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[Film] The Hobbit
Kurna:
Mit der Menge des Materials sehe ich nicht so das Problem. Sie wollen ja die Anhänge des HdR mit ausschlachten. Da ist schon eine Menge Stoff drin, der mich interessieren würde. Allerdings bin ich auch unsicher, wie das sinnvoll in einen Storybogen gepackt wird, der sich über drei Filme hinzieht, aber auch jeden Einzelteil kompakt genug erscheinen lässt.
Tschuess,
Martin
asri:
--- Zitat von: Agent_Orange am 2.08.2012 | 11:05 ---Böswillig:
Sie haben wie verrückt produziert und haben jetzt ein halbes Jahr for Release(!) festgestellt: Das wird zu teuer. Spielen wir die Zielmarge ein - auch unter Berücksichtigung von Marketing-Produkten und DVD-Markt? Nein??? Scheiße, ja dann: Drei Filme, drei DVDs, Super-DVD_ Box, ein halbes bis dreivierteljahr längeres Kinoevent (der Dritte Teil könnte u.U. bereits im Sommer 2014 auf den Silverscreen kommen) ... Mit anderen Worten: MoarrrRRR Money!
--- Ende Zitat ---
Aber auch ein größeres Risiko, die Ablehnung der Fans zu erfahren. Less Money. Vermutlich ein paar extra Drehtage (nach Abschluss der Dreharbeiten...), even less money.
Das hebt Deine Argumentation nicht aus den Angeln, klar. Und in die Beurteilung der Hobbit-Filme wird schließlich auch eine Menge individueller Geschmack einfließen. Ich werd mich auch hüten, jetzt schon zu behaupten, dass die Filme großartig werden. Aber meine Vorfreude und Erwartung sind durch die Aus-zwei-mach-drei-Aktion nicht geschmälert.
--- Zitat von: Leprechaun am 2.08.2012 | 10:32 ---Die Frage wird vor allem sein, wie sie die zusätzlichen Fäden erzählt bekommen, dass sie auch storyrelevant sind. Gandalfs Unternehmungen und Dol Guldur werden zwar im Buch nebenbei erwähnt, sind aber für die Reise Bilbos und der Zwerge unwichtig.
--- Ende Zitat ---
Ich hab das Material aus den LOTR-Anhängen nicht im Kopf, aber meines Wissens unterstützt (und lenkt) Gandalf Thorin & Company bei ihrem Unterfangen, weil er sich Sorgen macht, dass Smaug im Zusammenhang mit dem Wiedererstarken Mordors (das damals schon beobachtet wurde, wenn ich mich nicht täusche) eine desaströse Wirkung haben könnte. Sorum betrachtet erzählt der Hobbit zwar die Reise Bilbos und der Zwerge, aber im Prinzip ist es bereits die Erzählung des Widerstands gegen Sauron, ebenso wie es auch die Geschichte des einen Ringes ist. Und mit dem Herrn der Ringe im Hinterkopf macht es in meinen Augen Sinn, einige der Fäden, die die beiden Werke verknüpfen, auch in die Verfilmung aufzunehmen. So, wie sie Frodo, Legolas und Galadriel auftreten lassen und auch die Bruchstücke von Isildurs Schwert zeigen.
Dass sie aus dem Kinderbuch keinen Kinderfilm machen, war uns doch allen klar, oder? Oder hätte sich das ernsthaft jemand gewünscht? Ich bin ganz zufrieden, dass sie die Geschichte in einem anderen Tonfall erzählen und weitere Zusammenhänge zeigen wollen.
Agent_Orange:
Hi.
@asri: It's cool. Ich wage ja nur unterschiedliche Theorien, was die Beweggründe dafür vermutlich sein könnten, wieso es zu einer Trilogie gekommen ist; ich schätze, auch andere Szenarien sind denkbar. Zudem ist keineswegs gewährleistet, dass sich meine Prognose über die Langatmigkeit bestätigt.
Grundsätzlich wundere ich mich halt; und meine Erinnerung an "Herr der Ringe" - und das noch nicht mal in Bezug auf die "Extended Versions" - ist, dass gerade die Teile zwei und drei doch erhebliche und vermeidbare Längen hatten. Das ist der Boden, auf dem die Saat meiner Skepsis fußt.
Dazu kommt eben meine Grundhaltung: Ich gehe ins Kino für meine persönliche und gute Unterhaltung (oder Enttäuschung), nicht aber, um irgendeiner Marketing-Maschine Geld hinterherzuwerfen. Deshalb auch betrachte ich den Konsum-Wahnsinn im Kino-Milieu mit viel Widerwillen, zumal im letzten Jahrzehnt doch einige Film-Projekte durch Mehrteiligkeit eben wegen der Marketing-Möglichkeiten abgehoben haben, was dazu noch in besonders perverser Weise dazu führte, dass sogar einige Filme mt Überlängen in Kinos liefen, um dann als besondere Extended Versions mit jeder Menge Zusatzmaterial auf dem DVD-Markt noch zusätzlich "revenue" zu produzieren. *kotz* Meine Befürchtung eben ist: Das könnte eine Triebfeder hinter der "The Hobbit"-Trilogie sein.
ABER: Ohne Frage ist das aber keineswegs eine Aussagegrundlage über die Qualität der Filme; und ich lasse mich - wie gesagt - echt gerne davon überzeugen, dass diese Filme gut sind ...
Vermutlich werde ich wohl aber warten, bis sich Freunde die DVDs leisten; dann lade ich mich bei diesen ein und spare das Geld für andere potentielle Enttäuschungen ... ;)
AO
asri:
Och, ich will hier ja auch nicht meine Meinung durchdrücken. 8) Aber nachdem Peter Jackson die Dreiteilung über Facebook verkündet hat und ich einen kurzen Blick in zwei (?) Foren geworfen hatte, wie die Reaktionen so sind... Da kommt ziemlich häufig entweder ein "ja, schieb mir alles in den Rachen, was du hast! nimm mein Geld, gib mir Mittelerde!" Oder aber das ganze wird als Geldmacherei kritisiert. Beides find ich ein wenig reflexhaft - deshalb find ich es schön, hier auch mal jenseits des Reflexes drüber zu reflektieren. Natürlich wollen alle Beteiligten Geld machen. Aber ich hoffe (und vermute), dass einige der Leute auch tatsächlich den Anspruch haben, nicht nur einen wirtschaftlich erfolgreichen, sondern auch einen guten Film zu machen, ohne das jeweils andere Ziel komplett aufzugeben.
Ja, ich weiß, ich bin Idealist. Und zwar gerne. ;D
Agent_Orange:
--- Zitat von: asri am 2.08.2012 | 15:47 ---Aber ich hoffe (und vermute), dass einige der Leute auch tatsächlich den Anspruch haben, nicht nur einen wirtschaftlich erfolgreichen, sondern auch einen guten Film zu machen, ohne das jeweils andere Ziel komplett aufzugeben.
--- Ende Zitat ---
So much +1.
Ja, das schreibe ich entgegen meiner bisherigen Äußerungen. Der goldene Mittelweg halt ... Wie ümma!
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