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[Film] The Hobbit

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Achamanian:

--- Zitat von: DasTaschentuch am 26.12.2014 | 20:53 ---Ganz ehrlich, WAS finden alle an diesem Buch so toll? Man kann es vielleicht als Beispiel im Unterricht nehmen wie man Dramaturgie nicht macht. Die "Helden": Ein Einbrecher mit pelzigen Füssen der in einem Loch wohnt, ein rauchender Zauberer der zwischendurch einfach die Leute im Stich lässt und als heftigsten Zauber Tannenzapfen anzünden kann und ein dutzend Zwerge von denen maximal 3 sowas wie einen Character oder eine nähere Beschreibung haben.

--- Ende Zitat ---

Mal ehrlich, DASS ist jetzt echt mal eine Kritik, die sich selbst disqualifiziert. Zuerst einmal hat die Frage nach den Helden (Anführungszeichen sind hier nicht angebracht, weil ein Romanheld nicht notwendigerweise ein Heroe, sondern erst einmal nur die Hauptfigur ist) so gar nichts mit der Dramaturgie zu tun. Und dann stellt sich die Frage, was prinzipiell an einem Buch über einen Einbrecher mit pelzigen Füßen schlechter sein soll als beispielsweise an einem Buch über einen Dunkelelfen mit zwei Krummsäbeln. Die Frage ist doch, ob mit der Figur was Interessantes passiert und nicht, wie sie aussieht.

Klar kannst du sagen: "Ich persönlich mag irgendwie keine Figuren mit pelzigen Füßen, deshalb kommt dieses Buch für mich nicht infrage." Ich müsste mich auch schwer überwinden, um nach einem schweren und anhaltenden Salvatore-Völlegefühl jemals wieder was mit einem Dunkelelfen anzufassen, und sei es noch so toll ...  aber das sagt doch nix darüber aus, ob ein Buch gut ist.

Ich halte den Hobbit nach nochmaliger Lektüre vor drei Jahren jedenfalls nach wie vor für ein dramaturgisch ziemlich perfektes Buch - in der Beziehung viel besser als der Herr der Ringe. Zwei interessante Character Arcs (Thorin und Bilbo), ein langsamer, subtiler Wandel in Ton und Thematik, ein guter Wechsel von Spannung und Humor und ein Handlungstempo, mit dem ehrlich gesagt kein moderner Fantasy-Roman, den ich kenne, mithalten kann (mit Handlung meine ich HANDLUNG, kein Füllwerk wie den xten Kampf gegen y Orks).

Die Filme sind zwar anders, nach Teil 3 bin ich aber wie gesagt trotdem versöhnt mit denen; sie sind auf ihre eigene Art skurril, machen Spaß und bleiben den Figuen aus dem Buch im Großen und Ganzen treu, mehr braucht es für mch eigentlich nicht.

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Rumspielstilziel: Mehrfach empathisch vorgebrachtes +1 von mir, und ganz besonders für:


--- Zitat von: Rumspielstilziel am 27.12.2014 | 09:51 ---Die Filme sind zwar anders, nach Teil 3 bin ich aber wie gesagt trotdem versöhnt mit denen; sie sind auf ihre eigene Art skurril, machen Spaß und bleiben den Figuen aus dem Buch im Großen und Ganzen treu, mehr braucht es für mch eigentlich nicht.

--- Ende Zitat ---

Kriegsklinge:
An diesem Film war alles gut und schön, wie schon am Buch und an den anderen beiden.

Grubentroll:
Ich hätte mich halt gefreut, wenn die einzige Hobbitverfilmung die ich zu meinen Lebzeiten wohl sehen werde mehr mit dem Buch zu tun hätte. Bzw mehr 'eigene Magie' versuchen täte, anstatt nur Prequel der vorhergangenen LotR-Filme zu sein.
Meiner Meinung nach eine vertane Chance.

Auch wenn die Filme sicher unterhaltsam sind.

Darius der Duellant:
Die Filme waren im großen und ganzen recht ordentlich (habe die extended noch nicht gesehen).
Es fühlt sich wieder nach Mittelerde (der Filmvariante) an und das Pacing ist auch in Ordnung.

Gut verzichten können hätte ich auf diese Tauriel-Schmonzette die sich wie aus einem Rosamunde Pilcher Roman kopiert anfühlt (inklusive hirnverbrannter Dialoge und Kitsch bis zum Erbrechen) sowie das penetrante "ultrakrasse Elbenkämpfer"-Geschiss.
Das hat irgendwo schon Drizzt-Niveau erreicht.

Das ganze stärker als Filmprequel zu gestalten fand ich hingegen gar nicht schlecht. Mich würde es interessieren wie das ganze wirkt wenn man unvoreingenommen und ungespoilert alle 6 Filme (beginnend mit den Hobbits) sehen kann.

Werde mir das ganze in nem Jahr, wenn alle Extended-Varianten draussen sind, noch einmal ansehen, zumindest beim ersten Teil vom HdR war die Extended ja nochmal ein DEUTLICHER Schritt voran.

Vom 3D und HFR war ich auch positiv überrascht, das gefiel mir sehr gut, gerade auch im vergleich zum "normalen" Film (sah die ersten zwei Teile auf dem Beamer, Teil 3 dann im Kino), obwohl ich gerade von 3D im Normalfall wenig halte.

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