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Ich finde nichts, das mich zufrieden stellt.
Ein:
--- Zitat ---Vielleicht sollte ich es doch noch mal mit HeroQuest probieren.
--- Ende Zitat ---
Ja, solltest du und einfach die EC erstmal weg lassen.
Monkey McPants:
--- Zitat von: Ein am 3.12.2007 | 11:58 ---Ja, solltest du und einfach die EC erstmal weg lassen.
--- Ende Zitat ---
Die Linked Contests oder wie die heißen aus Mythic Russia verwenden wäre auch eine Möglichkeit. IIRC (hab das Buch nicht hier) werden da Simple Contests aneinander gereiht und die Konsequenzen von einem Wurf auf den nächsten übertragen. Wäre vielleicht was wenn man Extended Contests nicht mag.
(Obwohl ich die persönlich ja ganz ok finde. Aber ich mag auch Fudge, also was soll ich sagen... :D )
M
Falcon:
hamf schrieb:
--- Zitat ---Mein Problem bei den meisten Indie-Spielen ist, dass ich 1, 2 Sachen davon gut, teilweise brillant finde, aber immer mindestens ein Mechanismus enthalten ist, den ich so katastrophal finde, dass er das ganze System unbrauchbar macht.
--- Ende Zitat ---
Willkommen im Club. Tatsache ist nur: es GIBT gar nicht viele fertige,gute Indie Spiele. Schau dich mal um. Überall werden dir die gleichen 10Systeme um die Ohren gehauen.
Der Eindruck wird nur durch den Haufen Müll an Heartbreakern und unfertig online gestellten RPGs erweckt. Und das Indiespiele eben, wie du sagst, häufig nicht so universell anwendbar sind.
Da hilft wohl nur selber schreiben und fleissig zusammenklauen und es mit eigenen Ideen zusammenkitten.
Mein eigenes System hats immerhin am Ende zu einem nahezug flüssigen Spiel gebracht. Habs aber erstmal für SW auf Eis gelegt.
@TSOY: oh, an den Fudge Mechanismus hab ich jetzt nicht gedacht. Ich finde ihn zwar nicht so schlimm (der einzige Nachteil imho ist, daß es nur W6er benutzt ;D) aber das ist so wenig im System verankert, daß man den Mechanismus jederzeit austauchen kann.
wenn du mit Pool Liebäugelst kann ich auch Risus empfehlen. Nur halte ich das für das am schwersten zu leitende System überhaupt, weil man aus den Regeln (es sind eigentlich mehr ein Satz an Mechanismen) ad hoc ein Spiel enwerfen muss (es gibt auch bereits unzählige Regelvorschläge). Es kann sogar erstaunlich detailliert werden.
Dazu gehört unbedingt das 60Seiten Kompendium oder viele, viele Posts in den beiden Risus Mailinglisten zu lesen, sonst halte ich es by the book nicht für beherrschbar. Aber dann gehts sicher ab (wenn man den Berichten und Beispielen so glauben mag.).
Der Nârr:
Joa, dass es immer dieselben sind habe ich auch schon gemerkt. Und da mir ausgerechnet weder Wushu noch FUDGE und FATE liegen, hau ich erstmal ein paar der Größten weg.
HeroQuest ohne Extended Contest zu spielen könnte auch noch eine gute Option sein. Hm. Hmhmhm. Auf jeden Fall überlegenswert, ich werde das mal im Hinterkopf behalten. In Sachen HeroQuest werde ich aber denke ich dann mal abwarten, bis QuestWorlds draußen ist. Vielleicht tut sich da ja noch was. Die Idee der Aneinanderreihung von Simple Contests gefällt mir aber auch ganz gut. Muss ich mich mal informieren, ob sich im Mythic Russia noch mehr geändert hat, dass sich eine Anschaffung lohnt.
Mal kurz eine Verständnisfrage zu The Pool. Kann auch der Spielleiter seine NSCs würfeln lassen, um Konflikte zu lösen (halt zu ihrem Vorteil)? Es finden ja keine Vergleiche zwischen den Beteiligten statt. Wenn ich mal ganz blöd gesagt einen Contest starte, um einen Gegner umzunieten, ist es ja völlig egal, ob das ein Zwerg oder ein Riese ist. Es hängt nur von meiner Würfelzahl ab, die nur minimal von den Umständen abhängt (Bonuswürfel des SL). Ist das wirklich so gewollt, oder verstehe ich da etwas falsch? Und wie sieht das dann aus, wenn jetzt der Gegner auftaucht und den Contest beginnt, die Agression also von ihm ausgeht? Hat er damit dann quasi automatisch Erfolg und der Spieler muss sich verteidigen, oder darf der Gegner würfeln und der Spieler kann dann nichts dagegen tun?
Edit: Der Ansatz von Risus ist schon sehr pfiffig. Für die Einfachheit enthält es schon recht viele Regeln. Ich kann mir vorstellen, dass man daraus auch ein 100-Seiten-Regelwerk basteln kann. Wofür 60 Seiten Erläuterung nötig sind ist mir nicht ganz klar, weil ja alles recht verständlich ist. Wo findet man dieses Kompendium denn?
Falcon:
das mit den 100Seiten stimmt. Es gibt sogar eine Tabletopvariante von Risus (Risus:skirmish) und eine D&D Variante (Dungeonautica). Kampagnen werden damit auch gespielt.
Es gibt viele, viele gute Fanseiten und noch mehr Konvertierungen, in denen man schauen kann, was die Fans so mit diesen 6Seiten anstellen. Erstaunlich. Die Risus community ist auch ziemlich eingeschworen.
das Kompendium kann ich dir beizeiten mal zeigen (habs als PDF), ist nicht kostenlos.
Im Zuge von Risus kursiert immer mal wieder scherzhafterweise das Risus Fu oder das Zen von Risus. Imho zu Recht, denn was man ganz und gar nicht tun sollte ist es zu unterschätzen. In der Hinsicht sind das Kompendium und viele gute Posts in den Mailinglisten echte Augenöffner.
Ich gestehe, daß ichs am Anfang überhaupt nicht kapiert hab und dachte, daß wäre wieder nur so ein Wushu Käse.
Und so lange man es als solches sieht scheint es auch nicht sonderlich schwer zu spielen zu sein, nur kratzt man damit eben das Potential nur an.
Risus ist wie ein Musikinstrument. Jeder kann Musik darauf machen aber obs eine Melodie wird hängt vom SL ab. Nur wirklich falsch machen kann man nichts. Die Idee die Regelverwendung direkt in den Spielstil des SLs einzubauen (bei jedem läuft Risus anders ab) finde ich brilliant.
schau mal auf dieser Risus-Seite ganz unten.
Da ist ein link zu drei kurzen Kampfbeispielen und einer anderen Szene. Lies dir die mal durch, dann kriegt man einen guten Einblick wie krass es werden kann. Es kann aber auch ganz anders funktionieren.
http://www.velvet-edge.com/dragonspire.html
EDIT@hamf: hast ne PM gekriegt.
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