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[Dread] Was macht es so intensiv?
Swafnir:
Ich hatte zwei Sessions als SL. Die waren so 3-4 Stunden lang und der Turm ist nicht umgefallen, aber es war jedes mal knapp.
Meine erste Runde war als Spieler. Da hat der Turm ziemlich schnell sehr gewackelt. Da hat der SL Angst bekommen, dass früh jemand stirbt und hat den Turm wieder aufgebaut. Da war die Spannung im A.... Von daher: Macht das nicht. Wenn einer früh rausfliegt, dann ist das halt so. Das erzeugt ja zu einem großen Teil die Spannung. Daher empfehle ich eher kurze und knackige Sitzungen.
FrekiWolf:
Ich habe das Abenteuer "Unter dem Vollmond" geleitet. Mit 3 Spielern, ca zweieinhalb Stunden.
Meine Spieler waren keine regelmäßigen Jenga-Spieler aber scheinbar doch recht Fingerfertig.
Wir hatten durchaus einige Proben und es war bis zum Schluss sehr spannend. Der Turm ist erst im Finale gefallen.
Es hat auf jedenfall allen Spass gemacht und die Anspannung beim Steine ziehen war gut gegeben. :d
Ich hab das Jenga-ziehen mit meiner Freundin mal Probiert und wir haben den Turm tatsächlich soweit abgeräumt, dass in jeder Reihe bis auf die oberen 3 nur noch ein Stein lag.
Im Rahmen eines Abenteuers ist die Anspannung sicher höher, was auch die Fehlerquote heben sollte.
Versierte Jenga-Spieler können anscheinend aber dennoch sehr sehr lange durchhalten. ;)
Wir planen im Moment ohnedies als Geburtstags-session das Abenteuer "unter der Maske". Da werden durchaus dann alle 6 Charaktere vergeben.
Durch die erhöhte Spieleranzahl und deren drang Szenen zu bestreiten, aber auch aufgrund der Tatsache, dass ein paar Grobmotoriker darunter sein werden, gehe ich davon aus, dass der Turm dann auch öfter fallen wird. Ich freue mich auf jedenfall darauf! :D
Blizzard:
--- Zitat von: tartex am 1.04.2019 | 09:31 ---Ernsthaft: nachdem die Spieler dann ja aus dem Spiel raus sind, oder zumindest mit einem neuen Charakter bestückt werden müssen, wäre es ja nicht so unwahrscheinlich sich daran zu erinnern, oder?
--- Ende Zitat ---
Die Spieler, die dann aus dem Spiel raus sind mit einem neuen Charakter bestücken? Ernsthaft jetzt?!
--- Zitat ---Aber ist schon mal interessant wie lange deine Sessions sind. Wir haben nie mehr als zwei Stunden gespielt. (Und wir haben auch vorher schon sehr oft Jenga ohne Dread gespielt.)
--- Ende Zitat ---
Naja, wir waren nach meiner 1. Session als SL auch überrascht, wie lange wir tatsächlich gespielt haben, denn die Dread-Szenarien sind ja für maximal die Hälfte der Spielzeit vorgesehen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich bisher kein einziges von den offiziellen Dread-Szenarien geleitet habe, waren alles eigene Abenteuer.
Ich leite Dread aber auch nicht so oft, eben weil es so ungewöhnlich (im positiven Sinne) ist. Meistens leite ich das nur bei uns auf der RPG-Hütte-aber da weiß ich dann eben auch, dass ich da die Spieler habe, die ich für Dread brauche. Mittlerweile sind diese doch eher langen Dread-Runden aber für uns Normalität. Wir spielen dann meistens auch sog. Über-Nacht-Runden bis tief in den frühen Morgen hinein, weil wir festgestellt haben, dass die Müdigkeit bzw. Übermüdung der Spieler das Ganze noch verstärkt. ~;D
--- Zitat ---Und beim ersten Mal habe ich auch den Fehler gemacht einen direkten Einstieg zu wählen.
--- Ende Zitat ---
Wie hat das ausgesehen und worin lag der Fehler?
First Orko:
Ich muss da nochmal nachhaken: Es hat also echt noch niemand erlebt, dass der Turm direkt beim zweiten Zug fiel und man quasi nach 15 min Spiel einem Spieler sagen musste: "Du sorry.. dein Charakter ist jetzt raus. Wir können die noch 3h mitziehen jetzt und in nem dramatischen Moment stirbst du dann oder so - aber ziehen ist nicht mehr"?
Ich dachte nach meinem Erlebnis, das wäre die eigentliche Grundschwäche von Dread, die aber immer geflissenlich übergangen wird.
Zumal die beiden verbliebenden Spieler sich dann auch als Jenga-Powergamer herausgestellt hatten, die dann einfach frustrierend oft stets den mittleren Stein gezogen hatten.
Das war echt so ein richtig doofe Konstellation. Wir haben die Runde dann auch entnervt abgebrochen... Denn noch einen Fragebogen hatte ich nicht vorbereitet - sonst hätte man nen Ersatzcharakter nehmen können.
Also grundsätzlich: Ja, schönes Konzeptspiel und die Herangehensweise über die Fragebögen ist ganz groß. Aber es bleibt halt auch immer noch _auch_ ein Geschicklichkeitsspiel - und das ist nicht zwingend was für jeden!
Edvard Elch:
--- Zitat von: First Orko am 1.04.2019 | 11:00 ---Ich muss da nochmal nachhaken: Es hat also echt noch niemand erlebt, dass der Turm direkt beim zweiten Zug fiel und man quasi nach 15 min Spiel einem Spieler sagen musste: "Du sorry.. dein Charakter ist jetzt raus. Wir können die noch 3h mitziehen jetzt und in nem dramatischen Moment stirbst du dann oder so - aber ziehen ist nicht mehr"?
Ich dachte nach meinem Erlebnis, das wäre die eigentliche Grundschwäche von Dread, die aber immer geflissenlich übergangen wird.
Zumal die beiden verbliebenden Spieler sich dann auch als Jenga-Powergamer herausgestellt hatten, die dann einfach frustrierend oft stets den mittleren Stein gezogen hatten.
Das war echt so ein richtig doofe Konstellation. Wir haben die Runde dann auch entnervt abgebrochen... Denn noch einen Fragebogen hatte ich nicht vorbereitet - sonst hätte man nen Ersatzcharakter nehmen können.
Also grundsätzlich: Ja, schönes Konzeptspiel und die Herangehensweise über die Fragebögen ist ganz groß. Aber es bleibt halt auch immer noch _auch_ ein Geschicklichkeitsspiel - und das ist nicht zwingend was für jeden!
--- Ende Zitat ---
Ich habe die Leute eigentlich immer vorher mal ne gute Viertelstunde Jenga spielen lassen, um sowas zu vermeiden. Danach ging’s dann eigentlich ganz gut.
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