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[Savage Worlds] Frage-Antwort-Thread

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Falcon:

--- Zitat ---Also immer wenn man sich aus einem adjacent Square zurückzieht?
--- Ende Zitat ---
Ich denke schon. Ob man flieht oder den Gegner wechselt ist eigentlich irrelevant.
Das kann man auch aus den Regeln ableiten.
Dort wird vorgeschlagen das defend Manöver zu benutzen wenn man entkommen will um schlechter getroffen zu werden (man kann dann aber nix anderes machen).
Es beim Fliehen nicht zu benutzen würde aber keinen Sinn machen und damit auch der Hinweis im Buch, also muss die Regel auch gelten wenn man nicht flieht.
Ist zwar quer gedacht, macht imho aber Sinn.

@Bonus bei Shaken: ich sag nur Hausregel!! (aber das mögen ja nicht alle).
gleiches gilt natürlich für das Flanking,klar.
Allerdings hat sich bei D&D4 noch niemand beschwert, daß es kein Ganging Up gibt ;)


--- Zitat ---Aber alles wird plötzlich total wurscht wenn der d6 explodiert. So würd ich sagen, daß der durchschnittliche dpr (damage per round)...Das ist in D&D4e eindeutig anders. Da gibt es eher einen Fokus zum durchschnittlichen dpr ohne große Überraschungen.
--- Ende Zitat ---
Wem sagst du das. Jeder muss jeden Gegner immer voll ernst nehmen. Das kann natürlich ziemlich an der selbstbewussten Heldenweste kratzen.
Angeblich sei das in SW ja alles kein Problem und niemandem wäre das jemals aufgefallen. Abgesehen von dir kenne ich aber viele Kommentare, die SW genauso erfahren.

Enpeze:

--- Zitat von: Falcon am 19.07.2008 | 15:25 ---
Allerdings hat sich bei D&D4 noch niemand beschwert, daß es kein Ganging Up gibt ;)


--- Ende Zitat ---

In indirekter Form gibt es das ja..z.B: haben einige Monster einen sogenannten Mob Bonus mit +1 wenn allies angrenzend zum ziel stehen. Außerdem ist es bei D&D leichter in eine vorteilhafte Flankingposition zu kommen weil man ja als move-action shiften darf. Das ersetzt m.E. das Ganging up recht gut.


--- Zitat von: Falcon am 19.07.2008 | 15:25 ---
Angeblich sei das in SW ja alles kein Problem und niemandem wäre das jemals aufgefallen. Abgesehen von dir kenne ich aber viele Kommentare, die SW genauso erfahren.


--- Ende Zitat ---

Unter umständen bekommt man wenn man ein etwas berechenbareres Spiel will, diese exploding dice sache in den Griff wenn man den dice nicht beliebig explodieren läßt - z.b. nur bei raises +1d6 damage erlaubt und keine damage aces. müßte man austesten.

Enpeze:
Ich hätte noch eine Frage zu Regeln.

Bewegung in der Kontrollzone des Gegners:
Bezüglich Bewegung innerhalb der Meleereichweite (ZOC oder Kontrollzone) eines Gegners. Wenn ich angrenzend zu einem Feind stehe, kann ich mich in meiner eigenen Bewegungsphase einfach im Kreis um ihn herumbewegen ohne die Meleereichweite (meistens 1 Square) zu verlassen? Oder kriege ich dann eine Freeattack von ihm? Das ist nicht unwichtig denn wie soll man sonst die Teilnehmer daran hindern zwanglos wie Osterhasen immer um ihren Gegner kreisen? Beim D&D ist das eindeutig geregelt, man kriegt eben eine OA ab (außer beim 1-square shift) und die hält einen von einer solchen Taktik ab. Beim SW sehe ich eine solche Regel nirgendswo.

Verwundung:
Das SWEX hat offensichtlich andere Regelungen als mein Revised. Irgendwie komm ich da bei der Regel FAQ im SW Forum von Pinnacle nicht zurecht. Die reden immer was von einer Incap-Table. Was ist das? Die Injurytable oder was? Ich kenn nur die Knockouttable von revised.

Danke wie immer im voraus für allfälllige Beratung.

Zornhau:

--- Zitat von: Enpeze am 20.07.2008 | 19:07 ---Bewegung in der Kontrollzone des Gegners:
Bezüglich Bewegung innerhalb der Meleereichweite (ZOC oder Kontrollzone) eines Gegners. Wenn ich angrenzend zu einem Feind stehe, kann ich mich in meiner eigenen Bewegungsphase einfach im Kreis um ihn herumbewegen ohne die Meleereichweite (meistens 1 Square) zu verlassen?
--- Ende Zitat ---
Ja. Das geht und das führt dazu, daß die Kämpfe nicht so statisch sind und mit Kästchenzählen verbracht werden, wie z.B. bei Midgard oder 4E.


--- Zitat von: Enpeze am 20.07.2008 | 19:07 ---Oder kriege ich dann eine Freeattack von ihm?
--- Ende Zitat ---
Nein. Die gibt es nur, wenn Du Dich vom Gegner WEG bewegst und so aus seinem Nahkampfbereich kämest.


--- Zitat von: Enpeze am 20.07.2008 | 19:07 ---Das ist nicht unwichtig denn wie soll man sonst die Teilnehmer daran hindern zwanglos wie Osterhasen immer um ihren Gegner kreisen?
--- Ende Zitat ---
Mach sie Shaken! Dann bewegen sie sich langsamer.

Man MUSS sie ja nicht "hindern" sich um einen Charakter herum zu bewegen, weil das ihnen ja KEINEN VORTEIL bringt!

