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Warum hören so viele Rollenspieler Metal?
Bentley Silberschatten:
Zu den Metalern kann ich mich nicht zuzählen. Mag sein das es ein paar Einzelstücke gibt, aber im allgemeinen ist mir die Musik zu Laut und einen Text zu verstehen (akustisch) ist mir seltenst gelungen.
Kann auch nicht gerade sagen das Metal bei uns hier unter den RPGlern übermässig verbreitet ist, klar gibt es das auch, aber fast genau so stark ist Irisch Folk und ähnliches.
Preacher:
--- Zitat von: Schnarchdackel am 24.01.2008 | 11:23 ---Metal ist sehr kreativ, auch wenn vielleicht nicht jede Band für sich genommen sehr kreativ ist.
Auch das Rollenspiel ist kreativ und bedarf einiger geistiger Grundvoraussetzungen, die die meisten anderen Arten von Spielen in dieser Form und Menge nicht benötigen.
--- Ende Zitat ---
Ich neige ja dazu, hier zuzustimmen.
Das ist aber nur die halbe Miete - es erklärt aber nicht, wieso die Schnittmenge zu Jazzfans oder auch Anhängern komlexer Elektonischer Musik nicht genauso groß ist. Oder warum die Schnittmenge im Bereich "Classic/True Metal" am größten ist, im Bereich Thrash/Death/Grundcore aber nicht.
Von daher denke ich, daß auch der von Ein angesprochene Aspekt mit eine Rolle spielt: Es ist auch mit eine Altersfrage.
Funktionalist:
Also die Texte im Metal sind meistens nicht so pralle.
es gibt Ausnahmen, aber der ganze "Satanschreikram" ist doch eher peinlich. Textmäßig.
Die musik dagegen ist oft mördergenial.
vielschichtig, komplex, voll mit erinnerungsmotiven, Motivarbeit an sich...klassische kompositionstechniken halt.
Archenemy oä sind von den texten ganz in ordnung.
In Flames, Sentenced, Machinehead,...
haben manchmal sogar richtig gute texte.
Emporer, Immortal, Nile...
kannste von den texten her in die tonne kloppen.
die Kinderchen (Children of bodom) hingegen machen einfach Party-Metal. Laut, quietschig, fisselig, rockig, schnell.
...
Es gibt da quasi für jeden Anspruch etwas.
sers,
Alex
EDIT:
@Hendrik
dabei finde ich die Ähnlichkeiten zwischen Death und Black und Klassik viel gravierender, als zwischen klassik und True metal.
Preacher:
--- Zitat von: Destruktive_Kritik am 24.01.2008 | 11:33 ---@Hendrik
dabei finde ich die Ähnlichkeiten zwischen Death und Black und Klassik viel gravierender, als zwischen klassik und True metal.
--- Ende Zitat ---
Ich hab ja nicht von Ähnlichkeit zur Klassik geredet sodnern von der Affinität zu Rollenspielen ;)
Aber um ehrlich zu sein sehe ich das anders.
Zu Black Metal kann ich da nicht viel sagen, aber Bolt Thrower, Napalm Death oder Morbid Angel sind für mich von Klassik deutlich weiter entfernt als zum Beispiel Symphony X ;)
Gerade der "reine" Death Metal (Florida-Schule) ist nun echt nicht so klassisch angehaucht. Die Schwedentod-Sachen die ich kenne etwas mehr (In Flames, At The Gates, Dark Tranquillity schon eher, aber nicht so sehr wie das True-Metal-Zeug. Allerdings hab ich das nicht wirklich anaylsiert sondern kann nur von meinem individuellen Hörgefühl sprechen.
Bitpicker:
@ Hendrik: die Altersfrage habe ich in meinem PS ja auch aufgeworfen. Übrigens habe ich, was komplexe elektronische Musik angeht, nicht den gleichen Eindruck, die scheint auch ganz schön weit verbreitet zu sein. Jazz hingegen ist in unserer Altersgruppe m.E. generell recht dünn gesät, und dabei gehöre ich hier ja schon zu den Alten.
Ich selbst höre übrigens auch fast keinen Metal mehr, habe ich aber früher gehört. Mein Musikgeschmack ist viel eklektischer geworden, aber nicht kommerzieller.
Was übrigens Nicht-Metall-Bearbeitungen von Paradise Lost angeht: ich sage nur Elend.
Robin
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