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[Film] The Hobbit

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Archoangel:
Tolles Argument. Hätten sie mal den Hobbit verfilmt, statt "the Story formerly known as the Hobbit", wäre der Film kürzer geworden, hätte weniger teure Schauspieler gebraucht, weniger teure Trickeffekte, weniger Kulissen (etc pp) - und hätte daher auch weniger einspielen müssen, um als sehr erfolgreich zu gelten. Nebenbei wäre die Story besser.

Samael:

--- Zitat von: Grubentroll am 24.12.2013 | 14:08 ---"Nerdrage" finde ich despektierlich, nur weil man gern gehabt hätte, dass eine Verfilmung sich an das (wirklich große) literarische Vorbild hält.

--- Ende Zitat ---

+1

Timberwere:

--- Zitat von: Archoangel am 24.12.2013 | 15:51 ---Tolles Argument. Hätten sie mal den Hobbit verfilmt, statt "the Story formerly known as the Hobbit", wäre der Film kürzer geworden, hätte weniger teure Schauspieler gebraucht, weniger teure Trickeffekte, weniger Kulissen (etc pp) - und hätte daher auch weniger einspielen müssen, um als sehr erfolgreich zu gelten. Nebenbei wäre die Story besser.

--- Ende Zitat ---

Hm. Ich bin mir nicht sicher, wie gut im Film folgender Dialog angekommen wäre.

"Oh, Gandalf, da bist du ja plötzlich wieder! Wo um alles in der Welt warst du nur so lange?!"
"Ach, da war dieser Nethermancer, dem ich den Garaus machen musste. War ein langes und gefährliches Abenteuer, deswegen komme ich so spät."
"Ach so. Na dann."

Deswegen finde ich es völlig legitim, im Film zu zeigen, was während Gandalfs Abwesenheit passierte und was im Buch ja völlig offscreen bleibt.

Bad Horse:

--- Zitat von: Grubentroll am 24.12.2013 | 14:08 ---Ob die Filme unterhaltsam sind, oder nicht, steht auf einem anderen Blatt.

--- Ende Zitat ---

Was ist das denn für ein Argument? Tolkien hat den Hobbit doch geschrieben,  um zu unterhalten, und wenn der das nicht tun würde,  würde sich kein Mensch dafür interessieren. Grade der Hobbit lässt ja eigentlich sehr wenig von dem ganzen Mittelerde-Mythos durchscheinen.

Kurna:

--- Zitat von: Samael am 23.12.2013 | 16:43 ---Es ist sicher trockener vom Stil, aber die Handlungsdichte ist ungleich höher als im HdR. Die Handlung vom HdR wäre im Silmarillion auf max. 80 Seiten gekommen....

--- Ende Zitat ---

Es sind, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sogar deutlich weniger als 80 Seiten. :)

Aber es trifft ein wenig den Punkt, warum mir in manchen Aspekten das Silmarillion besser gefällt. Tolkien ist, wie ich finde, sehr gut darin, Spannung und Atmosphäre aufzubauen. Nur an manchen Stellen im HdR kommt die anschließende Schilderung da dann nicht mit und enttäuscht etwas die vorher aufgebaute Stimmung. Das ging mir z.B. bei Moria so.
Im Silmarillion hatte ich das Problem nie. Da war auch das anschließend Geschilderte immer weltbewegend und von einer Wucht, die mir Schauer den Rücken runterlaufen lässt.

Umgekehrt hat aber auch der HdR Vorzüge, z.B. da er auch Humor hat. Das Silmarillion ist da tatsächlich trockener. Ich komme damit klar, ich lese ja auch Geschichts- und Sagenbücher zum Vergnügen, aber bewusst ist es mir schon.

Insgesamt mag ich beide sehr, halt aus leicht unterschiedlichen Gründen.

Um zum Hobbit zurückzukommen, der Film hat mir gut gefallen.
Ein Punkt, wo der HdR etwas mehr punkten kann, ist die abwechsungsreichere Zusammensetzung der Reisetruppe. Da die Filme sich stilistisch ähnlicher sind als ihre Buchvorlagen, fällt es halt stärker auf, dass die gemischte Truppe aus dem HdR da etwas interessanter ist.

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