Es gibt KEIN "Flanking" oder so etwas. Ein Charakter kann sich in SW IMMER einem Angreifer zuwenden und ist so voll verteidigungsfähig. - Nur wenn es mehrere Angreifer gibt, dann kann er sich schlechter verteidigen. Das wird abgebildet, indem die Gegner in Überzahl den Ganging-Up-Bonus bekommen. Dieser stellt, da Parry ja statisch bleibt, den Vorteil dar, den mehrere Gegner gegen einen Verteidiger haben.

Da Savage Worlds KEIN "Facing", KEIN "Flanking", KEINE "gequantelten Drehungen" und KEINEN Bonus für Angriff "von hinten" braucht, ist die freie Bewegung rund um einen Gegner mehr aus Gründen der Geschichte, aus taktischen Planungen solcher Dinge wie Ganging-Up-Boni und aus Gründen des Nutzens von Gegebenheiten der Szenerie sinnvoll. - Es gibt KEINEN regeltechnischen Vorteil oder Nachteil sich so zu bewegen.

Durch dieses freie Bewegungssystem bekommt man hochdynamische Kämpfe, die sich querüber die Szenerie bewegen und ein krasser Gegensatz zum 1-Feld-Shift oder dem "Klebenbleiben" im Kontrollbereich darstellen. - Denn: Wenn sich Partei A im Kampf so frei im Angriffsbereich von B bewegen kann, dann kann das auch B! Und das TUN dann auch BEIDE!

Ich fand die Felderzählerei bei 4E wirklich QUÄLEND einschränkend. Die 1-Feld-Shifts und ähnliches sind sowas von unplausibel und bringen in einer spannenden, flüssigen Kampfszene ständig die "Brettspieligkeit" dieses Systems zum Vorschein. (Als ob das Holo-Deck da jedesmal Aussetzer hätte.)

Savage Worlds kommt von Tabletop-Spielen (The Great Railwars) und vom Deadlands. In BEIDEN gibt es diese freie Bewegung schon immer. Da hat niemand solche auf dem Bodenplan-RASTER basierenden Einschränkungen vermißt.

Man bewegt sich viel freier, wenn man die Szenerie OHNE Raster nutzen kann (Zoll-Maßband oder -Lineal reicht völlig und ist schneller als Kästchenzählen).


--- Zitat von: Enpeze am 20.07.2008 | 19:07 ---Beim D&D ist das eindeutig geregelt, man kriegt eben eine OA ab (außer beim 1-square shift) und die hält einen von einer solchen Taktik ab. Beim SW sehe ich eine solche Regel nirgendswo.
--- Ende Zitat ---
Wie gesagt: Bei SW BRAUCHT man diese Regel NICHT.

Wollte man so etwas einführen, dann müßte man DAS KOMPLETTE BEWEGUNGSSYSTEM ändern. Und zwar von Grund auf, da ja das gesamte Nahkampfsystem auf dieser fließenden Bewegung basiert.



--- Zitat von: Enpeze am 20.07.2008 | 19:07 ---Verwundung:
Das SWEX hat offensichtlich andere Regelungen als mein Revised.
--- Ende Zitat ---
Nein. Nicht zur "Verwundung". Was Du meinst sind die in der SW:EX anderen Incapacitation-Regeln, also die Regeln für das Außer Gefecht Setzen, NICHT für das Verwunden (da reicht immer noch eine Erhöhung des Schadenswurfs über die Toughness bzw. ein zweites Shaken-Resultat gegen einen bereits Shaken Gegner - alles wie gehabt).


--- Zitat von: Enpeze am 20.07.2008 | 19:07 ---Irgendwie komm ich da bei der Regel FAQ im SW Forum von Pinnacle nicht zurecht. Die reden immer was von einer Incap-Table. Was ist das? Die Injurytable oder was? Ich kenn nur die Knockouttable von revised.
--- Ende Zitat ---
Es gibt in der SW:EX eine NEUE Tabelle. Das ist die Incapacitation-Table, die die alte Knock-Out-Blow-Table, auf der abgestuft wurde, wie heftig der Knock-Out-Blow war, der einen Incapacitated gemacht hat.

Das ist einer der stärkeren Unterschiede zwischen SW:EX und Revised Edition. Wenn Du aber nach Revised Ed. spielst, dann solltest Du damit ÜBERHAUPT KEINE PROBLEME haben - auch bei neueren Settings, die auf SW:EX setzen nicht. Mach es einfach so, wie es in der Revised Ed steht.

Falcon:
enpeze schrieb:
--- Zitat ---Das ersetzt m.E. das Ganging up recht gut.
--- Ende Zitat ---
Ja und Ganging Up ersetzt das Flanking mMn sehr gut. Also ist da nichts verloren. Positionen sind ja trotzdem wichtig weil sie den Gegnern den Weg versprerren.
Grundsätzlich wäre es aber bei SW leichter in Flankenposition zu kommen und nicht bei D&D (sollte man eine Hausregel machen) weil man sich so weit um einen Gegner herumbewegen darf wie man kommt. So lange er keine Hold Action hat gibts da nichts zu befürchten.
Das würde ich bei so einer Flanking Regel im Kopf behalten.

Da man seine Bewegung für einen Angriff jederzeit stoppen kann ist ein Shift ohnehin automatisch inbegriffen. Die freie Bewegung finde ich spielbarer als zig Bewegungsformen (wie Shiften)

EDIT: ich sehe gerade, daß du das eh gefragt hast. Da es ja kein Flanking gibt, ist es erstmal nicht schlimm sich  um einen Gegner herum zu bewegen. Und es gibt, wie gesagt On Hold.

@Zornhau: enpeze WOLLTE ja das Brettspielfeeling durch Kästchen. Das hatte er ja schon beantwortet.

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