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Savage Worlds

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JS:
also, insgesamt treffen hier drei verschiedene möglichkeiten aufeinander: falcon mit detailregelwut und zusatzregeln, ich mit meiner "sw erlaubt prima pimaldaumen" einstellung, zorn mit seinen ganzen regelquerverweisen und bereits zu einem bereich existierenden regelmöglichkeiten.
eigentlich können alle drei miteinander gut auskommen, ich persönlich verstehe lediglich nicht, weshalb grim gritty fast fun furious fix und foxi savage worlds, das wunderbar pimaldaumen erlaubt und ebenso fast alle möglichen situationen gut mit bordmitteln regeln kann, plötzlich ein solches detailgerüst an zusatzregeln benötigen soll. natürlich kann man selbst d&d 3.5 noch weiter feinregeln, doch... cui bono???
:)

Falcon:
ich seh's so (hab ich aber auch schon geschrieben):
1. Weil kein System 100% den Ansprüchen einer Runde gerecht werden kann, es sei denn man hat es selber geschrieben.
2. Weil es das System plausibler,zuverlässiger und während des Spiels weniger diskutierbedürftig macht ohne dabei langsamer zu werden, wenn man es richtig macht.
Warum also nicht, wenn man alle Vorteile hat?

Es kommen ja auch nicht immer gleich Regeln dazu, teilweise werden sie ja nur verändert (z.b. "du kriegst den Benny zurück wenn der SoakRoll misslingt"). Hausregeln zu machen heisst nicht GURPS5 zu schreiben.

ich neige nunmal nicht dazu mich an Regelsysteme anzupassen bzw. nur soweit, wie ich es für richtig halte.

JS:
das sei dir ja auch unbenommen; jeder nach seiner facon.
ich bin bisher aber mit sw so zufrieden, wie es ist.
:)

Falcon:
Ist dir das einfach die Mühe nicht wert? Ich kann mir nicht vorstellen das alls an SW genau 100% so geschrieben ist, wie du es haben willst.

oliof:
Dann hast Du heute was dazugelernt.

Ich sehe es so: Es gibt einen Haufen Regeln, streckenweise sehr spezifisch, streckenweise sehr grob. Wenn das System gut und in sich stimmig ist, extrapolieren einige Leute daraus einen noch viel größeren Haufen Regeln. Einige Leute tun das ad-hoc; sie wählen eines der bekannten Subsysteme und wenden die dort vorhandenen Regeln je nach Kontext an (siehe boating und ag trick für zwei verschiedene Anwendungen von Werfen). Das sind aber noch keine neuen Regeln, das ist höchstens eine neue Anwendung von Regeln. Andere Leute wollen eine abstrakte Regelung (zum Beispiel für "Würfe aller Art") ohne Betrachtung des Kontext.

Beides sind valide Ansätze, ob man das eine oder andere mag oder sich gar vorstellen kann, das steht doch auf einem ganz anderen Blatt.

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