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[Savage Worlds] Frage-Antwort-Thread

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Heretic:
*hust*DSA*hust*D&D*hust*

Falcon:
@Nin: Ich weiss, deine Fragen wurden schon beantwortet, aber noch ein Tip zum "unter Robustheit hat ja keine Auswirkung".

Ein gelungener Angriffswurf heisst erstmal, daß du auch getroffen hast! (Im Gegensatz zu dem was zuvor gesagt wurde, was imho falsch ist). Ansonsten müsste man die Trennung, Trefferwurf/Schadenswurf nicht machen.
Aber SW verzichtet ja auf das abstreichen von Trefferpunkten, wie schon gesagt wurde. Es ist aber dasselbe als würdest du bei D&D mit deinem W4 Dolch einem 120HP Gegner ständig die 1-4 Schaden machen (Streifschüsse).

Jetzt könnte man sagen, der Gegner bei SW würde dann ja unendliche viele Schüsse unter Robustheit aushalten, ohne das es einen Effekt hat, der 120HP Gegner kippt aber bei spät. 120 Schlägen um.
Da ist dann die Frage wie man das interpretiert. Denn auch der SW Gegner kippt ja, wenn man viel viel Pech hat, trotzdem nach zig Schlägen um. Unendlich ist unmöglich. Dass ist dann der Punkt, an dem du sagst: Ich hab jetzt so oft 1W4 Schaden gemacht, jetzt bin ich bei Null.

Damit das auch spielerisch einen Effekt hat, musst du die Figuren auch entsprechend handeln lassen. Ein SW Oger, der 5mal getroffe wurde, WEISS auch, daß der 5mal getroffen wurde. Er kann sein Glück jetzt weiter hinauszögern, oder sich endlich mal um den Störenfried kümmern.
Dasselbe wäre bei einem Drachen, den man anhaut um seine Aufmerksamkeit zu bekommen und seine Kollegen zu retten, obwohl man ja "gar keinen Schaden gemacht hat".
Da kommt dann eben das Rollenspiel rein.

—————————

Habe auch eine Frage:
Fahrzeugkämpfe spielten bei uns kaum eine Rolle aber irgendwie komme ich auch nicht mit den Wenderegeln klar.
Ich hab ein Spielfeld ohne Felder, wie bestimme ich jetzt den "Wendewinkel" (maximum 45°)?
Es gibt ja diese blöde Schablone, nur bewegen sich Fahrzeuge ja in Kurven. Ich kann ja sogar eine Schlangenlinie fahren um an denselben Ort zu kommen. Das heisst ich kann selbst eine 180° Wende (ausgehend von der ursprünlichen Fahrzeugstellung), so abfahren, daß ich einen Bogen beschreibe. Welcher "Wendewinkel" soll das dann bitte sein?

Ob ein Auto aus der Kurve fliegt bestimmt doch die Entfernung zwischen einer Gradstellung zur Nächsten, je länger, desto weniger Fliehkraft (in einer Kurve unendlich viele kleine Schritte) und nicht ein schlagartiger Wechsel und dann einer geraden Linie.

knörzbot:

--- Zitat von: Falcon am 21.02.2010 | 12:46 --- Das heisst ich kann selbst eine 180° Wende (ausgehend von der ursprünlichen Fahrzeugstellung), so abfahren, daß ich einen Bogen beschreibe. Welcher "Wendewinkel" soll das dann bitte sein?


--- Ende Zitat ---
Na 4x 45°, sprich 4 Runden in denen das Fahrzeug seine Ausrichtung um 45° verändert. Engere Wendemanöver wären, wie der Name schon vermuten lässt, Manöver (Bootlegger Reverse).

Yvo:
Außerdem machen Streifschüsse und Kratzer ja "realistisch gesehen" keinen Schaden:

Bei Trefferpunkt Systemen ist es so:
Ich hab 10 Lebenspunkte, zwei Kratzer am Arm abbekommen (je 2 Schadenspunkte) und kriege dann einen schweren Bauchtreffer (7 Schadenspunkte)... ...der Bauchtreffer ist nur tödlich, weil ich vorher Kratzer am Arm hatte. Das wird dann über Blutverlust/Erschöpfung und ähnliches erklärt.

Bei Savage Worlds ist es so:
Ein Kratzer/Streifschuss behindert und tötet den Kämpfer nicht.
Ein leichter Kämpfer macht ihn kurz benommen und erschöpft ("angeschlagen/shaken"), und macht es wahrscheinlich, dass er seine Deckung schleifen lässt und dann eine wirkliche Wunde verursacht wird.
Eine Wunde ist genau eben dieses, was man eben im Kampf nicht mehr durch "Zähne zusammenbeißen" und Adrenalin ignorieren kann... ...und beim schweren Bauchtreffer oder Kopfabschlagen ist es egal, ob da vorher Kratzer am Arm waren oder nicht...

Falcon:
@Knörzbrot: meine Frage bezog sich eher auf eine  "weichere" Fahrzeugbewegung, schliesslich hat man schon ein Spielfeld ohne Felder, dann kann man auch Kurven fahren. Ein Auto ist ja kein Lichtstrahl, der abgelenkt wird, dann würde ich die Regel verstehen. Aber wenn man Hindernisse umfahren will (was das Auto ja kann) z.b. taugt das nicht viel.

also nehmen wir an, das Auto Steht so: /' und am Ende der Runde dann so \, (~100°), es ist aber nicht festgelegt WO sich der zweite Zustand befindet (wichtig!), dann gibt es zig Bewegungspfade, die man nehmen kann, ohne, daß das Auto in RL ausbricht, man muss halt nur weite Bögen fahren.

ich verstehe eben nicht, wieso der Wendelwinkel pro Runde begrenzt sein sollte. Wenn es doch allein von "Ablenkung pro zurückgelegter Strecke [bei gegebener Geschwindigkeit etc.pp.]" abhängt.
Anders ausgedrückt: es ist doch völlig egal, wie weit sich das Auto pro Runde dreht, was nur wichtig ist, ist die Geschwindigkeit oder die Strecke, die es zum Wenden benutzt.

vermutlich stehe ich da nur auf'm Schlauch.

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