Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Hilfe,meine Frauen verstehen kein D&D !

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Medizinmann:
Achso.Mitspielen tun Sie.Das Abenteuer ist spannend.der SL toll,alle bringen sich ein.


hough!
Medizinmann

JS:
wenn sie dann noch ihre sc kennen, ist doch alles "fast" bestens.

Lord Verminaard:
Ich habe auch mal versucht, meiner Mädels-Runde ein komplexes System nahe zu bringen. Die Mädels haben das schlicht nicht angenommen, am Ende haben wir einfach das System gewechselt.

D&D ist darauf ausgelegt, dass ein ständiger Kontakt mit den Regeln stattfindet. Nur über Regelkenntnis und -anwendung kommt man zum Erfolg. Ich bin zwar kein D&D-Experte, aber das weiß jeder und es wurde ja hier im Thread schon erklärt. Und falls noch irgendwelche Zweifel bestehen, das hier sollte sie ausräumen.

Medizinmann, vielleicht magst du noch etwas mehr über den Inhalt eurer Kampagne berichten. Nach dem, was du bisher beschrieben hast, scheinen die Spielerinnen sich durchaus für den fiktionalen Inhalt zu begeistern: Sie identifizieren sich mit ihren Charakteren, bringen sich mit Ideen ins Spiel ein, nehmen die Atmosphäre auf und tragen zu dieser bei. Sie scheinen auch nicht grundsätzlich dumm oder des Rechnens nicht mächtig zu sein, wenn sie Systeme wie GURPS verstanden haben. Trotzdem haben sie offenbar wenig Lust, sich mit den D&D-Regeln auseinander zu setzen.

Was ist der Unterschied zwischen D&D und GURPS? Achtung, gefährliches Second-Hand-Wissen: GURPS-Regeln haben einen direkten Bezug zum fiktionalen Geschehen. Wenn ich die Dragonlance Chronicles gelesen habe, kann ich mir überlegen, was für einen Charakter ich spielen will, diesen in Prosa beschreiben, und jemand der die Regeln kennt kann mir helfen, genau diesen Charakter in Attribute, Fertigkeiten, Vor- und Nachteile umzusetzen. Im Spiel kann ich mich in die Spielsituation hinein veretzen und mir überlegen, was ich eigentlich tun möchte, und der Spielleiter sagt mir dann, was ich dafür würfeln muss, fertig. (Ich hoffe, das stimmt, ansonsten ersetze GURPS durch ein beliebiges anderes System, bei dem das so funktioniert.)

D&D ist anders: Da muss ich mich von dem „Bild im Kopf“ lösen und anhand meiner Regel-Kenntnis entscheiden, was ich tun will. Ausgangspunkt meiner Entscheidung ist die Regelmechanik, nicht die fiktionale Situation. Provokant gefragt: Kann es sein, dass deine Mitspielerinnen dieser anderen Herangehensweise einfach nichts abgewinnen können, und es daher weiter so handhaben wie bisher, nämlich einfach aufgrund der fiktionalen Situation entscheiden und die Regeln links liegen lassen? Aus schlichtem Desinteresse?

JS:
Die Behauptungen finde ich völlig unhaltbar, auch ohne die nächste, sinnlose "Welches System ist das tollste und spielbarste überhaupt (nämlich nur meins!)" - Diskussion herauflangweilen zu wollen. Ich habe schon mit vielen Frauen zusammengespielt, und jene, die Interesse auch an ein paar Regeln hatten, kamen ebenso mit D&D wie Earthdawn, Shadowrun oder Blablubb gut klar. Und die anderen Frauen scheiterten schon an den PP&P-Regeln. Manchen lagen die einen Systeme mehr, anderen wiederum andere, weiteren eben gar keine. Wie bei Männern auch.

Asdrubael:
nix anderes hat Lordchen doch gesagt an sich, nur etwas hilfreicher formuliert meiner meinung nach

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