Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Gesinnungen und Charakterkonzepte
Goblin:
--- Zitat ---Wo wir auch schon beim nächsten Thema wären - Gesinnungswechsel. Der Wechsel der Seite (von Gut nach Böse, von Böse nach Gut) ist in der fantastischen Literatur ein Stützpfeiler, aber in D&D (oder anderen Gesinnungssystemen) eine heikle Angelegenheit.
--- Ende Zitat ---
Da gibts doch im Spielleiterbuch (ich hab meins grad verliehen ich Idiot, ich wills wiederhaben!) einen Helm der die Gesinnung ins Gegenteil verkehrt, magisch, sofort, einfach so.
Das unterstützt wieder die schwarzweiß-malerei von D&D, die mich als SL auch ziemlich nervt.
Ich vermisse voralllem den Aspekt der subjektiven Wahrnehmung, denn was von dem einen aus tiefstem Herzen als Gut empfindet, kann für andere genauso DAS BÖSE sein.
Beispiel Sklaverei: Muss ein Volk, das aus der TRadition heraus Sklaven hält, böse sein? Sicherlich nicht, man kann wweder allen römischen noch allen äqyptischen Sklavenhaltern tiefste Verderbtnis des Herzens vorwerfen. Höchstens den Sklavenjägern und Händlern und jenen Sklavenhaltern, die sie als Ware und wie Dreck behandeln.
Was waren die Wachen in den KZ's? Böse? Warum waren sie dann daheim liebevolle Väter?
Ich habe vorallem in letzter Zeit festgestellt das mich das absolute Konzept von D&D doch ziemlich einschränkt, nicht als Spieler sondern vielmehr noch als Spielleiter.
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