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[Film]Star Trek 11

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Red White Dragon:

--- Zitat von: Pariah am 11.05.2009 | 16:14 ---Falcon, du weisst schon, dass Remus und die Remaner schon IMMER Teil des Kanon waren?


--- Ende Zitat ---

Sind sie nicht. Es gab Remus, wurde aber von Romulanern bewohnt. Rmenaer gibt es seit Nemesis.

Dirk Remmecke:

--- Zitat von: Christian Preuss am 11.05.2009 | 13:18 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Abgesehen davon wurde die Zeitlinie eh geändert. Ich würde von daher nicht zu viel auf die Stimmigkeit zur alten Zeitlinie geben.
--- Ende Zitat ---

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ja, und das ist meiner Meinung nach der größte Fehler des Films:

Ich hätte gut damit leben können, wenn dieser Star Trek ein echter Neustart der Franchise gewesen wäre, so wie wir es Battlestar Galactica oder Casino Royale erlebt haben. Ab mit den Zöpfen, frisches Blut, frische Optik, frisches Jahrtausend. Und aus Spielerei noch Anspielungen/Würdigungen der Vorserie.

Dann hätte dieser Star-Trek-Film so etwas wie ein neuer Robin-Hood-Film aufgenommen werden können - eine neue Interpretation einer bekannten Rolle und Story.
Ridley Scotts Nottingham Robin Hood wird weder Kevin Costners Prince of Thieves noch Richard Carpenters Robin of Sherwood noch Douglas Fairbanks jrs. Robin Hood entwerten. Die Werke erzählen alle andere Storys und stehen nebeneinander. Manche Auslegungen mag man, andere nicht.
Und genau so habe ich JJ Abrams Neustart verstanden und erwartet.

Aber dadurch, dass mit Krampf und Gewalt ein inhaltlicher Bezug zum bekannten TOS/TNG/DS9/VOY/Kinofilm-Universum aufgebaut wird und sowohl der Maguffin (Spock) als auch der Schurke und seine Motivation aus dem Post-Nemesis-Canon stammt, wird diese Chance vertan. Stattdessen entwertet Abrams per Zeitreise-induziertem Retrofit eine in 42 Jahren gewachsene Geschichte. Alle Heldentaten der Vergangenheit sind nicht geschehen bzw. werden so nicht geschehen.

Und das ärgert sogar mich, und ich habe mich auf einen Reboot gefreut.

Chiungalla:
Und hätte er es anders gemacht hätten andere Leute aus anderen Gründen gemeckert, oder vermutlich sogar die selben. Man kann es nicht allen recht machen.

Uebelator:

--- Zitat von: Dirk Remmecke am 11.05.2009 | 17:35 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken) Stattdessen entwertet Abrams per Zeitreise-induziertem Retrofit eine in 42 Jahren gewachsene Geschichte. Alle Heldentaten der Vergangenheit sind nicht geschehen bzw. werden so nicht geschehen.
--- Ende Zitat ---

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber das finde ich auch ärgerlich. Ich bin jetzt kein großer Trekkie, aber wenn jetzt mit dem Reboot quasi alles, was vorher an Star-Trek-Kram erzählt wurde, nie passieren wird, sind doch echte Fans vermutlich noch viel mehr vor den Kopf gestoßen, als wenn sie gesagt hätten: "Wir machen jetzt mal alles neu, wie bei Batman Begins."

Naja, vermutlich wirds in Teil 2 / Teil 12 dann darum gehen, dass die originale Zeitlinie wiederhergestellt werden muss, weil ein Universum ohne Picard, Janeway und Co. halt doch irgendwie doof ist.

knörzbot:

--- Zitat von: Chiungalla am 11.05.2009 | 17:39 ---Und hätte er es anders gemacht hätten andere Leute aus anderen Gründen gemeckert, oder vermutlich sogar die selben. Man kann es nicht allen recht machen.

--- Ende Zitat ---
Und Trekkies in der Regel schon drei Mal nicht sonst gäbe es noch irgendeine Fernsehserie.
Die Frage ist auch wie weit Abrams wirklich gehen durfte.

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