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The Riddel of Steel [Hilfe beim Charakterbau]
Lord Verminaard:
Was taugt eigentlich Schwert&Schild? Und ist die dickere Rüstung immer die bessere?
Skyrock:
Kann ich pauschal nicht sagen (zumal ich es auch nur eine Handvoll mal gespielt habe).
Kennt ihr das Kampfsimulatorprogramm auf der HP? Das kann ich nur empfehlen um diverse Taktiken mal einfach durchzuprobieren, IMHO lernt man so am besten da die Lernkurve am Anfang erst mal recht steil ist.
Zu Rüstung:
Mir erscheint es so dass der Panzerungsbonus im Schnitt mehr bringt als das bißchen Combat-Pool-Verlust (auf der einen Seite sichere Schadensabwehr weil Panzerung voll draufgeschlagen wird, auf der anderen Seite nur eventuelle weil die CP-Würfel in der Abwehr erst noch Erfolge aufweisen müssen), aber 2 CP-Würfel haben oder nicht haben kann in einem gleichwertigen Gefecht den Unterschied zwischen einem ausgewogenen Schlagaustausch und einer aufgezwungenen Mauertaktik ausmachen. (Wobei da Dodge&Break und nach Neuaufnahme der Kampfrunde immer rot ziehen wie oben erwähnt eine gute Taktik sein kann, wenn die Waffe des Gegners nicht zu sehr auf Offensive ausgerichtet ist).
Kommt also auf den Einzelfall, die Attribute des Charakters und die Bewaffnung von ihm und seinem Kontrahenten an. Der Rapierförster mit wenig Toughness aber hohem CP sollte eher an Rüstung sparen und auf seine überlegene Würfelmenge setzen, der o.g. "all brawn, no brain"-Ritter mit dem Schlachtbeil, wenig CP aber der Toughness eines Ochsen sollte sich hingegen draufklatschen was er nur tragen kann.
Zu Schwert&Schild:
Lang- und Kurzschwerter sind bei TRoS generell ganz gute Allroundwaffen ohne besondere Stärken und Schwächen. Ich habe nur festgestellt dass sie es gegen Panzerschweine etwas schwer haben genug Schaden zu erzeugen, aber das ist im Notfall immer noch lösbar wenn man etwas Risiko (etwa durch Finten) eingeht.
Schilde... Well, sie geben noch mal Rüssi, aber meiner Erfahrung nach nur in Bereiche in die sowieso selten geschlagen wird. (Arme und Torso sind einfach meistens sowieso schon gut gepanzert, und Unterleib/Oberschenkel sind auch nicht so knifflig zu schützen.) Als übermäßig nützlich habe ich sie nie empfunden, aber meine Erfahrung mit der Vollversion (wo diverse Schildmanöver dazu kommen) ist nur sehr begrenzt.
Joerg.D:
Danke!
Dirk:
Wir haben die sehr sinnvolle Hausregel eingeführt dass Toughness nur die Stärke eines menschlichen Gegners egalisieren kann, nie darüber hinaus. Ein Schnitt ist ein Schnitt, usw.! So spielen das auch die Jungs bei Driftwood. Generell bringt hohe Toughness auch nicht wirklich sehr viel, da es nie in anderen Situationen als dem Kampf gebraucht wird und gute Stärke mehr bringt, da ein Kampf durch Offensive entschieden wird.
Das Withdraw-Manöver darf man nicht nach einem vorhergehenden Angriff machen. Das heißt mindestens ein Exchange wird man in der Defensive ohne Withdraw auskommen müssen.
Als Panzerschwein ist man wirklich sehr gut geschützt!!! Auch die CP die man durch eine Vollrüstung in Stahl verliert sind erträglich (meist 2-3 CP), auch fährt man dann mit der "always red"-Taktik ziemlich gut (hier sollte nur bemerkt werden dass ein Angreifer immer rennt, das wird später noch wichtig). Dazu noch eine Angst bringende Waffe wie eine Pole-Axe oder Kern-Axe oder einen Flegel oder das berühmte Greatsword und man hat einen unaufhaltsamen Allestöter...
...bis, ja bis die Spieler den Wert von Hellebarden, Flegeln, Hämmern, Bastardschwertern, Estocs und den Manövern wie Half-Swording, Grappling (das Manöver schlechthin um eine Büchse sehr schlecht aussehen zu lassen) und Countern erkennen. Dann sieht es plötzlich so aus das die verlorenen CP sehr wichtig werden um den Kampf nicht auf Messers Schneide verlaufen zu lassen. Außerdem kann man tatsächlich so einen gerüsteten Gegner die Puste ausgehen lassen. Immer den Kampf pressen (mit Terrain-Würfen, also immer rennen, obwohl die meisten derart gerüsteten ja sowieso rennen, da sie angreifen wollen...) und dann, nach ein paar Runden, wenn sich die CP durch Erschöpfung beim Vollgerüsteten bemerkbar machen, zuschlagen. Besonders letzteres ist für einen geübten Kämpfer, der ein bischen die Nerven dafür hat ein sicheres Mittel! Denn die CP-Verluste durch die Rüstung werden auch auf die Ausdauer-Proben angewandt.
Wir haben noch keinen perfekten SC gesehen, denn es gibt gegen jeden Stil eine Countermöglichkeit, obwohl man mit dem Chargen ganz schön Imba-SCs aufbauen kann. Jedoch wird so etwas durch cooleren und stimmigen Einsatz von SA mehr als Wett gemacht.
Zum Schild: der schützt passiv an den Stellen wo man ihn einsetzt (meist mit Panzerungswert von 5-6!) oder aktiv mit ziemlich genialen Defensiv-Werten zum Blocken. Es gibt auch noch das favorisieren von bestimmten Stellen des Körpers, ohne das sagen zu müssen aber das haben wir noch nicht gebraucht, weil ich meistens so kulant war einen passiven Überraschungsblock oder auch zwei zuzulassen.
MfG
Dirk
PS: so ein Ritter macht aber unglaublichen Spaß, bis man gegen erfahrene Gegner kämpft, jedenfalls
Joerg.D:
Wir werden wohl keine unerfahrenen Gegner haben.
Wenn der wandelnde Berg da draußen rumläuft.
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