelche Minis auf den Tisch werf und nichts groß beschreibe, sondern Beispiels weise eine vorgefertigte Map nutze ist dies ein Unterschied zu dem Fall das ich eine detaillreiche, individuell zur aktuellen Spielsituation passende Karte anlege und beschreibe. Normalerweise nutze ich beim Spiel mit der Battlemap entweder meine Steinmap (kleine Steine, in quadratischer Form, mit zwischenräumen in die man Mauern aus Pappe stecken kann) oder eine Glasplatte mit drunterliegender Karomap auf der ich mit Kreide die Umgebung grob zeichne. Anschließend beschreibe ich die Situation, und benutze dann Minis oder Papptoken. Die ich damit es schneller geht dann schon vorbereite um sie nicht lange suchen zu müssen.
Weil ich die Umgebung gern einbring, und das eh ein 4e Ding ist beschreibe ich aber diese ohnehin detailliert.
Gegenüber dem Spiel ohne Battlemap fällt nun eigentlich nur die Angabe der Entfernungen weg als zusätzliche Beschreibung. Diese gehen aber fix und können teilweise auch erst beschrieben werden wenn sie nötig werden.
dafür spare ich die Zeit die Battlemap und Figuren vorzubereiten. Während der Runden vergleiche ich dann die Zeit für "der Ork renn zu dem Tisch mit den Messern und greift eines, er steht nun gegenüber von Max" mit "Hey Jonas, schieben doch mal die Mini mit dem Ork zu dem Tisch mit den Messern, Feld D24, der Ork läuft dort hin und nimmt sich eines." + das halt Jonas rübergreift und dies tut und evtl. nochmal nachfragt wenn ich die Nummer nicht sag.
Jede Situation ist dort anders, und insgesamt beschreibe ich ohne Battlemap mehr.
aber ich höre damit mit Map halt auch nicht auf und insgesamt - in der Summe von Vorbereitung am Tisch, Beschreibungen und Miniaturen aufstellen/bewegen laufen Kämpfe für mich ohne Map schneller, weil ich einen großteil der Zeitfresser weglasse.
Arldwulf:
--- Zitat von: Crimson King am 7.11.2013 | 15:27 ---Jap. Schlag einfach weiter Schrauben mit dem Hammer in die Wand, weil's potenziell schneller geht als mit Bohrmaschine, Dübel und Schraubendreher. So lange niemand sonst auf die Idee kommt, du könntest Recht haben, entsteht ja auch kein weiterer Schaden.
--- Ende Zitat ---
Ehrlich gesagt entsteht durchaus weiterer Schaden wenn Spieler glauben sie könnten keinen Push Effekt ohne Miniaturen beschreiben. Denn es gibt ja eine Menge Spieler die lieber ohne Battlemap spielen als mit. Und für diese ist es schlecht wenn ihnen jemand erzählt man könne das Spiel nur auf seine Weise spielen. (Am besten noch mit dem Hinweis: und wenn es im Buch anders steht ist das falsch)
Denn das Spiel verliert so Spieler die daran eventuell durchaus Spaß gehabt hätten. Nun gäbe es ja den einfachen weg rauszufinden wer da "Recht" hat. Man könnte sich die Argumente anschauen und wenn dein Argument dann "ja aber wenn das was du da nutzt ein Hammer wäre und das was du willst Schrauben reindrehen, aber du hämmerst lieber" ist, so fürchte ich das mein:"es ist aber kein Hammer, sondern ein Regelwerk, und folgende Elemente darin helfen meiner Spielweise" der bessere Ansatz ist. In Wahrheit ist ganz egal ob du nun Recht hast, oder ich oder keiner. Ich meine schau mich an, ich baue Battlemaps aus echtem Stein und verteidige hier dann die Spielweise ohne diese? Menschen sind komplex, wenn man anfängt zu glauben sie sagen ein Argument weil sie halt so sind landet man unweigerlich auf dem Hohlweg. Argumente sind einfach - man kann sich mit ihnen auseinandersetzen.
Oder du sagst einfach: Ich spiel aber lieber mit Battlemap!
Was irgendwie eine völlig legitime Haltung ist.
Foul Ole Ron:
Sei Dir ja alles unbelassen. Spiele so, wie Du magst und wie es Spaß macht und funktioniert.
Natürlich kann man die Umgebung beschreiben, und natürlich gab / gibt es auch bei uns eine mehr oder minder kurze Beschreibung der Umgebung, auch wenn eine Map auf dem Tisch liegt.
Aber in einem Spiel, in dem es eine wichtige Rolle spielt, ob ein Charakter sich 4, 5 oder 6 Felder bewegen kann um danach einen Schadenszauber Burst 3 in 10 abzusetzen, halte ich eben reine Beschreibungen der Umgebung definitiv für nicht ausreichend!
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