Pen & Paper - Spielsysteme > D&D4E
D&D 4e Smalltalk
Arldwulf:
Ist ja auch nicht der Fall - wie oben schon gesagt kommen beim Spiel ohne Map zur Beschreibung Entfernungen stärker hinzu und sind viel häufiger in der Beschreibung enthalten.
Das ist dort eben der Zusatzaufwand den man gegenüber der Battlemap hat, und den man mit dem Aufwand für diese verrechnen kann.
Aber es ist schon so dass ich mich darum kümmere den Spielern mitzuteilen was wo und wie weit entfernt ist. Objekte und Details helfen dabei nur.
Crimson King:
--- Zitat von: Praesi am 7.11.2013 | 16:46 ---Sei Dir ja alles unbelassen. Spiele so, wie Du magst und wie es Spaß macht und funktioniert.
Natürlich kann man die Umgebung beschreiben, und natürlich gab / gibt es auch bei uns eine mehr oder minder kurze Beschreibung der Umgebung, auch wenn eine Map auf dem Tisch liegt.
Aber in einem Spiel, in dem es eine wichtige Rolle spielt, ob ein Charakter sich 4, 5 oder 6 Felder bewegen kann um danach einen Schadenszauber Burst 3 in 10 abzusetzen, halte ich eben reine Beschreibungen der Umgebung definitiv für nicht ausreichend!
--- Ende Zitat ---
Ersetze "halte ich für" durch "sind".
Die Sache ist im Grunde sehr einfach:
- wenn ich auf Basis von Beschreibungen des Vorstellungsraumes der allmächtigen und alles entscheidenden SL ohne Konkretisierung dieses Vorstellungsraumes spielen und mich voll und ganz in die Obhut dieser SL begeben will, dann suche ich mir ein System, das dafür designed wurde. Das gebietet der gesunde Menschenverstand. Ich kann das natürlich auch sein lassen und ein System nehmen, dass für einen anderen Einsatzzweck designed wurde. Ich sollte das aber besser nicht. Auch das gebietet der gesunde Menschenverstand.
- wenn ich jetzt anders herum ein System habe, das tonnenweise explizite (und nicht optionale) Regeln zur exakten Bewertung der Situation und ebensolche expliziten und exakten Handlungsmöglichkeiten, und das dabei Beschreibungen keinen Furz benötigt, dann sollte ich das Spiel idealerweise as designed spielen. Auch das gebietet der gesunde Menschenverstand. Ich kann das natürlich auch anders machen. Ich sollte das aber besser nicht. Auch das gebietet der gesunde Menschenverstand.
Es gibt nun auch Menschen, die Dinge tun, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen, und es gibt vereinzelt sogar solche, die damit glücklich werden. Ich gehöre möglicherweise selbst dazu (zur ersten Kategorie sogar ziemlich sicher), ich müsste nur lange genug nachdenken, damit mir ein Beispiel einfällt. Empfehlen würde ich das trotzdem niemanden und vor den Gefahren sollte ebenso gewarnt werden.
Damit ist aus meiner Sicht alles gesagt. Ein neutraler, unbedarfter Leser wird sich anhand der Diskussion auf den letzten paar Seiten ein gutes Bild darüber machen können, wie DnD 4 gespielt werden kann bzw. sollte. Ein nicht unbedarfter Leser wird die Diskussion eh nicht benötigen.
Arldwulf:
Das Problem ist: wenn du nun sagst: das System braucht keine Beschreibungen und im Buch sind diese vorhanden, werden als wichtiges Element betrachtet und können auch Regelauswirkungen haben:
Hast dann du recht, oder doch die Autoren des Regelwerks?
Zumal sich die "tonnenweise explizite (und nicht optionale) Regeln zur exakten Bewertung der Situation und ebensolche expliziten und exakten Handlungsmöglichkeiten" auf was genau beziehen? Auf die Dinge bei denen die Designer zum einem sagen: pass sie an! Und die zum anderen auch so banal sind das sie unter "beweg dich hierhin, kreiere Effekt X dort, etc." beschrieben werden können? Und wie genau passen explizite und exakte Handlungsmoglichkeiten mit improvisierten Aktionen zusammen?
Hat das Buch dort also unrecht wenn gesagt wird das Spiel sei mehr als nur taktisches Miniaturengeschubse? Hätte ich vielleicht doch lieber ein Posting von dir als die Bücher kaufen sollen um etwas über das Spiel zu erfahren? Oder steht das von dir Gesagte einfach nur im Widerspruch zur Designphilosophie des Spiels? Und basiert letztlich mehr auf "ist halt so" als auf Argumenten?
fauchendeswesen:
Als wie wenn das alles nicht völlig wurscht wäre! Sei weiterhin glücklich mit deinem Spielstil. Man muss Dinge mit denen man glücklich ist ja nicht vor Leuten im Forum krampfhaft verteidigen. Ich lese hier sehr gerne... aber der "Streit" hier verdirbt mir den Feierabend ::)
Arldwulf:
Ist doch gar nicht so viel Streit...ich find es nur Schade wenn Spieler abgeschreckt werden weil wieder jemand "das geht doch gar nicht" ruft....oder sie glauben das System böte nur für Tactical Wargamer was.
Sorgt ja schließlich dafür, dass weniger Spieler das Spiel spielen. Es hilft dort auch mal andere Positionen aufzuzeigen, und halt auch mal die Frage zu stellen: wie steht es denn im Buch?
Aber mehr ist es ja auch nicht.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln