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[Watchmen] Besetzungsliste, Trailer, Sonstiges
Timberwere:
Hmmm. Ja. Dirks Erklärung leuchtet ein. Wobei es da noch einen deutlichen Unterschied gäbe zwischen "watches them" und "watches over them". Ach, was solls. So überlebenswichtig ist es nun auch nicht. Sobald die DVD raus ist, werde ich es wissen. ;)
Auf die DVD freue ich mich ohnehin. Der Black Freighter Comic hätte den Film gesprengt, keine Frage, aber ihn als Extra auf der Disc zu finden, wird bestimmt klasse. Und vielleicht gibt es dort auch noch weitere Szenen aus dem Comic, die den Film zu sehr aufgeblasen hätten, die man als Freund der Buchvorlage gerne sehen würde. Stichwort Dr. Malcolms Streit mit seiner Frau bezüglich der Behandlung von Rorschach bzw. Malcolms zunehmende Vernachlässigung Glorias inklusive des Abendessens mit dem befreundeten Paar, Dans Ausraster nach dem Mord an Hollis (der ja im Film gar nicht passiert) und noch ein paar andere.
critikus:
Hmm, wenn es kein Superhelden-Film ist, was dann? Dazu muss ich erwähnen, dass ich die Comics nicht kenne, zwar darin geblättert habe, aber den Stil unterirdisch und wenig ansprechend finde. Was erwartet mich denn in dem Film? Kann ich ihn auch ohne Kenntnisse der Comics verstehen? Deshalb tue ich mich schwer, mich aufzuraffen und ins Kino zu gehen, obwohl der Trailer ja sehr fetzig ist.
6:
Ich glaube Psychothriller/Film Noir passt am besten.
Ich habe das Comic nicht gelesen und hatte keine Probleme der Story zu folgen. Auch wurden die Charaktere ziemlich klar portraitiert. Du brauchst also keine Vorkenntnisse um den Film geniessen zu können.
Dirk Remmecke:
--- Zitat von: critikus am 26.03.2009 | 14:30 ---Hmm, wenn es kein Superhelden-Film ist, was dann?
--- Ende Zitat ---
Wenn du einen bunten, düsteren (SF-)Actionfilm in der groben Richtung Matrix erwartest (inklusive Küchentisch-Philosophie), dann bist du auf der sicheren Seite.
Ein Superheldenfilm ist es nur dann, wenn man ein Superheldenfan ist und die zweite Ebene des Kommentars zum Superhelden-Genre goutieren möchte/kann.
Den Comic muss man nicht kennen. Mich hat sogar am meisten beeindruckt, wie genau der Film den ganzen Plot des Comics einfängt, ohne unter der üblichen Macke von Literaturverfilmungen zu leiden; nämlich dass die einzelnen Handlungsabschnitte galoppierend und wie in einer Strichliste abgehakt werden und man sich die vertiefenden Elemente denken muss (bzw. erinnern muss, wenn man die Vorlage kennt).
Aber hier folgt der Film ganz der Erzählweise des Comics und verwebt Jetztzeit (= 1985) und Rückblicke ganz organisch miteinander, beleuchtet jeden einzelnen Charakter und seinen Werdegang und hinterlässt einen lückenlosen Gesamteindruck - obwohl mit der Piratengeschichte ein elementarer Teil der Vorlage fehlt (der allerdings auch eine Superhelden-Comic-Kommentarfunktion hat und zum Verständnis der Rahmenhandlung unwichtig ist). Aber der wird ja im Directors Cut auf DVD nachgeliefert.
--- Zitat von: critikus am 26.03.2009 | 14:30 ---zwar darin geblättert habe, aber den Stil unterirdisch und wenig ansprechend finde.
--- Ende Zitat ---
Ich muss gestehen, dass ich den Comic auch nicht für seine grafische Virtuosität schätze. Tatsächlich finde ich den Stil ziemlich hölzern und die Colorierung ... unterirdisch trifft es schon ganz gut. Moores Story-Konzept und Text waren es, die Watchmen in die "Comic Book Hall of Fame" brachten.
Urias:
Hab ihn endlich auch gesehen und mir hat er schon gut gefallen. Auch mit dem neuen Ende kann ich mich anfreunden, da das andere wie schon erwähnt wohl zuviel Erklärungszeit gebraucht hätte.
Aber einen RIESEN Kritikpunkt hab ich: Das Lied im Abspann. Wie kann man dieses unglaubliche Lied so verschandeln? >:( (mag für andere nicht wichtig sein, ich nehm sowas persönlich *gg*)
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