Medien & Phantastik > Sehen
[Film] The Hobbit
Nomad:
Interview mit Ian McKellen
http://www.spiegel.de/kultur/kino/sir-ian-mckellen-im-interview-zu-gandalf-und-der-hobbit-trilogie-a-869399.html
--- Zitat ---Aber Gandalf ist sicherlich die wichtigste Figur meiner Karriere, und ich nutze seine Popularität für gute Zwecke. In England besuchte ich zum Beispiel fünfzig Schulen, um mit Schülern über Homosexualität zu diskutieren. Die Kids können gar nicht glauben, dass in meiner Jugend meine Neigung noch mit Gefängnis bedroht war. Und obwohl sie zuallererst Gandalf-Fans sind, lassen sie sich schnell auf jedes ernste Gespräch ein. Vorgestellt werde ich übrigens immer als "Gandalf the Grey". Mein heimlicher Titel für diese Auftrittsserie ist allerdings ein anderer: die "Gandalf the Gay"-Tournee.
--- Ende Zitat ---
pharyon:
Ich habe den Film in 2D vor einer Woche gesehen.
Leider hat er meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, wobei ich durch die Beiträge hier die Erwartung schon gesenkt hatte. Mir war es an einigen Stellen zuviel Klamauk. Bei der Aufräum-Aktion der zwerge hatte ich mich zwischenzeitlich gefragt, ob Disney jetzt auch Peter Jackson gekauft hatte.
Und die Tatsache, dass Bilbo irgendwie zu Beginn der Reise ein gutes Stück "unreifer" wirkte, hat mich auch ein wenig geärgert - ich rechne aber damit, dass das auf die noch ausstehende Entwicklung Bilbos zurückzuführen ist, die man ja im Verlauf schon bemerkt. Blöd fand ich aber nur die Trollszene, da mir diese aus dem Buch besonders hängen geblieben war. So, wie im Film gezeigt, hätte ich als Zwerg Bilbo eine gescheuert... Zudem fand ich einige Szenen brachial eingefügt, nur damit man noch Figuren/Schauspieler aus der HdR-Trilogie nochmal zeigen kann. Beim Rat der Weisen fand ich es noch plausibel (abgesehen von Saruman), aber Frodo war irgendwie zwangseingefügt.
Die technische und handwerkliche Seite vor wie hinter der Kamera war aber auf gutem erwartetem Niveau und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Fazit: Drei von fünf Ringen.
p^^
Xemides:
--- Zitat von: pharyon am 7.01.2013 | 01:01 --- Beim Rat der Weisen fand ich es noch plausibel (abgesehen von Saruman), aber Frodo war irgendwie zwangseingefügt.
--- Ende Zitat ---
Eigentlich passt das aber, denn Der Hobbis ist ja eigentlich der Bericht Bilbos an Frodo über die Reise, den er niederschrieb bevor er nach Bruchtal zieht.
Crimson King:
Mir waren Radagast und die Zwerge nicht zu infantil, sondern die Metzelszenen zu erwachsen. Einen Film für alle Altersgruppen zu drehen, heißt nicht, Szenen mit FSK 6 und Szenen mit FSK 16 in den gleichen Film zu packen.
Davon abgesehen nervt das Deus Ex Machina-Syndrom und mir erklärt sich auch nicht, wozu man die zwei zusätzlichen Supervillains braucht. D.h. mir erklärt sich das schon, wenn man unbedingt eine Trilogie aus dem Stoff machen will. Insofern: guter Film, aber deutlich schlechter als der Herr der Ringe, weil inhomogener.
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat ---3D und HFR haben mich überzeugt. Ich fühlte mich nie davon gestört oder an Dokusoaps oder sowas erinnert.
--- Ende Zitat ---
Also den ganze Auenlandpart hatte optisch für mich schon irgendwas Dokuartiges, die ganze Hobbit Höhle wirkte irgndwie so blitzsauber und unbenutzt.
So richtig überzeugt hat mich das 3D auch nicht, für die "nicht-Action"-Szenen hat es mMn nicht viel gebracht und die Actionszenen waren dann mMn wieder zu hektisch das man was davon gehabt hätte.
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