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[SF: Redshift] Schiffsdesign und Technologie

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Pyromancer:

--- Zitat von: Feuersänger am  5.02.2008 | 19:28 ---@Alex:
Obwohl das sicherlich die plausibelste Lösung ist, sprechen da rein storytechnische Gründe dagegen. Auch in Space Opera findet die Handlung sehr oft auf Planeten statt. Durch den strikt ökonomischen (und logischen) Ansatz, planetar-orbitalen und interplanetaren/interstellaren Verkehr zu trennen, hält man effektiv die Protagonisten von den interessantesten Bühnen fern. Zumindest verkompliziert dieses Vorgehen die Sache für die Protagonisten (vulgo Spieler), wenn sie ihr Schiff erst bei einer Orbitalstation andocken müssen, dann beschließen, dass sie unbedingt Landgang auf dem Planeten haben wollen, und dazu Plätze auf einem Shuttle buchen, runterfliegen, und dann für den Rückflug erst warten müssen, bis wieder Plätze auf einem Shuttle frei sind (und wehe, wenn sie schnell abhauen müssen). Uncool.

--- Ende Zitat ---

Was spricht gegen kleine, atmosphärentaugliche Beiboote?

Feuersänger:
Haben die ihren eigenen Miniaturfusionsreaktor an Bord, dazu ein Triebwerk von mindestens 15kN/t (könnte ja auch Kolonien auf 1,5G-Planeten geben)? Was hätte dann so ein Beiboot für eine Gesamtmasse, und wieviel Volumen nimmt es ein? Muss ja dann immerhin die ganze Zeit mit rumgeschleppt werden, und ist für die meiste Zeit nur Ballast. Und kostet alles Geld.

Gut, bei Pötten über 1000 Tonnen ist vielleicht eine Pinasse machbar, aber durchschnittliche Schiffe von 1-500 Tonnen haben einfach nicht die Kapazität für sowas.
Große Schiffe über sagen wir 3000 Tonnen werden auf Beiboote angewiesen sein, aber die kleineren Schiffe werden entweder den Platz einfach nicht entbehren können oder wollen (100 Kubikmeter für das Beiboot sind 100 Kubikmeter weniger Frachtraum).

Pyromancer:

--- Zitat von: Feuersänger am  5.02.2008 | 19:48 ---Haben die ihren eigenen Miniaturfusionsreaktor an Bord, dazu ein Triebwerk von mindestens 15kN/t (könnte ja auch Kolonien auf 1,5G-Planeten geben)?

--- Ende Zitat ---

Der Fusionsreaktor fungiert im "Normalbetrieb" als Notstrom-/Zusatz-Aggreggat, und das Triebwerk an sich ist ja nicht so schwer.
Außerdem hat man so auch gleich ein Rettungsboot dabei.


--- Zitat ---Was hätte dann so ein Beiboot für eine Gesamtmasse, und wieviel Volumen nimmt es ein?

--- Ende Zitat ---

Ich schätze mal zwischen 20 und 100t, je nach dem, wie groß das Beiboot sein soll und wie deine übrige Technik aussieht. Ich weiß ja nicht, wie klein deine Fusionsreaktoren werden.


--- Zitat ---Muss ja dann immerhin die ganze Zeit mit rumgeschleppt werden, und ist für die meiste Zeit nur Ballast. Und kostet alles Geld.

--- Ende Zitat ---

Und es kostet, immer den ganzen Klumbatsch mit FTL-Antrieben, riesigem Meteoriten-Abwehrsystem, Panzerung... etc. erst den Gravitationsschacht runterzuschmeissen und hinterher für teuer Geld wieder hochzuholen.


--- Zitat ---Gut, bei Pötten über 1000 Tonnen ist vielleicht eine Pinasse machbar, aber durchschnittliche Schiffe von 1-500 Tonnen haben einfach nicht die Kapazität für sowas.
Große Schiffe über sagen wir 3000 Tonnen werden auf Beiboote angewiesen sein, aber die kleineren Schiffe werden entweder den Platz einfach nicht entbehren können oder wollen (100 Kubikmeter für das Beiboot sind 100 Kubikmeter weniger Frachtraum).

--- Ende Zitat ---

Ich würde das Beiboot ja außen an die Hülle kleben. Dann kann man sogar das Beiboot-Triebwerk noch für Zusatz-Schub einsetzen.

