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D&D 4e Smalltalk

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Malicant:

--- Zitat von: Scorpio am 15.03.2008 | 09:48 ---Ich hatte mir den Warlord eher passiv vorgestellt, also wirklich jemanden, der hinten steht und bufft.

--- Ende Zitat ---
Es gibt Leute denen macht es Spass nicht zu machen, aber der Kern von 4E ist, dass jeder was tut. Mehr tut als zu sagen "ich steh dann mal rum und der Rest der Gruppe bekommt nun [hier Vorteil einfügen]". Eher "ich hau dem Kerl eine runter und der Rest der Gruppe bekommt nun [hier Vorteil einfügen]".

Kämpfe sind im Fantasy Bereich, sagen wir mal, stark verbreitet. Eine Klasse die im Kampf nur rumsteht und passiv die Umgebung dekoriert kann also den Spieler in einem nicht geringen Anteil des Spiels zum Zusehen verdammen. Nicht cool.

Wenn man nun umgekehrt eine Klasse hat, die ausserhalb von Kämpfen, sagen wir in sozialen Situationen mechanische Vorteile hat, wird nur dieser Spieler mit einer solchen Klasse in sozialen Situationen was zu tun haben, was den Rest langweilt und möglicherweise dazu verleitet mehr zu kämpfen, was wiederum den sozialen Spieler langweilt.

Alle Klassen aktiv in den Kampf einzubinden ist ein guter Schritt. Mal sehen wie dann die nicht-Kampf Sachen in 4E aussehen.

Scorpio:
Dem würde ich auch nicht widersprechen, ich finde es auch gut, wenn sie sich alle im Kampf sinnvoll betätigen können.
Aber wenn ich nach diesen Warlord-Fähigkeiten gehe, hat die Klasse einfach nicht das, was ich mir unter einem Anführer oder Kommandanten vorstelle. Sie wirkt auf mich eher wie ein nur leicht spezialisierter Kämpfer.
Aber wie gesagt, ist nur mein erster Eindruck nach dem unvollständigen Preview.

Malicant:
Hm, er bringt mit seinen Manövern Mitglieder seiner Gruppe dazu etwas zu tun. Ja, also, bei mir im Buch steht das unter Anführer.

Heinzelgaenger:

--- Zitat von: Scorpio am 15.03.2008 | 10:34 ---Die Buffs müssen ja nicht nur mit Modifikationen auf Werte funktionieren. Kann ja auch sein, dass er der ganzen Gruppe einen weiteren 5"-Step, freie Aktionen zum Nachladen, temporäre Hit Points für Treffer, etc. geben könnte.
Aber ich will jetzt nicht wild spekulieren, ich warte lieber ab, schau es mir und diskutiere dann. :)

--- Ende Zitat ---

5'' step? Feencharaktere?

Heinzelgaenger:

--- Zitat von: Malicant am 15.03.2008 | 11:33 ---Es gibt Leute denen macht es Spass nicht zu machen, aber der Kern von 4E ist, dass jeder was tut. Mehr tut als zu sagen "ich steh dann mal rum und der Rest der Gruppe bekommt nun [hier Vorteil einfügen]". Eher "ich hau dem Kerl eine runter und der Rest der Gruppe bekommt nun [hier Vorteil einfügen]".

Kämpfe sind im Fantasy Bereich, sagen wir mal, stark verbreitet. Eine Klasse die im Kampf nur rumsteht und passiv die Umgebung dekoriert kann also den Spieler in einem nicht geringen Anteil des Spiels zum Zusehen verdammen. Nicht cool.

Wenn man nun umgekehrt eine Klasse hat, die ausserhalb von Kämpfen, sagen wir in sozialen Situationen mechanische Vorteile hat, wird nur dieser Spieler mit einer solchen Klasse in sozialen Situationen was zu tun haben, was den Rest langweilt und möglicherweise dazu verleitet mehr zu kämpfen, was wiederum den sozialen Spieler langweilt.

Alle Klassen aktiv in den Kampf einzubinden ist ein guter Schritt. Mal sehen wie dann die nicht-Kampf Sachen in 4E aussehen.

--- Ende Zitat ---

Der D&D Kämpfer war immer schon die Klasse, die am leichtesten, also ohne irgendwelche phantasievollen Feats oder Kit oder Prestigeclass combos, einen sehr starken Killercharakter hervorbringen konnte.
Aber gerade Diebe oder Kleriker waren von 2nd auf 3rd Edition enorm verbessert worden. Kleriker gaben oft die besten Allrounder ab (Kämpfen, zaubern, Skills, Rüstungen), in Gruppen, die wenig kämpften (also der Grossteil aller deutschen Gruppen) sind sie stärker als der Kämpfer, weiss der Spieler sie einzusetzen.
Magier waren immer die Artillerie und bleiben sie warscheinlich auch.

So schrecklich, wie die Leute ihr altes Spiel bemängeln, war es gar nicht.


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