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Brainstorming: Winter in der Stadt

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Gast:
Meine SCs überwintern demnächst in einer Stadt (genauer: Hluthvar, Forgotten Realms). Welche Ansätze für Abenteuer fallen euch dazu ein?

Ich habe mir Folgende überlegt:
Zur Grundatmosphäre: Die Stadt ist durch den Schnee weitestgehend von der Umgebung abgeschnitten. Zwar kann man noch mit Schlitten reisen, aber der Handelsverkehr ist weitestgehend zum Erliegen gekommen. Nachrichten von außen kommen kaum rein. Die Leute sind also auf die Stadt im engeren Sinn beschränkt. Kurze Tage, lange Nächte, ab und zu pfeifen Schneestürme durch die leeren Gassen.

Mögliche Abenteueransätze: Monsterrudel wurden im Umland beobachtet (Frostriesen, Worge, Winterwölfe oder so). Die Helden werden von der Stadtwache angeheuert, um die Monster zu jagen oder kleinere Ansiedlungen ohne eigene Wachgarnisonen zu beschützen. Während der Jagd stoßen sie auf viel größere Gefahren (Vorbereitungen eines organisierten Angriffs auf die Stadt, Werwölfe als Anführer der Wolfsrudel).
Während der schrecklichen Schneestürme verschwinden immer wieder Menschen. Schuld könnten Untote oder Gestaltwandler sein, die sich irgendwo in der Stadt verbergen.
Eine Seuche bricht aus. die Helden müssen sich durch die Schneelandschaft zu einem Kloster durchschlagen, um von dort heilkräftige Hilfe zu holen.
Ein Agent einer verfeindeten Stadt vergiftet die Nahrungsvorräte. Die Helden müssen ihn stoppen.

Was fällt euch ein?

Alrik:
Der Winter dauert dieses Jahr ungewöhnlich lange an und ist zudem auch noch verdammt eisig.
Steckt vielleicht mehr dahinter als nur eine Laune der Natur? Hat da evtl ein böser Magier, ein miesepeterischer Dämon oder Elementar seine Finger im Spiel?
Nun ist es an den Helden die Ursachen dieser "Eiszeit" zu finden.

Raphael:
Ein verwundetes Weissdrachenbaby wird von den SC entdeckt. Töten oder heilen? (Die Mama kann eh die Schuld auf die Charaktere geben )

Der nahe Gletscher kommt bedrohlich noch näher (natürlich wegen einem Magier) und aus der Stirn bohren sich Remorhaz!

Ein guter Frostriese kommt auf das Dorf zu. Wie und wann merken die Charas, dass er keine bösen Absichten hat?

Ein kleines Dorf weiter im Land produziert immer mehr Kinder, doch die Erwachsenen sterben an unbekannten Todesursachen. Wenn die Charaktere die Gräber untersuchen sollten (unter erheblicher Widerstand und Protest der Bevölkerung!) finden sie die Gräber leer vor. (ein Lich oder konventioneller Nekromant schafft sich eine Armee Untoter) (Ok der passt nicht unbedingt in's Eis, aber ich kann mir die Szene dort gut vorstellen ... abgelegen ... kalt ... schlechte Nachrichtenlage ... keine Armee, die den Untoten Einhalt gebieten könnte ... irgendwie stimmig)

Vielleicht später mehr!

Gast:
Derjenige, der in der Stadt das Sagen hat, wird ernsthaft krank und sein Vertreter übernimmt seine Aufgaben. Das wäre ja nicht weiter schlimm, doch diese Vertretung ist total inkompetent. Sie kürzt den Sold der Stadtwachen erlässt schwachsinnige Gesetze, verärgert die Händler, denen die Stadt ihren Wohlstand verdankt...
 
Vielleicht müssen die Helden eingreifen, das sie selbst davon betroffen sind, oder weil sie einen blutigen Bürgeraufstand (im Winter haben sie eh nicht viel anderes zu tun *G) verhindern wollen, was sie ja ebanfalls beträfe.
Vielleicht erkennen die Helden auch, dass die Vertretung einer Sekte angehört, an die sie große Geldsummen übergibt, um die Verbrechen des letzten Lebens zu sühnen. Die Obersekter wollen sich, sobald sie über genügend finazielle Mittel verfügen, in wichtige Ämter einkaufen und die Stadt im Verborgenen übernehmen. Haben sie den Bürgermeister sogar vergiftet?

In den Winter passen imho wilde und gefährliche Raubtier, die in der Nähe von Menschen nach Eßbarem (oder Beute) suchen.

Gast:
Hmm...
wie währe es zB mit einer kleinen intervention der Götter, oder besser einem machtkampf der gleichen, da die Stadt von der Umwelt ja praktisch abgeriegelt ist und der oberpriester eines der tempel sich nicht in der Stadt befindet könnten einige der gottheiten das doch zum vorwand nehmen, um eine kleine machtverschiebung zu pushen.

oder
unter der Stadt rührt sich plötzlich ein lange vergessenes Böses, etwa ein dämon den ein unachtsamer kanalarbeiter in seiner grenzenlosen dummheit freigelassen hat

so was in der art

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