Feuersänger:

--- Zitat von: Tobias D. am  5.02.2008 | 20:42 ---Der Fusionsreaktor fungiert im "Normalbetrieb" als Notstrom-/Zusatz-Aggreggat, und das Triebwerk an sich ist ja nicht so schwer.
--- Ende Zitat ---


Das ist evtl. ne Idee. Irgendeine Art Hilfsenergie braucht man sowieso. Aber falls man komplett "kalt" starten will, braucht man noch eine Hilfs-Hilfs-Energie, z.B. womöglich einen kleinen Fissionsreaktor (Ih wie schmutzig), mit dem man die Fusion initiieren kann.


--- Zitat ---Ich schätze mal zwischen 20 und 100t, je nach dem, wie groß das Beiboot sein soll und wie deine übrige Technik aussieht. Ich weiß ja nicht, wie klein deine Fusionsreaktoren werden.
--- Ende Zitat ---

Ich denke mal, ein Mini-Fusionsreaktor dürfte alleine schon auf 1-2 Tonnen oder mehr kommen. Selbst ein 20t-Beiboot ist erst ab einer Trägerschiffmasse von mindestens 600 Tonnen denkbar. Habe übrigens vorhin schonmal ein paar überschlägige Kopfrechnungen angestellt und festgestellt, dass allein der hohle Rumpf schon ekelhaft massiv werden wird.


--- Zitat ---Und es kostet, immer den ganzen Klumbatsch mit FTL-Antrieben, riesigem Meteoriten-Abwehrsystem, Panzerung... etc. erst den Gravitationsschacht runterzuschmeissen und hinterher für teuer Geld wieder hochzuholen.
--- Ende Zitat ---

Was soll denn daran so teuer sein? Bei den hier diskutierten Technologien braucht man da höchstens eine Tonne Treibstoff, den man (der Gedanke ist mir gerade gekommen) womöglich auch noch direkt aus der Atmosphäre schöpfen kann. Sonst geht ja nichts verloren. Wir sind ja nicht mehr im finsteren Orbitalzeitalter, in dem man die zwanzigfache Trockenmasse an Treibstoff verfeuern und dabei 95% der Hülle abwerfen muss, nur um in die Erdumlaufbahn zu kommen. ;D

Anima:
Ich bezweifele gerade das ein Ionentriebwerk für die von dir gewünschten Beschleunigungen möglich ist.
http://www.projectrho.com/rocket/rocket3c2.html#ion
Und mit einem Ionentriebwerk kann man auch nicht dem Gravitationsschacht der Erde entkommen, der Schub reicht nicht aus um die Masse des Triebwerkes auf 1g zu beschleunigen.
Du kannst dir also vorstellen wie langsam eines deiner Schlachtschiffe beschleunigt.
Mal abgesehen davon das Ionentriebwerke nicht innerhalb einer Atmosphäre funktionieren. Du bräuchtest also noch ein weiteres Triebwerk für die Atmosphäre.

Auch deinen Massezerstrahlungsreaktor würde ich einmal genauer unter die Lupe nehmen. Wie macht er die Energie nutzbar? Davon hängt schließlich auch zu einem Großteil seine Effektivität ab.
Und denk daran das du die überschüssige Energie ja auch noch abstrahlen musst, das heißt du brauchst gigantische Radiatoren.
Ein weiteres Problem das ich bei deinem Zerstrahlungsreaktor sehe ist das wenn man annimmt das die Zerstrahlung ähnlich wie die der Antimateriereaktoren abläuft, diese eine gefährliche Menge an Gamma Strahlung produzieren. Das ist natürlich ebenfalls Energie die du nicht nutzen kannst. Was bedeutet das du zwischen Antrieb und Crew ein ziemlich solides Schattenschild brauchst.

Laser scheinen außerdem noch eine maximale theoretische Effizienz von 65 % zu haben.(Zumindest gibt Rho diese an.) Wobei ich mich gerade frage ob das auch für den Photonenantrieb gilt. Wenn ja, dann kannst du eigentlich den Antrieb in dieser Größenordnung vergessen weil du die Energie nicht los wirst. Hier ist auch noch ein Wikipedia Artikel zum Photonenantrieb: http://en.wikipedia.org/wiki/Nuclear_photonic_rocket

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