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Wie definiert sich Indie?

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Enkidi Li Halan (N.A.):

--- Zitat von: Falcon am 20.11.2007 | 17:24 ---Dazu würden dann ja wohl auch alle schrecklichen Heartbreaker da draussen gehören, die es zum großen Teil ja auch gratis anbieten.

--- Ende Zitat ---
Dennoch gehört jeder Heartbreaker, der es bis zur Marktreife schafft und verlegt wird, per Definition zu den Indies ;)

Dass im allgemeinen Sprachgebrauch, besonders hier im Tanelorn, unter Indie etwas ganz anderes verstanden wird, hat einfach mit Gewöhnung zu tun. Wenn man hier Indie sagt, wissen die meisten schon, dass damit eher die Forge-inspirierten Spiele gemeint sind, als z.B. Arcane Codex.

Falcon:

--- Zitat ---Dennoch gehört jeder Heartbreaker, der es bis zur Marktreife schafft und verlegt wird, per Definition zu den Indies Wink
--- Ende Zitat ---
Jaja, per Definition, schon klar. Der Topic ist ja auch eigentlich schon lange beantwortet.

Nur wird ein Rollenspieler sich darunter eben was anderes Vorstellen. Es ist halt kein Musikbusiness.
Boba hat schon recht das Indie irreführend für aussenstehende ist.

Für mein Umfeld ist die schwammige Auslegung auch viel wichtiger als die tatsächliche Bedeutung.

Jens:

--- Zitat von: Roland am 20.11.2007 | 16:15 ---wo's schon R-Maps in DSA Abenteuern gibt.  ;)   

--- Ende Zitat ---
Flächendeckend oder eher "hier und da"? Ich kenne bisher genau ein Abenteuer, dass das benutzt.

Falcon:
könnt ihr mir den Titel sagen? würd ich meiner Runde gern mal unter die Nase halten.

Roland:

--- Zitat von: Dammi am 20.11.2007 | 16:49 ---Huhu!

Versteh ich nicht. Die Freiheit beim Spiel- und Weltdesign engt sich nur durch eigene Vorgaben ein--Stichwort Continuity. Egal welches Spiel man produziert: tut man es über längere Zeit (Erfolg vorrausgesetzt) schränkt man seine Freiheiten mit jeder neuen Erweiterung weiter ein. Wenn man ganz unvorsichtig ist, schnürt man sich damit eventuell den Hals ab (aber DSA ist ein anders Thema ;)). Ist ein Spiel mit vielen Supplements deswegen gleich Mainstream? Scheint ja so zu sein.

Ich kann mich aber nicht mit dem Gedanken anfreunden das ein Spiel Indie ist, nur weil es mit alternativen bzw. neue und revolutionäre Mechanismen aufwartet. Was, wenn Wizards das tut (sie könnten ja, wenn sie wollten)? Glaube kaum das --egal was da kommen würde-- das dann jemand Indie nennt, oder?


Gruß,

Dammi

--- Ende Zitat ---

Meine Erklärung war auf Bobas Post bezogen. Wie gesagt, definieren kann man Indie zuverlässig nur als creator owned, aber im Indie Sektor finden sich ungewüöhnliche Herangehensweisen, als im kommerziellen Mainstream, die (zumindest) immer zuerst auf die Vermarktbarkeit schauen müssen. Im RSP Bereich ist die Unterscheidung allerdings sowieso recht schwierig, da viele Autoren zumindest einen Teil der Rechte behalten.


--- Zitat von: Skyrock am 20.11.2007 | 16:29 ---Hm, kann man denn weitere Autoren als Kriterium nutzen?
Ansonsten gäbe es Probleme mit TSoY zu dem es (wenn auch kostenloses und inoffizielles) Zusatzmaterial von anderen Autoren im TSoY-Wiki gibt, mit Sorcerer für das andere Autoren Mini-Supplements geschrieben haben, mit TRoS an dem Jake Norwood nur Hauptautor war während z.B. das Magiesystem von jemand anderem geschrieben wurde...

--- Ende Zitat ---

Die Sorceror Supps gehörten ihren Autoren (zumindest hab' ich an sie direkt gezahlt), das TSoY Zusatzmaterial wahrscheinlich auch.


--- Zitat von: Jens am 20.11.2007 | 17:42 ---Flächendeckend oder eher "hier und da"? Ich kenne bisher genau ein Abenteuer, dass das benutzt.

--- Ende Zitat ---

Der erste Schritt ist getan, die Brücke geschlagen.  ;)

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